Das Artensterben im Anthropozän. Historische Ursachen und aktuelle Einflussfaktoren Wie der Mensch Naturgeschichte schreibt
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Sprache:Deutsch
15,99 €
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
07.07.2020
Verlag
GRINSeitenzahl
22 (Printausgabe)
Dateigröße
1487 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346196743
Im Rahmen eines aktuellen Berichtes warnt der Weltbiodiversitätsrat der Vereinten Nationen vor einem rapiden Zunehmen des Artensterbens. Seit 1900 sei die Anzahl an Arten in Landlebensräumen um etwa 20% zurückgegangen. Derzeit seien von weltweit acht Millionen entdeckten Tier- und Pflanzenarten rund eine Million vom Aussterben bedroht. Dies entspricht einem prozentualen Anteil von 12,5%.
Von 5,9 Millionen an Land lebenden Arten kann eine halbe Million nicht auf Lebensraum zugreifen, der für das langfristige Überleben erforderlich ist. Besonders betroffen sind davon Amphibien und Korallen, bei denen über 40% respektive 33% derzeit vom Aussterben bedroht sind.
Auf Basis dieser Daten liegt der Verdacht nahe, dass sich auf diesem Planeten momentan ein umfassendes Massensterben abzeichnet. Durch Fossilienfunde ist nachweisbar, dass das Aussterben einer Art ein natürlicher Prozess und unabdingbares Resultat aus Darwins Evolutionstheorie darstellt. Das plötzliche Verschwinden vieler Arten zum gleichen Zeitpunkt mischt jedoch die Karten des Lebens auf diesem Planeten neu. Vorherrschende Arten verschwinden, neue Arten nehmen deren Position ein. Als Beispiel ist hier das Aussterben der Dinosaurier mit dem anschließenden Aufstieg der Säugetiere zu nennen.
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