Es wartet doch so viel auf mich Tagebücher und Briefe. Wien 1933–Oslo 1942
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inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
20.11.2020
Abbildungen
80, Abbildungen
Herausgeber
Jan Eric VoldVerlag
Mandelbaum verlag eGSeitenzahl
432
Maße (L/B/H)
24,4/14,4/3,5 cm
Gewicht
784 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-85476-881-4
Über die Ausschreitungen während der Novemberpogrome schrieb sie: »Wir schlüpften wie gehetztes Wild ins Haus, keuchten die Stiegen hinauf. Dann begann es: Sie schlugen, sie verhafteten, zerdroschen Wohnungseinrichtungen etc. Wir saßen alle so bleich zu Haus und von der Straße kamen Juden zu uns, wie Leichen.«
Maier konnte vor den Nationalsozialisten in das vermeintlich sichere Norwegen fliehen. Dort fand sie Unterschlupf bei der nach dem Krieg berühmt gewordenen norwegischen Dichterin Gunvor Hofmo. Schwankend zwischen Zuversicht und Verzweiflung schildert Maier in ihren Tagebüchern das Leben in der Emigration. Ihre Aufzeichnungen enden im November 1942, als sie von Oslo nach Auschwitz deportiert wurde, wo sie sofort zusammen mit anderen Frauen und Kindern ermordet wurde.
Aus acht Tagebüchern und rund 50 Briefen hat der norwegische Schriftsteller Jan Erik Vold einen Band zusammengestellt, der 2007 in Norwegen erschien und bislang in 11 Sprachen übersetzt wurde. Das Buch wurde mit dem Tagebuch der Anne Frank verglichen.
Am 10. November 2020 jährt sich Maiers Geburtstag zum 100sten Male und an diesem Tag wird in Wien ein Park nach ihr benannt.
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Die Tagebücher der Ruth
Bewertung am 31.03.2026
Bewertungsnummer: 3095415
Bewertet: Buch (Paperback)
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