Tierethik und deren massenhafte Tötung. Ist ein Vergleich mit dem Holocaust möglich und welchen Einfluss hat das auf unsere Ernährungsgewohnheiten?
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
17.06.2020
Verlag
GRINSeitenzahl
16 (Printausgabe)
Dateigröße
538 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346184498
massenhafte Tötung von Tieren mit dem Holocaust vergleichen? Ist ein Vergleich überhaupt möglich, beziehungsweise zulässig?
Die Tatsache, dass Tiere Schmerzen empfinden, leiden, trauern und ausgeprägte Sozialstrukturen aufweisen, wird seit Jahrhunderten ausgeblendet. Seit Beginn der Industrialisierung, Ende des 19. Jahrhunderts, werden die Tiere aus ökonomischen Gründen stetig den Produktionsbedingungen angepasst und nicht etwa umgekehrt. So werden den Ferkeln die Ringelschwänze kopiert, den Hühnern die Schnäbel gekappt und den Kälbern die Hörner gekürzt etc., trotz des 2017 angepassten Tierschutzgesetzes. In diesem heißt es: "Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen",
1 TierSchG. Ein aktuelles Beispiel ist die derzeitige Diskussion um die Kastration von männlichen Ferkeln ohne Betäubung. Sie zeigt nur einmal mehr, dass die Descartes¿sche
Auffassung, Tiere hätten kein Schmerzempfinden und seien demnach Maschinen gleichzusetzen, im 21. Jahrhundert eine weiterhin verbreitete Annahme ist. Allerdings lässt die Bestätigung des gesetzlichen Verbots vom 21.09.2018, Ferkel ohne Betäubung zu kastrieren, auf ein langsames, aber stetiges Umdenken hoffen.
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