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Die Erfindung der Sprache

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.02.2021

Verlag

Rowohlt Kindler

Seitenzahl

496

Maße (L/B/H)

21,1/13,5/4,8 cm

Beschreibung

Rezension

"Mitreißend, bildhaft, witzig. (...) Für alle, die Lust auf eine packende und liebevolle Familiengeschichte haben." ("wdr2.de")
Eine große Freude! ("Emotion")
„Die Erfindung der Sprache“ ist ein Buch über liebenswert kuriose Menschen, über Katastrophen aus heiterem Himmel und über Familienbande, die – im Guten wie im Schlechten – das Leben lebenswert machen. ("NDR Kultur "Buch"")
Zusammenhalt, Respekt für Schrullen und tiefe Liebe sind die Zutaten, mit denen Anja Baumheiers Protagonist viele Schwierigkeiten überwindet, um Antworten zu finden. ("Gala")
Wortgewaltig und wendungsreich wie Jonas Jonasson. ("Freundin")

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.02.2021

Verlag

Rowohlt Kindler

Seitenzahl

496

Maße (L/B/H)

21,1/13,5/4,8 cm

Gewicht

595 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-463-00023-7

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Die "listige" Sieben, hinreißende Wortschöpfungen und Mut, der bis an seine Grenzen geht

Bewertung aus Neuss am 30.08.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Adam Riese, heute Dozent für Linguistik, ist der Sohn von Oda und Hubert und braucht für seine Sicherheit das Erstellen von sytematischen Listen, die er stets mit sieben Punkten versieht. Zu Beginn der Geschichte stellt für ihn ein Speed Dating eine ungeahnte Herausforderung dar, weil das Ereignis mit seinen Alltagsroutinen so rein gar nichts zu tun hat. Schon im Alter von 4 Jahren hieß es, dass mit ihm nicht alles so laufe, wie es einem Kind in seinem Alter entsprochen hätte. Als Adam 13 Jahre alt war, kehrte sein Vater nicht nach einer Pilgerreise nach Hause zurück. Das Buch ist in der Gegenwart Adams und Rückblende seiner Familienereignisse verfasst. Nachdem seine Mutter in einer Buchhandlung ein Buch mit dem Namen "Die Erfindung der Sprache" entdeckt hatte, in dem eine Erfindung seines Vaters benannt wurde, die er für Adam gemacht hatte, als er noch ein Baby war, war klar, dass er noch am Leben war. Oda bittet ihren Sohn die Autorin des Buches ausfindig zu machen. Gemeinsam machen sich Zola, die Autorin, und Adam auf die Suche nach Hubert. Ab dieser Stelle hat die Autorin eindrücklich, verhaltenstherapeutisch gleich gezeigt was Menschen brauchen, um sich aus der Komfortzone heraus bewegen zu können- seien sie noch so ängstlich und traumatisiert. Nicht alles was scheinbar Halt gibt, macht auch Sinn. Anja Baumheier kreiert gekonnt Wortverbindungen und die Sinne ansprechende Adjektive, das die Lesenden sogleich das Salz des Meeres schmecken oder das behaglich kuschelige Fell der zimtbraunen Katze Zola spüren, die sich an sie schmiegt. Sie zeigt mit ihrer gekonnten Ausdrucksweise wie Worte ganze Welten und Wirklichkeiten erschaffen und in Adams Leben rufen, ohne, dass er ab einem gewissen Punkt noch etwas dagegen tun könnte oder es gar kontrollieren, wie er es zuvor in seinem einst eintönigen Leben getan hatte. Worte wie "meerwassergesalzen", Synapsendickicht", "sandpapierrau" mögen veranschaulichen, was ich meine. Auch einzelne Sätze sind so schön, dass sie auffordern nochmals gelesen zu werden wie "Oda fühlte sich emotional sehr, sehr moll, in einer schwermütigen Art verloren zwischen Grundtönen und kleinen Terzen", S. 474. Einen Punkt Abzug gibt es für die Länge, insgesamt etwas zu langatmig. Das Buch wäre inhaltlich mit zwei Drittel des Umfangs ausgekommen. Das Ende des Buches ist mir persönlich etwas zu unrealistisch. Dennoch der Weg des Dramas hin zur beflügelten Leichtigkeit eines vermeintlichen Good Feeling happy Ends, von der Hölle in den Himmel- das vermag nur die Sprache allein und um sie geht es hier schließlich.

