Produktbild: Alma Mater

Alma Mater

9

15,95 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.08.2020

Verlag

Francke-Buch

Seitenzahl

555

Maße (L/B/H)

20,3/13,6/4,5 cm

Gewicht

567 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96362-157-4

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.08.2020

Verlag

Francke-Buch

Seitenzahl

555

Maße (L/B/H)

20,3/13,6/4,5 cm

Gewicht

567 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96362-157-4

Herstelleradresse

Francke-Buch
Am Schwanhof 19
35037 Marburg
DE
info@francke-buch.de

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  • smillas_bookworld

    aus Rheinland Pfalz

    5/5

    11.07.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Marburg und der Dreißigjährige Krieg - ein fesselnder Schmöker!

    Als Marburg-Kennerin war dieser historische Roman ein Muss für mich! Viele der Schauplätze, die in diesem Buch genannt und beschrieben werden, wurden mir dadurch noch plastischer vor Augen geführt. Birthe zur Nieden macht es dem Leser/der Leserin leicht, in die Zeit des Dreißigjährigen Krieges einzutauchen und aus der Perspektive des jungen Georg mitzuerleben. Aus ärmlichen Verhältnissen kommend hat er das Glück, sein Theologie-Studium an der Marburger Universität von seiner „Patin“ bezahlt zu bekommen. Leider deckt das nicht die Kosten für den Lebensunterhalt und auch nicht die einer Unterkunft. Die muss sich Georg erst einmal suchen, was gar nicht so leicht ist. Niemand möchte ihn aufnehmen und er muss viele Nächte draußen im Freien verbringen. Aber er lässt sich von all den Unannehmlichkeiten und der Unruhe und Ungewissheit, die der Krieg mit sich bringt, nicht unterkriegen – zumindest anfangs nicht. Eines Tages wird Marburg belagert und nichts ist mehr sicher – auch das eigene Leben nicht. Die Autorin schreibt im Nachwort, dass ihr Roman sich von anderen über den Dreißigjährigen Krieg unterscheidet. Sie beleuchtet nur einen kleinen Teil davon, nämlich den, der die Stadt Marburg betraf. Das allein fand ich aber sehr, sehr spannend, interessant und äußerst informativ. Den Bürgern Marburgs war es schlicht egal, wer gerade die Herrschaft über ihre Stadt hatte – sie mussten Tribut zahlen, fremde Soldaten bei sich unterbringen und vieles andere. Es änderte sich wenig für sie außer dem, der gerade das Sagen hatte: Die Hessen-Kasselischen, die Hessen-Darmstädtischen oder die Schweden – vollkommen egal! Überleben hieß die Devise. Das Buch ist ein ziemlich „dicker Schinken“ und vom Gefühl her wollte es anfangs einfach nicht voran gehen beim Lesen, was nicht am Schreibstil der Autorin lag. Es war durchweg spannend für mich, dennoch fehlte mir anfangs lange der „Leseerfolg“. Ich konnte immer gut in die Handlung reinfinden, auch dann noch, wenn ich das Buch mehrere Tage liegen lassen musste. Der Glaube spielt eine wesentliche Rolle, worüber sich niemand wundern sollte, schließlich studiert Georg Theologie und setzt sich aus vollem Herzen für Gott ein. Sein Wunsch, Theologe zu werden, entspringt einem Erlebnis zu Beginn der Romanhandlung, in der er Gott verspricht, ihm sein Leben zu widmen. Dieses Erlebnis trägt ihn durch die Jahre seines Studiums hindurch, trotzdem gibt es auch Momente des Zweifels, was Georg und seinen Glauben sehr authentisch machen. Überhaupt ist mir Georg ziemlich ans Herz gewachsen … Ihn am Ende es Buches ziehen zu lassen, fiel mir richtig schwer.

