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Das Haus in der Claremont Street Roman

87

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.09.2020

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

3/13,3/20,9 cm

Gewicht

448 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Dorothee Merkel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-05475-0

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Einfach gut!«

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.09.2020

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

3/13,3/20,9 cm

Gewicht

448 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Dorothee Merkel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-05475-0

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co. KG, Verlag
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
Deutschland
Email: verlag@kiwi-verlag.de
Url: www.kiwi-verlag.de
Telephone: +49 221 376850
Fax: +49 221 3768511

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  • Bewertung

    aus Buseck

    5/5

    30.11.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das stumme Kind

    Ein wirklich tolles verträumtes Cover, das einen wirklich neugierig macht. Inhalt: Wie überlebt man das Undenkbare? Tom weigert sich zu sprechen, nachdem seine Eltern auf brutale Weise sterben. Seine unfreiwillig kinderlose Tante Sonya nimmt ihn auf, kommt aber nicht an den traumatisierten Jungen heran. Bald ist Tom gezwungen, erneut umzuziehen, diesmal in die Claremont Street in der Innenstadt von Toronto, in der ihm seine liebenswert-chaotische Tante Rose und sein Weltenbummler-Onkel Will ein Zuhause geben. Mit der Zeit wird Toms Schweigen zu einer mächtigen Präsenz, die es dieser zerrütteten Familie ermöglicht, einander zum ersten Mal wirklich zu hören. Ein Roman darüber, wie mit viel Humor und Liebe selbst aus den schlimmst möglichen Umständen etwas Positives erwachsen kann. Meine Meinung: Ein wirklich tolles Buch was einem sehr ans Herz geht. Sehr gefühlvoll und realistisch beschreibt die Autorin dir Situation Toms nach dem schrecklichen Tod seiner Eltern. Dabei beleuchtet sie auch das Gefühlsleben des kleinen Jungen. Sie zeigt auch, das Liebe oft nicht ausreicht um jemanden aus seinem Trauma raus zu holen. Dazu bedarf es einfach mehr. Aber sie zeigt auch ganz klar, wie wichtig es ist einen richtigen Draht zu einem traumatisierten Kind zu bekommen. Will und Rose haben hier wirklich enormes geleistet, auch wenn beide doch recht chaotisch sind, so haben sie den Jungen doch wieder ins Leben geführt. Die einzelnen Schauplätze sind sehr detailliert und bildlich beschrieben, so das man oft das Gefühl hat mitten am Schauplatz zu stehen. Eine Szene wird mir dabei ganz besonders in Erinnerung bleiben, als die Geschwister Monas Asche verstreuen. Einfach eine Szene, die soviel wiederspiegelt und auch die Geschwister zum Nachdenken anregt. Insgesamt hat mich das Buch vollends überzeugt. Mein Fazit: Ganz klare Leseempfehlung. Volle 5 Sterne

  • Tina Bauer

    aus Essingen

    5/5

    29.11.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Familie auf Abwegen

    Für den neunjährigen Tom endet der Abend tragisch. Sein Vater Russell erschlägt seine Mutter Mona mit einem Golfschläger. Danach erschießt er sich in der Küche. Sonya, von Mona als älteste Schwester zu Toms Vormund bestimmt, ist nicht gerade begeistert. In ihrem ach so perfekten Leben hat ein Kind wie Tom keinen Platz. Tom ist derweil in seiner ganz eigenen Welt versunken. Seit dem Tod seiner Eltern verzichtet er auf das Reden zieht stoisch durch die Tage. Sonya verzweifelt an ihren Erziehungsmethoden und beschließt die Abgabe an die jüngere Schwester Rose. Rose, eine Chaotin erster Klasse, schafft es gerade mal so, ihren Job in der Bibliothek zu behalten und ihren eigenen Sohn Nick vor größeren Dummheiten zu bewahren. Die Mutter-Sohn Beziehung wird perfekt durch den jüngsten Bruder Will ergänzt. Der Weltenbummler, Rennbahnsüchtige und Herumtreiber, stets ohne festen Job, zieht wieder ins traute Heim der Claremont Street um sich von seinem bisher so anstrengenden Leben zu erholen. Für Tom scheint diese Umgebung genau das richtige zu sein. Will, Rose und auch Nick arrangieren sich mit Ignoranz und hoffen dennoch immer wieder von Tag zu Tag auf eine Reaktion von Tom und sei es auch nur ein Augenzucken. Monas Tod verfolgt die drei so unterschiedlichen Geschwister. Sie war und ist der einzige Angelpunkt dieser so verkorksten Familie. Während Sonya mittlerweile in ganz anderen Umständen ist, kommt Roses Geheimnis ans Licht und erneut muss die Familie um das kämpfen, was Familie ausmacht – Liebe, Vertrauen und Hoffnung. Fazit: „Das Haus in der Clarmont Street“ lässt einen nachdenklich zurück. In jeder Familie gibt es ein „paar taube Nüsse im Nougat“ und die soll man schließlich in Ehren halten. Während Chaos immer mehr in das Leben der Geschwister eindringt, schafft es ausgerechnet Tom, dass alle, auf ihrem ganz eigenen Weg dahin wieder in die Familie zurückkehren. Der fahle Nachgeschmack, der liebenswürdigen Schwester nicht die notwendigen Rettungsanker geboten zu haben, wiegt bei allen Geschwistern schwer. Mit viel Feingefühl macht es Wiebke von Carolsfeld dem Leser einfach, jeden der Geschwister auf ihre so eigene Charakterart zu mögen und Tom von der ersten Seite dieser dramatischen Geschichte ins Herz zu schließen.

