Kooperationen im Bereich des Carsharings Eine Bestandsaufnahme und kooperationstheoretische Analyse ausgewählter Beispiele
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
18,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
20.05.2020
Verlag
GRINSeitenzahl
47 (Printausgabe)
Dateigröße
800 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346170545
Die Wahl dieses Instruments lässt sich dadurch begründen, dass die Höhe der anfallenden Transaktionskosten zwischen Kooperationspartnern einen zuverlässigen Indikator für den Erfolg einer Zusammenarbeit darstellt. In der Gegenüberstellung werden die Kooperationsausgestaltungen und die transaktionskostentheoretischen Analyseergebnisse verglichen. Darüber hinaus werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Kooperationsstrategien von BMW und Daimler auf den Wandel der Mobilitätswelt aufgezeigt.
Die Einstellung der Menschen zu Mobilität unterliegt dem gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und technologischen Wandel. Der Trend zur Digitalisierung, die sinkende Akzeptanz von Autos als Statussymbol, die zunehmende Verkehrsdichte in urbanen Zentren und ein verbessertes Umweltbewusstsein sind Faktoren, die im letzten Vierteljahrhundert dazu geführt haben, dass die Bereitschaft, Fahrzeuge zu nutzen statt zu kaufen, gestiegen ist. Diese Entwicklungen bildeten die Grundlage für die Etablierung eines neuen Mobilitätskonzepts, das Carsharing.
Organisierte gemeinschaftliche Nutzung von Fahrzeugen stellt die deutsche Automobilindustrie vor ernstzunehmende Herausforderungen. Automobilhersteller sehen sich derzeit in einer Zwickmühle. Auf der einen Seite birgt der Ausbau von Carsharing-Angeboten die Gefahr, dass sich der private Fahrzeugbesitz rückläufig entwickelt und somit das Verkaufsvolumen sinkt. Die Tragweite dieser Befürchtung zeigt der Jahresbericht des Verbands der Automobilindustrie von 2015.
Im Jahr 2014 ist der Anteil privater Pkw-Halter in Deutschland mit 36 Prozent auf einem neuen Tiefstand angekommen. Auf der anderen Seite könnte Carsharing den Automobilherstellern als effizientes Marketing-Tool dienen, um Kunden von ihren Produkten zu überzeugen und langfristig an ihre Marke zu binden. Außerdem könnten neue Technologien, wie das Elektrofahrzeug, in das Carsharing-Angebot eingebunden werden, um deren Akzeptanz zu erhöhen.
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