  • TochterAlice

    aus Köln

    5/5

    18.11.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Hunger und Leid Aber auch…

    Hunger und Leid Aber auch zwischenmenschlicher Werkschätzung begegnet der junge Georg auf seinem Weg als Student nach Marburg. Aus einem kleinen Dorf kommend, in dem er Angst und Schrecken erlebt, hätte er im Leben nicht gedacht, dass er einmal Theologie studieren darf, doch das Leben nimmt seltsame Wege. Wer gedacht hat, dass er Georg beim lustigen Studentenleben begleiten kann, liegt falsch, denn statt lustiger Feiern muss Georg quasi ums Überleben kämpfen und anfangs sogar in einer Notunterkunft nächtigen. Doch durch Zufall verschlägt es ihn zu Kaspar und dessen Frau Ursula,, die eine Druckerei besitzen, die Kaspar neben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit betreibt. Ein brummiger Kerl - so scheint es, doch mit der Zeit begegnet Georg Geborgenheit und Zuneigung, also einem richtigen Familienleben. In dem aber auch Trauer und Not immer wieder seinen Platz findet - Marburg wird von unterschiedlichen Mächten besetzt und fungiert wie andere deutsche Städte auch als Spielball der Mächte. Ein eindringlicher und überzeugender Roman, in dem es nicht nur um äußere Entwicklungen, sondern auch und vor allem um innere Werte geht. Ich habe sehr lange gelesen, da das Buch keine leichte Kost ist, dafür jedoch ein großer Gewinn, von dem ich sicher noch lange zehren werde!

  • Bewertung

    aus Glauchau

    5/5

    15.11.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Spannender historischer Roman

    „...Georg zog es vor, nicht zu antworten, obwohl er ganz bestimmt niemals Pfarrer werden wollte. Schon gar nicht in diesen Zeiten...“ Georg wird von Gleichaltrigen gehänselt, weil er den Glauben noch ernst nimmt. Als Sohn des Schullehrers verfügt er über eine gute Bildung. Doch wir schreiben das Jahr 1641. Der Krieg hat das Land ausgelaugt. Auch beim Lehrer geht es knapp zu. Trotzdem teilt er mit Bedürftigen. Die Ernte ist den Soldaten zum Opfer gefallen. Es soll aber noch schlimmer kommen. Die Schweden sind im Anmarsch. Das Dorf flieht geschlossen in die nahegelegene Stadt Grünberg. Dort sind sie nicht willkommen. Heftig entgegnet einer der Dörfler: „...Wir haben so manche Marodeure überstanden, aber bei einer ganzen Armee bleibt uns nichts anderes übrig, als zu fliehen hinter die armseligen Mauern Seiner Stadt. […] Lasse Er uns wenigstens einen Rest unserer Würde und behandele Er uns nicht, als verlangten wir Ungebührliches!...“ Die Autorin hat einen spannenden historischen Roman geschrieben. Sie beschränkt sich auf das Kriegsgeschehen um Marburg. Der Schriftstil lässt sich angenehm lesen. Georg wird zurück ins Dorf geschickt, um Heu zu holen. Dabei fällt er den Schweden in die Hände und kommt in letzter Minute mit dem Leben davon. Als Dank dafür möchte er Pfarrer werden. Eine adlige Patin bezahlt das Schulgeld, und er macht sich auf den Weg nach Marburg. Georg besteht die Aufnahmeprüfung mit Bravour. Jetzt muss er sich um Unterkunft und seinen Lebensunterhalt kümmern. Gut wird gezeigt, wie schwierig das war. Auch das erste Jahr als Student bedeutet für ihn eine harte Schule. Die Pennäler waren den älteren Jahrgängen Dienstverpflichtet. Sein Leben bessert sich, als er beim Drucker Konrad ein Zimmer erhält und dessen Sohn Johannes unterrichten soll. Es dauert, bis Konrad Georg akzeptiert, denn seine Erfahrungen mit Studenten waren bisher negativ. Die Gespräche zwischen beiden gehören für mich zu den stilistischen und inhaltlichen Höhepunkten des Buches. „...Das Wichtigste, Georg Nicolaus Kammann, ist die Tatsache, dass Christus am Kreuz starb, um dich zu retten. Das Wichtigste ist das Kreuz und die Tatsache, dass du jederzeit dorthin kommen kannst, schwach und sündig wie du bist...“ Konrad fängt Georg auf, als der an seinem Weg zweifelt. In Zeiten von Tod und Gewalt spricht er über Glaube und Vertrauen, denn der Krieg holt Georg in Marbach ein. Er muss kämpfen. Er erlebt Einquartierungen und Plünderungen. Von seiner Familie erfährt er nur durch seltene Briefe. In einem Gespräch mit einem Söldner erfährt Georg, dass es schon lange nicht mehr um Glaubensfragen geht, sondern allein um Machtansprüche. Und die Söldner folgen dem, der am besten zahlt. Eine Karte von Marburg und ein informatives Nachwort ergänzen das Buch. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Es zeigt die ganze Sinnlosigkeit eines Krieges.

