Produktbild: Generation Beleidigt
Band 284

Generation Beleidigt Von der Sprachpolizei zur Gedankenpolizei

Aus der Reihe Critica Diabolis
2

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.10.2020

Herausgeber

Alexander Carstiuc + weitere

Verlag

Edition Tiamat

Seitenzahl

200

Maße (L/B/H)

21,1/12,6/1,4 cm

Gewicht

196 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Alexander Carstiuc + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89320-266-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.10.2020

Herausgeber

Verlag

Edition Tiamat

Seitenzahl

200

Maße (L/B/H)

21,1/12,6/1,4 cm

Gewicht

196 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

  • Alexander Carstiuc
  • Mark Feldon
  • Christoph Hesse

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89320-266-9

Herstelleradresse

Ed. Tiamat
Grimmstr. 26
10967 Berlin
DE
mail@edition-tiamat.de

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  • Bewertung

    4/5

    04.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Kommt kein Dialog zustande ist das Leben eine Schande.

    GENERATION BELEIDIGT wirft während des Lesens einige wahnsinnig spannende wenn auch unbequeme Fragen auf und gibt zugleich Einblicke aus der Gegenwart. Ein Buch, das ich tatsächlich jedem raten würde zu lesen, da es zeigt wie gefährlich es sein kann, für etwas vermeintlich Gutes einzustehen, aber vielleicht doch den Diskurs mit anderen zu meiden, gerade wenn es nicht ins eigene Weltbild zu passen scheint. So zB. wenn es um kulturelle Aneignung und Rassismus geht, wenn man eine Frisur trägt und eine andere Kultur im Rahmen eines Kindergeburtstags weitergeben möchte. Auch dass Schauspieler eigentlich alles spielen können sollten, wenn nun allerdings der ethnische Hintergrund sowie die sexuelle Orientierung berücksichtigt werden müssen, ja es regelrecht von außen gefordert wird, der Authentizität und des Respekts willen - wofür dann noch Schauspiel?! Die Inhalte und Beispiele sind wichtig, da sie zeigen wie zwingend notwendig die Konfrontation auch immer noch ist, mag das Denken auch schon fortschrittlich sein. Dabei nimmt sich die Autorin wirklich den verschiedensten Bereichen an. Egal, ob es sich dabei um Kunst, Kultur, Politik, Religion, Geschlecht und Ethnie handelt. So komplex und wirr es zunächst scheinen mag, ist es allerdings kaum. Denn ein wirkliches JA oder NEIN gibt es hier nicht, was aufgrund der Themenwahl eben auch gar nicht möglich ist.

  • Obok

    aus Cuxhaven

    3/5

    23.04.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Der Feminismus als Stimme…

    Der Feminismus als Stimme gegen das Patriarchat und den Sexismus hat Brüder und Schwester bekommen, die gegen andere Formen von Privilegien und Machtmissbrauch sprechen. Die Autorin schildert ihre Zugehörigkeit zum Feminismus und betrachtet die neuen Stimmen mit Indignation darüber, dass sie den Feminismus ignorieren. Die Autorin bezeichnet z.B. die '77 Ideen des Combahee River Collective als falsch; es könnte doch sein, dass '77 sie neu und richtig waren und seitdem neue Gesichtspunkte entstehen. Mich wundert, dass die Autorin eine Cohabitation ihres Feminismus mit den neuen Bewegungen ablehnt.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Claudius Kaboth

    Claudius Kaboth

    Thalia Mannheim – Planken

    Buchhändler*in

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    3/5

    28.04.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Gereizt

    Fourest wütende Abrechnung mit safe spaces und extremer Identitätspolitik. Zu beachten ist die unheilvolle Vermischung und Unterwanderung antirassistischer und antisexistischer Gruppen durch brutalkonservative Kräfte islamistischer Studentenorganisationen, die dann genau nur wieder die schlimmsten Befürchtungen und Vorwürfe rechter Ideologen vom “islamo-gauchisme” bestätigen. Fourest leistet sich einige negativ bewertete Beispiele von Black Lives Matter Aktionen, gibt den Uni-Protest gegen Professor Bret Weinstein als eskalierende Mobaktion wieder. Dieser macht inzwischen Podcasts mit Jordan Peterson über Free Speach oder ist der Meinung das Covid-19 wahrscheinlich aus dem Labor stammt. Tja, die Welt ist sehr komplex. Am Ende entsteht durch die persönlich geschilderten Erfahrungen Fourests der Eindruck, dass die Autorin vielleicht auch selbst ein wenig beleidigt ist.

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