  • Bewertung

    aus Bad Teinach-Zavelstein

    5/5

    28.10.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tragisch!

    Der neunjährige Tom wird Zeuge, wie seine Eltern aufgrund einer Familientragödie ums Leben kommen. Seitdem spricht Tom nicht mehr. Nach der Tragödie zieht Tom zu seiner Tante Sonya, die allerdings mit der Situation und dem traumatisierten Tom überfordert ist. Tom wird "weitergereicht" an seine Tante Rose - als alleinerziehende Mutter stellt Rose keine Forderungen an Tom. Doch der Alltag mit Tom erweist sich trotz allem als äußerst schwierig - er schweigt nicht nur, Tom reagiert in keinster Weise auf seine Umwelt und macht es seiner Tante absichtlich schwer. Rose lässt Tom jedoch gewähren - und somit schafft es die Familie nach und nach, mit dem ständig über ihnen hängenden "Damoklesschwert" von Schuldgefühlen umzugehen. Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen, obwohl die Stimmung stets düster und traurig ist. Die Autorin hat es mit einer Leichtigkeit geschafft, die Gefühle eines traumatisierten Kindes zu vermitteln, die Schwierigkeiten zu erläutern, die der Umgang mit einem psychisch verletzten Kind mit sich bringt. Ein sehr emotionales Buch, das mich eine ganze Weile beschäftigt und nicht mehr losgelassen hat. Ich vergebe ganze fünf Sterne!

  • Bewertung

    aus Dieburg

    5/5

    19.10.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Emotionales Familiendrama

    "Das Haus in der Claremont Street", geschrieben von Wiebke von Carolsfeld, ist ein ergreifender Roman, der die wundersame und zugleich traurige Geschichte des neunjährigen Tom erzählt. Der kleine Tom durchlebt eine sehr schwierige Kindheit, da er bereits im jungen Alter Zeuge häuslicher Gewalt wird. Nachdem seine Mutter von dem Vater körperlich misshandelt wird, begeht sie Suizid, was dazu führt, dass Tom an schweren psychischen Schäden leidet. Von nun an, hört er wegen seines Traumas auf zu sprechen und ist zunächst auf seine neue und unbekannte Erziehungsberechtigte "Tante Sonya" angewiesen. Diese hat jedoch, trotz großer Bemühungen, viele Schwierigkeiten, sich Tom anzunähern, da sie im Bereich Erziehung noch sehr unerfahren ist. Daher entscheidet sich seine Tante Rose, welche in der Claremont Street wohnt, sich um ihn zu kümmern. Dieser Roman ist eine wirklich wunderschöne Geschichte, die mehrere Themen, wie Trauma, Familie, Liebe und Akzeptanz aufgreift. Der Schreibstil ist flüssig und die Beschreibungen sehr detailreich, manchmal vielleicht zu detailreich, weswegen die Geschichte meiner Meinung nach etwas in die Länge gezogen wurde. Daher muss ich leider einen Stern abziehen. Ansonsten kann ich das Buch jedem empfehlen, der einen neuen Einblick in das Leben einer zerrütteten, aber doch liebevollen Familie gewinnen möchte!

  • Bewertung

    5/5

    14.10.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine bewegende story.

    Das Buch "Das Haus auf Claremont Street" erzählt über ein Familiendrama. Eine Kette von Ereignissen führt zur Tragödie. Eine Frau lebt mit ihrem gewalttätigen und egoistischen Mann zusammen. Ihr Sohn Tom wird nicht nur Zeuge mancher unschöner Situationen zu Hause, sondern auch des Mordes seiner Mutter. Der Vater bringt sich anschließend auch um. Nach diesem Schockerlebnis weigert er sich zu sprechen. Er gibt sich selbst die Schuld. Tom kommt zu seiner Tante, die einen Draht zu ihm findet. Daraufhin zu seiner zweiten Tante, die zwar ein chaotisches Leben hat, aber sich ihre Aufgabe sehr zur Herzen nimmt. Bei seiner Tante Rose taut Tom allmählich auf. Einem großen Beitrag dazu macht sein streunenden Onkel Will, der plötzlich bei Rose vor der Tür steht und dann mit im Haushalt lebt. Er macht alles Mögliche, um den Neffen aufzurütteln. Und das Wunder geschieht, Tom spricht. Der Junge erholt sich langsam von seiner Trauma und seine Tanten und Onkel lernen mit ihrem Trauer zu leben und fassen neune Mut. Die Geschichte ist traurig, sowie berührend. Sie spiegelt verlogene Familienverhältnisse wider und gleichzeitig zeigt, wie wichtig der Zusammenhalt einer Familie in einer schwierigen Situation ist. Ich habe das Lesen dieses Buches genossen und kann das nur weiter empfehlen.

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  • Zum Bewerterprofil von Beate Mildenberger

    Beate Mildenberger

    Thalia Pforzheim

    Buchhändler*in

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    5/5

    03.02.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bewegende Familiengeschichte

    Tom verliert mit 9 Jahren auf tragische Weise seine Eltern. Seitem spricht er kein Wort mehr. Jetzt kommt er zur Familie seiner Mutter - erst zu Sonya - dann zu Rose. Die Familie ist chaotisch, manche ohne Lebensplan, untereinander zerstritten. Die Personen sind trotz ihrer Charakterschwächen sehr liebenswert und feinfühlig beschrieben. Ein wunderbar erzählter Roman, tiegründig, einfühlsam, spannend.

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