Der Mantel
Reclams Universal-Bibliothek Band 9489

Der Mantel

Eine Novelle

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Beschreibung

Die tragisch-komische Geschichte des Akakij Akakijewitsch, der ein trostloses und einsames Leben als Kopist führt, von Kollegen verspottet oder überhaupt nicht wahrgenommen, bis er eines Tages einen Mantel erwirbt. Von da an ändert sich sein Leben. Er beginnt, die Welt um sich her mit anderen Augen wahrzunehmen, ihm wird Ehre und Respekt zuteil. Dann aber wird Akakij auf dem Heimweg überfallen und sein Mantel gestohlen. Das Schicksal nimmt seinen Lauf.

Nikolai Wassiljewitsch Gogol, geboren am 31. März 1809 in Welyki Sorotschynzi/Ukraine und gestorben am 04. März 1852 in Moskau, war ein russischer Schriftsteller. Nach dem besuch des Gymnasiums in Nischyn trat er 1818 in Petersburg eine Stellung im Staatsdienst an und wurde drei Jahre Später Lehrer an einer höheren Mädchenschule. Im selben Jahr machte er Bekanntschaft mit Puschkin, mit dem ihn eine langjährige Freundschaft verband und der ihm wiederholt Arbeitsstellen verschaffte. Im Jahr 1834 trat Gogol eine Professur für Allgemeine Geschichte an der Universität Petersburg. In den folgenden Jahren unternahm er mehrere Reisen und verstarb schließlich im Alter von 42 Jahren an den Folgen einer übermäßigen Fastenkur.

Details

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

1 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

15.05.2020

Verlag

Epubli

Seitenzahl

48

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

1 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

15.05.2020

Verlag

Epubli

Seitenzahl

48

Maße (L/B/H)

0,2/12,5/0,2 cm

Gewicht

59 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7529-5197-4

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Auf offener Straße

Polar aus Aachen am 20.09.2008

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein kleiner Beamter, der sich lediglich das Kopieren zutraut, sich in Deckung hält, so dass er zwar Ziel ironischer Spitzen ist, aber sein Leben im Abseits zu fristen versteht. Wäre da nicht sein Mantel, besser gesagt ein Umhang, weil er durch das jahrelange Tragen ausgedünnt ist. Der Held der Geschichte spart sich das Kleidungsstück vom Mund ab, um als er endlich das neu erstandene Stück in Händen hält, Aufsehen zu erregen, verschreckt darüber zu sein, dass er plötzlich im Mittelpunkt des Interesses steht, um noch in der Nacht beraubt zu werden. Die Geschichte endet tragisch. Sie erzählt wie stets bei Gogol vom Russland seiner Zeit, zeichnet mit Schärfe Ober- wie Untertanen und beschreibt die dichte Atmosphäre zwischen leerem Standesdünkel und dem Gefühl der Ohnmacht. Das Schicksal trifft halt auch jene, die sich darunter wegzuducken versuchen.

Auf offener Straße

Polar aus Aachen am 20.09.2008
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein kleiner Beamter, der sich lediglich das Kopieren zutraut, sich in Deckung hält, so dass er zwar Ziel ironischer Spitzen ist, aber sein Leben im Abseits zu fristen versteht. Wäre da nicht sein Mantel, besser gesagt ein Umhang, weil er durch das jahrelange Tragen ausgedünnt ist. Der Held der Geschichte spart sich das Kleidungsstück vom Mund ab, um als er endlich das neu erstandene Stück in Händen hält, Aufsehen zu erregen, verschreckt darüber zu sein, dass er plötzlich im Mittelpunkt des Interesses steht, um noch in der Nacht beraubt zu werden. Die Geschichte endet tragisch. Sie erzählt wie stets bei Gogol vom Russland seiner Zeit, zeichnet mit Schärfe Ober- wie Untertanen und beschreibt die dichte Atmosphäre zwischen leerem Standesdünkel und dem Gefühl der Ohnmacht. Das Schicksal trifft halt auch jene, die sich darunter wegzuducken versuchen.

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von Nikolai Wassiljewitsch Gogol

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