Die "listige" Sieben, hinreißende Wortschöpfungen und Mut, der bis an seine Grenzen geht

Bewertung aus Neuss am 30.08.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Adam Riese, heute Dozent für Linguistik, ist der Sohn von Oda und Hubert und braucht für seine Sicherheit das Erstellen von sytematischen Listen, die er stets mit sieben Punkten versieht. Zu Beginn der Geschichte stellt für ihn ein Speed Dating eine ungeahnte Herausforderung dar, weil das Ereignis mit seinen Alltagsroutinen so rein gar nichts zu tun hat. Schon im Alter von 4 Jahren hieß es, dass mit ihm nicht alles so laufe, wie es einem Kind in seinem Alter entsprochen hätte. Als Adam 13 Jahre alt war, kehrte sein Vater nicht nach einer Pilgerreise nach Hause zurück. Das Buch ist in der Gegenwart Adams und Rückblende seiner Familienereignisse verfasst. Nachdem seine Mutter in einer Buchhandlung ein Buch mit dem Namen "Die Erfindung der Sprache" entdeckt hatte, in dem eine Erfindung seines Vaters benannt wurde, die er für Adam gemacht hatte, als er noch ein Baby war, war klar, dass er noch am Leben war. Oda bittet ihren Sohn die Autorin des Buches ausfindig zu machen. Gemeinsam machen sich Zola, die Autorin, und Adam auf die Suche nach Hubert. Ab dieser Stelle hat die Autorin eindrücklich, verhaltenstherapeutisch gleich gezeigt was Menschen brauchen, um sich aus der Komfortzone heraus bewegen zu können- seien sie noch so ängstlich und traumatisiert. Nicht alles was scheinbar Halt gibt, macht auch Sinn. Anja Baumheier kreiert gekonnt Wortverbindungen und die Sinne ansprechende Adjektive, das die Lesenden sogleich das Salz des Meeres schmecken oder das behaglich kuschelige Fell der zimtbraunen Katze Zola spüren, die sich an sie schmiegt. Sie zeigt mit ihrer gekonnten Ausdrucksweise wie Worte ganze Welten und Wirklichkeiten erschaffen und in Adams Leben rufen, ohne, dass er ab einem gewissen Punkt noch etwas dagegen tun könnte oder es gar kontrollieren, wie er es zuvor in seinem einst eintönigen Leben getan hatte. Worte wie "meerwassergesalzen", Synapsendickicht", "sandpapierrau" mögen veranschaulichen, was ich meine. Auch einzelne Sätze sind so schön, dass sie auffordern nochmals gelesen zu werden wie "Oda fühlte sich emotional sehr, sehr moll, in einer schwermütigen Art verloren zwischen Grundtönen und kleinen Terzen", S. 474. Einen Punkt Abzug gibt es für die Länge, insgesamt etwas zu langatmig. Das Buch wäre inhaltlich mit zwei Drittel des Umfangs ausgekommen. Das Ende des Buches ist mir persönlich etwas zu unrealistisch. Dennoch der Weg des Dramas hin zur beflügelten Leichtigkeit eines vermeintlichen Good Feeling happy Ends, von der Hölle in den Himmel- das vermag nur die Sprache allein und um sie geht es hier schließlich.

Gibt es denn keine Lektoren mehr?

