Auf dem Weg zur sicheren Gemeinde

Das Handbuch

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Beschreibung

Dieses Handbuch motiviert und befähigt, den Traum einer sicheren Gemeinde verantwortungsvoll zu gestalten. Es gehört als Standardnachschlagewerk in jede Ortsgemeinde, in alle kirchlichen Werke und Einrichtungen sowie in jede Kirchenleitung.

Das Handbuch bündelt über zehn Jahre praktische Erfahrung und Know-how aus Pädagogik, Gemeindearbeit sowie dem Kinder- und Jugendhilferecht, damit Kirchengemeinden zu einem sichereren Ort für Kinder und Jugendliche werden können.

Grundsätzliches Wissen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexuellem Missbrauch, Vernachlässigung und anderen Formen von Gewalt wird genauso vermittelt wie konkrete Handlungsempfehlungen für Gemeindeleitungen. Vom Umgang mit dem Erweiterten Führungszeugnis über Täterstrategien bis hin zu Interventionsmaßnahmen beschreibt dieses Handbuch alles, was notwendig ist, um ein eigenes Schutzkonzept für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zu entwickeln.

Der Fachkreis Sichere Gemeinde ist ein im Gemeindejugendwerk (GJW) des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R. (BEFG) auf Dauer angelegtes Gremium bestehend aus Ehren- und Hauptamtlichen. Er ist mit der Verbreitung und Weiterentwicklung der Kinderschutzkampagne -Auf dem Weg zur sicheren Gemeinde- innerhalb des BEFG beauftragt. Dazu erstellt der Fachkreis Material und Publikationen, organisiert Fachtage, unterhält ein Netzwerk an Schulenden und koordiniert den Austausch der regionalen Vertrauenspersonen im GJW. Er begleitet und berät auf Anfrage Gemeinden und Werke des BEFG in Fragen der Prävention und steht im Kontakt mit der Anlaufstelle für Betroffene Sexueller Gewalt des BEFG.

Das GJW ist zuständig für die Kinder-, Jungschar-, Pfadfinder-, Teeny- und Jugendarbeit des BEFG. Die Bundesgeschäftsstelle in Elstal, die zwölf regionalen Geschäftsstellen und mehr als 5.000 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagieren sich für 30.000 Kinder und Jugendliche in ca. 2.100 Gruppen, damit sie eine persönliche Beziehung zu Jesus Christus erfahren, die ihrem Leben Sinn und Hoffnung gibt und sie herausfordert, Verantwortung in der Gemeinde und der Gesellschaft zu übernehmen. Die biblische Botschaft soll für junge Menschen erlebbar und jede Ortsgemeinde ein phantasievoller und sicherer Lebensraum sein.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 16.09.2020
Herausgeber Fachkreis Sichere Gemeinde Gemeindejugendwerk
Verlag BoD – Books on Demand
Seitenzahl 176
Maße (L) 21/14,8/1,1 cm
Gewicht 258 g
Auflage 1
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7519-5358-0

Kundenbewertungen

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Unzureichender Kinderschutz im Eigeninteresse der Kirche
von einer Kundin/einem Kunden am 21.02.2021

Neben vielen Allgemeingültigkeiten und theologischen Ausführungen ist das Buch eine Anleitung für den Kinderschutz in kirchlichem Eigeninteresse. In der Einleitung wird die „Ambiguitätstoleranz“ zur Grundhaltung erklärt, das bedeute, unterschiedliche Grenzempfindungen auszuhalten. Klare Maßstäbe fehlen dann auch. Auf das Str... Neben vielen Allgemeingültigkeiten und theologischen Ausführungen ist das Buch eine Anleitung für den Kinderschutz in kirchlichem Eigeninteresse. In der Einleitung wird die „Ambiguitätstoleranz“ zur Grundhaltung erklärt, das bedeute, unterschiedliche Grenzempfindungen auszuhalten. Klare Maßstäbe fehlen dann auch. Auf das Strafrecht wird kein Bezuggenommen. Die verpflichtenden Leitlinien des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz, die die in Deutschland fehlende Anzeigepflicht für Sexualstraftaten ausgleichen sollen, bleiben unerwähnt. Bei Übergriffen sollen auf keinen Fall sofort Eltern oder Behörden informiert werden. Stattdessen wird zu einem internen Laienverfahren angeleitet, das die Täter informiert, bevor es zu Ermittlungen kommt. Auch der präventive Ansatz ist unzureichend. Für einige wichtige Themenbereiche sind nur Fragen vorhanden, die man sich selbst stellen soll, aber ohne Fachwissen nicht beantworten kann. An anderen Stellen werden umfangreich Dinge beschrieben, die ohne Relevanz für das institutionelle Umfeld sind. Praxisbeispiele fehlen. Ausführung, Wortwahl und die selektiven Literaturverweise zielen auf eine schwammige Sichtweise mit großem Interpretationsspielraum. Stellenweise steht das gebotene dem qualifizierten Kinderschutz einer Organisation entgegen. Erschienen ist das Buch ist in einem Verlag, der von sich sagt: „BoD versteht sich in erster Linie nicht als Verlag, sondern als Self-Publishing-Dienstleister.“ Das Lektorat hatte einer der Autoren.

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