Onlineberatung. Chancen und Risiken im Rahmen der Erziehungsberatung
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
08.09.2020
Verlag
GRINSeitenzahl
24 (Printausgabe)
Dateigröße
610 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346242679
Es wird geprüft, ob das klassische Verständnis und die Rahmenbedingungen der Erziehungsberatung vereinbar mit online Angeboten sind. Es werden die möglichen Chancen herausgearbeitet, die Onlineangebote potentiellen Adressaten der Erziehungsberatung bieten können. Jedoch wird auch auf die möglichen Risiken hingewiesen, die sich hinter computergestützten Angeboten verbergen könnten.
Dazu soll zunächst die historische Entwicklung der Erziehungsberatung skizziert werden, um anschließend die aktuellen Rahmenbedingungen zu erläutern. Anschließend werden die Grundorientierungen der Erziehungsberatung (EB) verdichtet dargestellt. Um eine umfangreiches Gesamtbild der EB zu skizzieren, werden abschließend die Klienten der EB näher ins Blickfeld gerückt. Hierbei werden zentrale Adressatengruppen und ihre Sichtweisen auf EB vorgestellt.
Im zweiten Teil werden die Arbeitsweise und die Grundorientierung der Onlineberatung dargestellt, um anschließend zu analysieren, in wie weit sie sich in die zuvor skizzierte Landschaft der klassischen EB integrieren lässt und neue Chancen bietet.
Erziehungsberatung ist ein fester Bestandteil der Jungendhilfeleistungslandschaft und hat sich in den letzten Jahren durch gesetzliche Bestimmungen und gesellschaftliche Rahmenbedingungen immer wieder angepasst und verändert. Erstmals wurde EB 1992 mit dem Erlass des Reichwohlfahrtgesetztes gesetzlich geregelt und institutionalisiert. Das Gründungsdatum der EB lässt sich jedoch auf das Jahr 1903 mit der Eröffnung einer Heilpädagogischen Beratungsstelle von Kriminalpsychiater W. Cimbal festschreiben. Diese wurde zunächst als Besserungsanstalt für delinquente Jugendliche installiert. Zu dieser Zeit waren Schule und Familie zentrale Orte für die Erziehung. Beratungsstellen dienten dazu Kinder und Jugendliche "zu sichten" und durch Untersuchungen Auffälligkeiten und Störungsformen festzustellen.
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