Bewertung aus Porta Westfalica am 15.11.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Leider, leider gibt es in diesem Buch kaum eine Seite, bei der sich dem Leser wegen der völlig unzulänglichen Ausdrucksfähigkeit der Autorin nicht die Nackenhaare aufstellen. Abbruch der Lektüre auf Seite 127, weil es unter den gegebenen Umständen völlig unmöglich erscheint, zur inhaltlichen Essenz des Buches vorzudringen, wobei der Rezensent bezweifelt, ob etwas Derartiges überhaupt vorhanden ist. Ein ordentliches Lektorat hätte die bisher schon erlittenen Qualen des Lesers wenigstens so weit abmildern können, dass er nicht mit Blick auf die noch ausstehenden ca. 360 Seiten von bösen Vorängsten gejagt hier endgültig die Segel streicht. Ein abschließendes Urteil zu bilden, bleibt somit verwehrt - doch so viel ist klar geworden: zumindest in sprachlicher Hinsicht kann vor diesem Buch nur gewarnt werden. Es ist kein großer Fauxpas, der auf Seite 127 das Buch zuschlagen lässt, vielmehr sind es kleine vergiftete Tropfen, die das Fass zum Überlaufen bringen. Da wird, ohne dass ein Sinn darin zu erkennen ist, einem hoffnungsgrünen Sessel Leben eingehaucht. Einem Koffer ist es vorher - ebenfalls völlig überflüssig - nicht anders ergangen. Dann kommt Hubert "zwei-, manchmal drei- und einmal sogar viermal täglich" vorbei. Aber der Begriff täglich impliziert eine Wiederholung. Zwar kann man an einem Tag sogar viermal vorbeikommen, aber es ist unmöglich "einmal sogar viermal täglich" vorbeizukommen. Angefangen mit dem allerersten Satz des Buches, als der Bus bereits 183 Sekunden zu spät ist, setzen die Nadelstiche ein. 183 Sekunden sind ziemlich genau 3 Minuten. Warum also 183 Sekunden? Hat der wartende Adam eine neue Uhr mit Sekundenanzeige, die er unablässig anstarrt? Nein! Er hielt die Busankunftsstraßenseite (Was für ein Wort!) im Blick und versuchte nicht zu blinzeln. Es folgt die Beschreibung eines Merkzettels, den Adam in einer Tasche seines Sakkos trägt. Danach beträgt die Verspätung des Busses 184 Sekunden. Dabei ist die Beschreibung des Zettels entweder rein deskriptiv an dieser Stelle eingefügt. Dann spielte dies im Zeitablauf überhaupt keine Rolle, und man fragt sich, warum inzwischen 1 Sekunde vergangen sein soll. Sind es aber bewusst gedachte Gedanken Adams, die hier wiedergegeben sind, versteht sich von selbst, dass sie unmöglich in nur einer Sekunde gedacht worden sein können. Vielleicht ist es ein Kniff aus William Goldings "Felsen des zweiten Todes", der hier eingearbeitet sein soll. Es ist nicht die einzige verunglückt und ohne Zusammenhang eingearbeitete Anlehnung an andere Bücher. Die begriffliche Eigenerfindung "außerplanmäßigkeitsinduzierte Panik" wiederholt die Autorin mehrfach, als würde sie hoffen, dass der Leser ihr irgendwann doch etwas abgewinnen und sie vielleicht sogar witzig finden kann usw. usf. Allein die hohe Wertschätzung, die dem Buch von anderer Seite entgegenschlägt, lässt mich an meinem Urteilsvermögen zweifeln. Wie titelte doch so schön Jon Bon Jovi: "100.000.000 Bon Jovi Fans Can't Be Wrong", womit er Elvis Presley mal eben um glatte 100% übertrumpfte. Na ja. Daran gemessen lassen sich Anja Baumheiers derzeit 52 Fans mit 4- und 5-Sterne-Bewertungen für dieses Buch noch gut verkraften.

Gibt es denn keine Lektoren mehr?

