Grundlagen des Strafrechts. Das "anders handeln können" im Rahmen der Schuldunfähigkeit nach §20 StGB
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
08.05.2020
Verlag
GRINSeitenzahl
37 (Printausgabe)
Dateigröße
833 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346162861
Dazu wird im ersten Schritt geklärt, was das Anders-Handeln-Können bezüglich der Schuldfähigkeit meint. Weiter werden die Ansichten zur Frage, ob es Willensfreiheit überhaupt gibt, unter Berücksichtigung der aktuellen Erkenntnisse der Neurobiologie dargestellt. Daran schließt sich die Frage an, ob aus Sicht des Strafrechts die Willensfreiheit überhaupt benötigt wird, um einen Täter schuldig zu sprechen oder ob die Schuld auch ohne ein Anders-Handeln-Können auskommt.
Dazu wird nach der ausführlichen Darstellung des Anders-Handeln-Könnens insbesondere die sogenannte Charakterschuld, die normative Ansprechbarkeit und der funktionale Schuldbegriff vorgestellt. Die verschiedenen Anknüpfungspunkte des Schuldvorwurfs und die Frage, ob man so die Frage nach der Willensfreiheit und einem Anders-Handeln-Können umgehen kann, stellen den Schwerpunkt der Arbeit dar.
Die Arbeit gibt einen Überblick über die wichtigsten Meinungen von bekannten Strafrechtlern und Hirnforschern. Nicht näher betrachtet werden dabei das Menschenbild des Grundgesetzes und des BVerfGs, das dem Strafrecht und dem Schuldprinzip zugrunde liegt sowie Probleme, wie die Fahrlässigkeit und der Vorsatz, die die Willensunfreiheit ebenfalls mitbringen würde.
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