Die Stabilisierung des faschistischen Regimes in Italien durch die Lateranverträge von 1929
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
24.08.2020
Verlag
GRINSeitenzahl
16 (Printausgabe)
Dateigröße
514 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346231048
Mit der Beseitigung des Kirchenstaates und der Entstehung des italienischen geeinten Königreiches 1861 wurde gemeinsam von Parlament und König die Trennung von Kirche und Staat in allen Lebensbereichen vorangetrieben und die katholische Kirche erfuhr eine zunehmende Zurückdrängung aus dem öffentlichen Raum. Diplomatische Beziehungen zwischen Vatikan und italienischem Staat waren lange Zeit ein Ding der Unmöglichkeit und die Bewohner des Vatikans fanden sich in einer Situation der mehr als eingeschränkten Bewegungsfreiheit wieder. Die Notwendigkeit zur Klärung der Römischen Frage, die sich um das Problem des vatikanischen Territoriums auf römischem Gebiet drehte, lässt nachvollziehen, weshalb Vertreter des Vatikans sich bereitwillig mit Mussolini und weiteren Mitgliedern der PNF an einen Verhandlungstisch setzten, als dieser ihnen seine großzügigen Angebote zum Ziele einer gelingenden Zusammenarbeit unterbreitete. Das 1929 unterzeichnete, mitunter als Gipfelung der "Annäherung zwischen der katholischen Kirche und dem faschistischen Staat" bezeichnet, liest sich auf den ersten Blick wie eine lange Kette von Zugeständnissen an die katholische Kirche und wurde von so manchem dahingehend als "klägliche Kapitulation [Mussolinis] vor dem Vatikan" bezeichnet.
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