Die Kunst, mit sich allein zu sein

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Beschreibung

Details

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

27.05.2020

Verlag

Edition steinrich

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Erscheinungsdatum

27.05.2020

Verlag

Edition steinrich

Seitenzahl

207 (Printausgabe)

Dateigröße

2219 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzer

Saskia Graf

Sprache

Deutsch

EAN

9783942085748

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Ein geistreichen und anregendes Buch über das menschliche Sein

Dirk Grosser am 06.07.2020

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was bedeutet es, ganz da zu sein, völlig präsent zu sein, hier in diesem Augenblick, allein und ohne jede Ablenkung? Wie können wir unsere ganz eigene Stimme finden und uns dennoch dem größeren Ganzen zugehörig fühlen? Stephen Batchelor hat sich viele Jahre lang ausgiebig mit diesen Fragen befasst, sie in sich wirken lassen, hat versucht, Antworten zu finden und sie wieder verworfen, hat sich darauf eingelassen, immer wieder neu zu beginnen und seiner nackten und ungeschönten Menschlichkeit zu begegnen. In seinem neuen Buch berichtet er auf ungewöhnliche Weise davon, hat sich auch hier auf ein Experiment eingelassen und eine Text-Collage erstellt, die mal hier, mal dort einen Gedanken aufgreift, ihn betrachtet, mit ihm spielt, ihn sich von selbst entfalten lässt. Dabei mäandert Batchelors Text zwischen eigenen Reflexionen, den frühesten buddhistischen Überlieferungen und Impulsen aus Michel de Montaignes Essais hin und her, während auch mal Kierkegaard oder Pyrrhon hereinschauen und die Bilder Vermeers eine nicht unerhebliche Rolle spielen. Und obwohl diese „Unordnung“ einen roten Faden vermissen lassen könnte, ist er dennoch auffindbar und spürbar: in der tiefen Auseinandersetzung damit, was es heißt, allein mit sich zu sein, den eigenen Funken der Einsicht zu vertrauen und sich doch immer wieder zu hinterfragen und den eigenen Weg mit jedem (uns vielleicht selbst überraschenden) Schritt zu erschaffen. Allein mit sich … nicht einsam, nicht verloren, sondern einfach mit sich zusammensitzen, sich aushalten, sich erforschen, sich wirklich begegnen. Stephen Batchelor ist dabei schonungslos ehrlich, sowohl seine Meditationserfahrungen als auch seine Selbstversuche mit Psychedelika betreffend, berichtet von wunderbar stillen Momenten ebenso wie von großen Zweifeln, und hat dabei ein überaus geistreiches, anregendes Buch geschrieben, das angefüllt mit klugen Betrachtungen über Kunst, Literatur, Philosophie, den Buddha-Dharma und die hohe Kunst des Nicht-Wissens den Leser mit auf eine Reise in das eigene Mit-sich-Alleinsein nimmt. Definitiv kein Buch, dass einfache Antworten liefert, sondern eher ein Text, der den Fragen Raum zum Atmen gibt. Absolut empfehlenswert!

Ein geistreichen und anregendes Buch über das menschliche Sein

Dirk Grosser am 06.07.2020
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was bedeutet es, ganz da zu sein, völlig präsent zu sein, hier in diesem Augenblick, allein und ohne jede Ablenkung? Wie können wir unsere ganz eigene Stimme finden und uns dennoch dem größeren Ganzen zugehörig fühlen? Stephen Batchelor hat sich viele Jahre lang ausgiebig mit diesen Fragen befasst, sie in sich wirken lassen, hat versucht, Antworten zu finden und sie wieder verworfen, hat sich darauf eingelassen, immer wieder neu zu beginnen und seiner nackten und ungeschönten Menschlichkeit zu begegnen. In seinem neuen Buch berichtet er auf ungewöhnliche Weise davon, hat sich auch hier auf ein Experiment eingelassen und eine Text-Collage erstellt, die mal hier, mal dort einen Gedanken aufgreift, ihn betrachtet, mit ihm spielt, ihn sich von selbst entfalten lässt. Dabei mäandert Batchelors Text zwischen eigenen Reflexionen, den frühesten buddhistischen Überlieferungen und Impulsen aus Michel de Montaignes Essais hin und her, während auch mal Kierkegaard oder Pyrrhon hereinschauen und die Bilder Vermeers eine nicht unerhebliche Rolle spielen. Und obwohl diese „Unordnung“ einen roten Faden vermissen lassen könnte, ist er dennoch auffindbar und spürbar: in der tiefen Auseinandersetzung damit, was es heißt, allein mit sich zu sein, den eigenen Funken der Einsicht zu vertrauen und sich doch immer wieder zu hinterfragen und den eigenen Weg mit jedem (uns vielleicht selbst überraschenden) Schritt zu erschaffen. Allein mit sich … nicht einsam, nicht verloren, sondern einfach mit sich zusammensitzen, sich aushalten, sich erforschen, sich wirklich begegnen. Stephen Batchelor ist dabei schonungslos ehrlich, sowohl seine Meditationserfahrungen als auch seine Selbstversuche mit Psychedelika betreffend, berichtet von wunderbar stillen Momenten ebenso wie von großen Zweifeln, und hat dabei ein überaus geistreiches, anregendes Buch geschrieben, das angefüllt mit klugen Betrachtungen über Kunst, Literatur, Philosophie, den Buddha-Dharma und die hohe Kunst des Nicht-Wissens den Leser mit auf eine Reise in das eigene Mit-sich-Alleinsein nimmt. Definitiv kein Buch, dass einfache Antworten liefert, sondern eher ein Text, der den Fragen Raum zum Atmen gibt. Absolut empfehlenswert!

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von Stephen Batchelor

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