  • geschichten.von.buechern

    5/5

    15.11.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Ergreifend, spannend und informativ - Ein Lesehighlight

    Das Cover gefällt mir sehr gut. Es wirkt schlicht und zurückhaltend, strahlt für mich aber Ruhe und Kraft aus und passt durch die Farbgebung wunderbar zu einem historischen Roman. Zum Inhalt möchte ich gar nichts weiter verraten und nur auf den Klappentext verweisen. Thematisch geht es um Glauben, den Dreißigjährigen Krieg in den 1640er-Jahren und die damit verbundenen Entbehrungen, besonders für die einfache Bevölkerung. Der Roman umfasst aber auch Freundschaft, Liebe und Hoffnung. Letztlich heißt es für den Protagonisten Georg in einer unmöglich scheinenden Situation trotz allem den eigenen Weg zu finden und zu gehen. Der mitreißende Erzählstil schafft es, die Gefühle und Gedanken Georgs für den Leser nachvollziehbar zu machen. Nicht zuletzt deshalb empfand ich den Roman als unglaublich berührend und teilweise auch bedrückend. Die Autorin versteht es außerdem, Kampfhandlungen und Gefahrensituationen unglaublich fesselnd zu beschreiben, sodass man das Buch währenddessen schlicht nicht aus der Hand legen kann. Die Charaktere haben sich einen Platz in meinem Herzen gesichert. Wir begleiten den wissbegierigen und ehrgeizigen Georg auf seinem Weg im jungen Erwachsenenalter und sehen ihn an seinen Herausforderungen wachsen. Er hat ein gutes Herz und seine Begeisterung für Wissen war geradezu ansteckend. Auch die anderen Charaktere sind liebevoll und detailliert ausgearbeitet, haben mich überzeugt und auch mehrfach durch ihre Handlungen und/oder Entwicklungen überrascht. Wirklich großartig finde ich, wie viel Wert auf die korrekte Beschreibung des historischen Kontextes gelegt wurde. In diesem Roman steckt so viel aufwendige Recherche, durch die man sich fühlt, als befinde man sich wirklich im 17. Jahrhundert. Seien es beispielsweise die Umgangsformen der handelnden Personen oder die Beschreibung von Kriegshandlungen – all das hat dazu geführt, dass sich das Geschehen für mich realistisch und authentisch angefühlt hat. Insgesamt hat mir dieser historische Roman sehr gut gefallen. Ich habe beim Lesen geschmunzelt, mitgelitten und -gehofft und auch öfter mal ein Taschentuch gezückt. Für mich war dieses Buch mit Abstand der überzeugendste, glaubwürdigste und rundeste historische Roman, den ich seit Langem lesen durfte und obwohl ich Bücher eigentlich nie zweimal lese, werde ich hier wohl eine Ausnahme machen und ihn irgendwann noch einmal zur Hand nehmen.

  • Philiene

    aus Süsel

    5/5

    08.11.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Spannend und fesselnd

    Wie erlebte die zivile Bevölkerung den 30 jährigen Krieg? In Alma Mater erleben wir mit Georg die letzten Jahre des Krieges in Marburg. Er kommt als Student in die Stadt und lässt uns an seinem Leben teilhaben. Der Roman erzählt von der schweren ersten Zeit und den Demütigungen durch andere Studenten, von Freundschaften und der ersten Liebe. Aber auch vom Krieg, von der Angst vor Angriffen und Plünderungen, vom Durchhalten und Überleben. Und vor allem von dem kleinen Hoffnungsschimmer, der zwar oft nur sehr spärlich glimmt, aber doch immer da ist. Alma Mater ist ein hervorragend recherchierter Roman der interessante und Spannende Einblicke in die damalige Zeit gibt. Anhand von Georg und den Menschen um ihn herum erleben wir eine Zeit, die schwer war und trotzdem gibt es auch immer wieder schöne Momente. So wird die Geschichte lebensecht und interessant. Ein großartiger historischer Roman, der uns das Leben zu Kriegszeiten ganz ohne Schlachtfelder näher bringt.

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Bewertungen (9)

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