Warum scheiterte der Partherfeldzug Trajans?
-
- Einzelkauf Download ausgewählt
-
Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
19.06.2020
Verlag
GRINSeitenzahl
19 (Printausgabe)
Dateigröße
663 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346186164
Unter Marcus Ulpius Traianus erreichte das Römische Imperium seine größte territoriale Ausdehnung. Beginnend mit dem Feldzug gegen die Daker im Jahre 106. n. Chr. wurde das Imperium innerhalb von 10 Jahren um die Provinzen Dacia, Arabia, Armenia, Assyria und Mesopotamia erweitert. Trajans Expansionspolitik stand damit im Widerspruch zur bisherigen Außenpolitik Roms, welche keine Verschiebung des Römischen Territoriums über die Grenzen des augustinischen Herrschaftsbereiches hinaus vorsah. Doch der militärische Erfolg sollte Trajan zunächst Recht geben.
In den Jahren 113-116 war es dem Kaiser gelungen, jeglichen Widerstand an der Ostfront zu brechen. Das Partherreich, Roms schärfster Widersacher im Osten, war ohne größere Verluste erobert worden. Alle Befürchtungen hinsichtlich der schwierigen territorialen Lage und der Stärke des Gegners, der Rom zuvor teils schwere Niederlagen beibrachte, hatten sich als scheinbar belanglos herausgestellt. Das römische Feldheer war innerhalb von nur drei Jahren bis an den Persischen Golf vorgedrungen. Noch nie war ein römischer Feldherr soweit vorgestoßen. Für diese Erfolge wurde Trajan mit den Ehrentiteln Parthicus und Optimus (Treffsicherster) überhäuft. Doch besiegt waren die Parther nicht. Während man in Rom den scheinbaren Sieg über den östlichen Widersacher feierte, begann sich die militärische Wende im Osten bereits abzuzeichnen. Schon 117 wurden die neuen Ostprovinzen unter Publius Aelius Hadrianus wieder aufgegeben.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice