Yvonne wird beinahe von einem Zug überrollt. Ohne Erinnerung wacht sie schwer verletzt im Krankenhaus auf. War es ein Unfall, ein Suizid- oder gar ein Mordversuch? Warum verheimlicht ihr Mann, dass sie erfolgreiche Reisebloggerin und Journalistin war, die sich mit dem Thema Lost Places beschäftigt hat? Warum will er ihr weismachen, sie sei eine zufriedene Hausfrau gewesen? Und vor allem: Warum meldet sich ihre Tochter nicht? Wo sind all die Menschen geblieben, die sie einmal geliebt hat? Yvonne begreift, dass sie auf sich allein gestellt ist. Sie muss die alten Gemäuer betreten, über die sie früher mit Begeisterung geschrieben hat und die sie nun schaudern lassen. Doch wem kann sie trauen, wenn sie nicht mal sich selbst traut?
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Das Buch "Die Totensammlerin" ist ein sehr fesselnder Thriller, der ganz schnell in den Bann zieht und es ist fast nicht möglich beim Anhören eine Pause zu machen. Die Hauptprotagonistin Yvonne wacht im Krankenhaus auf. Sie hat durch ein Wunder den Unfall mit dem Zug überlebt, aber kann sich überhaupt nicht daran erinnern, wie es passiert ist. Ob das ein Selbstmordversuch war? Ihr Ehemann Dominik steht an Ihrer Seite, aber Yvonne bekommt das Gefühl nicht los, dass sie ihrem Ehemann nicht vertrauen kann. Zudem ist ihre Tochter verschwunden. Gibt es hier einen Zusammenhang? Nach und nach kommen die Ereignisse aus der Vergangenheit zurück und die Protagonistin soll mit vielen Sachen der Gegenwart auseinandersetzen.
Die Geschichte wird sehr spannend und bildhaft erzählt, sodass man ein Kopfkino vor den Augen hat. Auch die Emotionen der Hauptprotagonistin werden ausgesprochen gut wiedergegeben: Man spürt ihre Ängste, Verzweiflung, Enttäuschung, Hoffnung einfach mit. Die Handlung bietet mehrere unerwartete Wendungen und eine interessante Auflösung.
FAZIT: für alle Thriller-Liebhaber sehr zu empfehlen!
Vikki
5/5
14.11.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein fesselnder Thriller mit…
Ein fesselnder Thriller mit Überraschungsmomenten Das Buch „Die Totensammlerin“ ist ein sehr fesselnder Thriller, der ganz schnell in den Bann zieht und es ist fast nicht möglich beim Anhören eine Pause zu machen. Die Hauptprotagonistin Yvonne wacht im Krankenhaus auf. Sie hat durch ein Wunder den Unfall mit dem Zug überlebt, aber kann sich überhaupt nicht daran erinnern, wie es passiert ist. Ob das ein Selbstmordversuch war? Ihr Ehemann Dominik steht an Ihrer Seite, aber Yvonne bekommt das Gefühl nicht los, dass sie ihrem Ehemann nicht vertrauen kann. Zudem ist ihre Tochter verschwunden. Gibt es hier einen Zusammenhang? Nach und nach kommen die Ereignisse aus der Vergangenheit zurück und die Protagonistin soll mit vielen Sachen der Gegenwart auseinandersetzen. Die Geschichte wird sehr spannend und bildhaft erzählt, sodass man ein Kopfkino vor den Augen hat. Auch die Emotionen der Hauptprotagonistin werden ausgesprochen gut wiedergegeben: Man spürt ihre Ängste, Verzweiflung, Enttäuschung, Hoffnung einfach mit. Die Handlung bietet mehrere unerwartete Wendungen und eine interessante Auflösung. FAZIT: für alle Thriller-Liebhaber sehr zu empfehlen!
Gabriela
aus Leopoldshöhe
5/5
04.10.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
Nichts ist, wie es scheint
Yvonne wacht im Krankenhaus auf, hat ein Bein verloren und kann sich nicht mehr an die letzten Monate erinnern. Ihr Mann versucht alles, damit sie sich wieder wohlfühlen. Doch was verheimlicht er ihr? Wo ist ihre Tochter Christiane? Und warum fehlen in ihrem Haus ihre lieb gewonnenen Dinge? Ihr Handy ist weg, sie findet keine Fotoalben und wo sind ihre Parfüms, ihr kuscheligen und das geliebte Stofftier? Warum wurde sie vom Zug angefahren? War es ein Suizidversuch oder wollte sie jemand loswerden. Sie hat Domenik in Verdacht, ihren Mann. Durch Recherche erfährt sie, dass sie als Journalistin im Bereich Lost Place unterwegs war. Doch in der Redaktion ist sie unerwünscht. Yvonne geht immer weiter in ihre Vergangenheit hinein, erinnert sich stückweise! Doch es ist nichts so, wie es scheint!
Ich habe dieses Buch angefangen und durchgelesen! Selbst jetzt beim Schreiben der Rezension bekomme ich Gänsehaut!
Bianka_Fri
5/5
30.08.2020
Buch (Gebundene Ausgabe)
Spannung bis zum Ende
Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext oder ggf Leseprobe
Ich bin eigentlich kein Thriller Freund, aber die Bücher der Autorin liebe ich und verschlinge sie regelrecht und war dementsprechend wahnsinnig gespannt auf das neue Buch.
Das Cover ist wieder ganz typisch für ihre Thriller und ich finde sie faszinierend und im Bereich Thriller ein absoluter Eyecatcher. Ich würde sie wohl mittlerweile auch ohne Schrift erkennen! Einfach genial und immer passend zum Buch.
Der Schreibstil der Autorin fasziniert mich immer wieder. Er ist locker leicht, sehr bildlich, dabei aber nie ZU bildlich, aber gleichzeitig, obwohl eben locker leicht, so spannend und zieht einen so in den Bann, dass die Seiten nur so dahinfliegen und man plötzlich am Ende ist...immer leicht verstört und doch geflasht! Die Geschichten, wie auch diese jetzt, sind immer sehr komplex, aber auch hier kann man problemlos folgen. Die Spannung ist von Beginn an da und das ganze Buch über zusätzlich diese unterschwellige Bedrohung, obwohl eigentlich gar nichts passiert in dem Moment, gerade dadurch war ich so in dem Buch gefangen und hab es in eins durchgelesen.
Es gibt hier im Grunde zwei Handlungsstränge - die Gegenwart und die Vergangenheit. Man kann aber immer gut unterscheiden und problemlos erkennen. Anfangs dachte ich echt, ich hab die Zusammenhänge schnell erkannt...nun ja, ich lache jetzt noch über meine Naivität :)) obwohl ich ihre Bücher kenne, bin ich auch hier wieder darauf reingefallen :) Die Autorin hat Wendungen und Zusammenhänge eingebaut, mit denen ich nie gerechnet hätte und schnell hab ich aufgegeben, mir Urteile zu bilden ;)) und habe einfach mitgefiebert.
Die Geschichte selbst pendelt bisschen zwischen Erzählperspektive und ICH-Form, die aber in erster Linie nur bei den Rückblenden von Yvonne. Mich hat das nicht gestört, im Gegenteil, ich konnte mich da nochmal mehr in Yvonne reinversetzen. Man begleitet das ganze Buch über Yvonne und leidet und fiebert mit ihr mit. Ich fand sie als Charakter faszinierend, sie hat eine tolle Tiefe und ist sehr detailliert ausgearbeitet. Es war, als ob man als Schatten neben ihr herläuft. Ich fand ihre Art toll, wie sie sich auf die Suche nach sich und ihrem Leben macht. Ihre Zerissenheit ist trotz ihres Selbstbewusstsein immer zu spüren. Immer die Frage, wem kann ich trauen, wem nicht, wer verschweigt mir was. Was ist Realität, was Schein. Ihre Gefühle und Emotionen, gerade ihre Ängste, werden gut zum Leser transportiert.
Die Charaktere sind sehr authentisch, sehr detailliert und haben eine schöne Tiefe. Was mir sehr gefallen hat, dass es recht wenig Charaktere waren und man dadurch viel mehr im Geschehen war und nicht durch Nebencharaktere "abgelenkt". Alle bleiben bis zum Ende undurchsichtig, nie kann man sich sicher sein, ob das, was die Person gerade tut echt ist oder Schein. Man weiß anfangs nie, wohin die Reise mit den Charakteren geht in den Büchern und so war es hier auch und ich bin am Ende immer wieder überrascht und geflasht.
Ich kann jedem Thriller Fan die Bücher der Autorin nur ans Herz legen.
Xanaka
aus Berlin
5/5
24.08.2020
Buch (Gebundene Ausgabe)
Spannung pur
Als Yvonne im Krankenhaus aufwacht, weiß sie nicht, was geschehen ist. Rückblickend fehlen ihr mindestens die letzten drei Monate ihres Lebens. Auch wie es zu dem Unfall kam, ob es vielleicht sogar ein misslungener Selbstmordversuch war, sie weiß es nicht. Klar ist nur, sie hat bei dem Unfall ein Bein verloren. Dominik, ihr Mann, versucht alles damit sie die schweren Tage in der Klinik und in der Reha übersteht. Zu Hause angekommen, merkt sie, es ist doch einiges verändert und sie weiß nicht, warum. Viele von ihren persönlichen Dingen, an die sie sich deutlich erinnert sind nicht mehr da. Überhaupt, es ist so fast gar nichts von ihr mehr da. Auch ihre Tochter Chris meldet sich nicht.
Je länger Yvonne zu Hause ist, umso unwohler fühlt sie sich, verspürt mehr und mehr das Eingesperrtsein. Sie ist quasi gefangen im Haus. Aber es gibt da winzige Erinnerungsblitze. Sie ist sich sicher, sie muss nur an den richtigen Stellen suchen. Auch das Verhalten von Dominik ihr gegenüber verunsichert sie. Warum hat er die Handyüberwachung auf ihrem Handy eingestellt? Yvonne beschließt zu kämpfen und sich ihre Erinnerungen Stück für Stück zurückzuholen. Doch kann sie alle Rätsel um ihre Person lösen? Lest selbst und lasst euch von den Rätseln um ihre Vergangenheit fesseln.
Für mich sind die Thriller von Leonie Haubrich immer etwas ganz Besonderes. Ich weiß beim Lesen nie, wo führt mich die Autorin mit den Erlebnissen ihrer Protagonisten hin. Mit ihrer Protagonistin Yvonne lässt sie uns an deren Gedanken und auch an ihren Ängsten teilhaben. Dabei entwickelt die Autorin auf ihre ganz eigene Weise ein Dynamik, die einem beim Lesen einfach nur fesselt. Dabei lässt sich niemals ahnen, wo die Story uns hinführen wird. Denn Yvonne erinnert sich immer nur bruchstückhaft an einzelne Ereignisse. Der Autorin gelingt es nachvollziehbar die Ängste von Yvonne einzufangen und man spürt beim Lesen die Angst und kann die Bedrohung förmlich spüren.
Ich haben diesen Psychothriller in einem Rutsch gelesen und bin wieder einmal begeistert. Von mir gibt es eine ausdrückliche Leseempfehlung und verdiente fünf Lesesterne.
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