Bewertung aus Porta Westfalica am 15.11.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Leider, leider gibt es in diesem Buch kaum eine Seite, bei der sich dem Leser wegen der völlig unzulänglichen Ausdrucksfähigkeit der Autorin nicht die Nackenhaare aufstellen. Abbruch der Lektüre auf Seite 127, weil es unter den gegebenen Umständen völlig unmöglich erscheint, zur inhaltlichen Essenz des Buches vorzudringen, wobei der Rezensent bezweifelt, ob etwas Derartiges überhaupt vorhanden ist. Ein ordentliches Lektorat hätte die bisher schon erlittenen Qualen des Lesers wenigstens so weit abmildern können, dass er nicht mit Blick auf die noch ausstehenden ca. 360 Seiten von bösen Vorängsten gejagt hier endgültig die Segel streicht. Ein abschließendes Urteil zu bilden, bleibt somit verwehrt - doch so viel ist klar geworden: zumindest in sprachlicher Hinsicht kann vor diesem Buch nur gewarnt werden. Es ist kein großer Fauxpas, der auf Seite 127 das Buch zuschlagen lässt, vielmehr sind es kleine vergiftete Tropfen, die das Fass zum Überlaufen bringen. Da wird, ohne dass ein Sinn darin zu erkennen ist, einem hoffnungsgrünen Sessel Leben eingehaucht. Einem Koffer ist es vorher - ebenfalls völlig überflüssig - nicht anders ergangen. Dann kommt Hubert "zwei-, manchmal drei- und einmal sogar viermal täglich" vorbei. Aber der Begriff täglich impliziert eine Wiederholung. Zwar kann man an einem Tag sogar viermal vorbeikommen, aber es ist unmöglich "einmal sogar viermal täglich" vorbeizukommen. Angefangen mit dem allerersten Satz des Buches, als der Bus bereits 183 Sekunden zu spät ist, setzen die Nadelstiche ein. 183 Sekunden sind ziemlich genau 3 Minuten. Warum also 183 Sekunden? Hat der wartende Adam eine neue Uhr mit Sekundenanzeige, die er unablässig anstarrt? Nein! Er hielt die Busankunftsstraßenseite (Was für ein Wort!) im Blick und versuchte nicht zu blinzeln. Es folgt die Beschreibung eines Merkzettels, den Adam in einer Tasche seines Sakkos trägt. Danach beträgt die Verspätung des Busses 184 Sekunden. Dabei ist die Beschreibung des Zettels entweder rein deskriptiv an dieser Stelle eingefügt. Dann spielte dies im Zeitablauf überhaupt keine Rolle, und man fragt sich, warum inzwischen 1 Sekunde vergangen sein soll. Sind es aber bewusst gedachte Gedanken Adams, die hier wiedergegeben sind, versteht sich von selbst, dass sie unmöglich in nur einer Sekunde gedacht worden sein können. Vielleicht ist es ein Kniff aus William Goldings "Felsen des zweiten Todes", der hier eingearbeitet sein soll. Es ist nicht die einzige verunglückt und ohne Zusammenhang eingearbeitete Anlehnung an andere Bücher. Die begriffliche Eigenerfindung "außerplanmäßigkeitsinduzierte Panik" wiederholt die Autorin mehrfach, als würde sie hoffen, dass der Leser ihr irgendwann doch etwas abgewinnen und sie vielleicht sogar witzig finden kann usw. usf. Allein die hohe Wertschätzung, die dem Buch von anderer Seite entgegenschlägt, lässt mich an meinem Urteilsvermögen zweifeln. Wie titelte doch so schön Jon Bon Jovi: "100.000.000 Bon Jovi Fans Can't Be Wrong", womit er Elvis Presley mal eben um glatte 100% übertrumpfte. Na ja. Daran gemessen lassen sich Anja Baumheiers derzeit 52 Fans mit 4- und 5-Sterne-Bewertungen für dieses Buch noch gut verkraften.

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von Anja Baumheier

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Ira Schröder

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5/5

Großartige Sprache

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine wunderbare und empfehlenswerte Geschichte von Familien, Zusammenhalt, Verzweiflung und Glück! Sprachlich hat mich das Buch einfach nur begeistert und positiv überrascht. Manche Sätze hab ich zwei drei Mal gelesen und einige musste ich immer wieder nachschlagen. Oma Leska hat mich an meiner Oma erinnert, bei ihr gingen mit dem Essen auch alle Probleme weg. „Egal wie ist Anlass, gute Essen immer hilft.“ Ich habe mir so viele Stellen im Buch markiert wie noch nie. Einiges nehme ich auf jeden Fall aus dem Buch mit, wie zum Bespiel: Einatmen, Ausatmen, Schritt zurück. Oder die Angst wegtrinken … Systematisieren …. Listen erstellen…. Da ich selbst gerne nach Listen arbeite und erledigte Punkte durchstreiche, fand ich 7 Punkte System total überschaubar und hilfreich. Die Gedichte von Rilke werde ich auf jeden Fall wieder nachlesen. Die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart ist der Autorin auf jeden Fall gut gelungen. Obwohl mich anfangs die Kapitel in der Vergangenheit mehr gefesselt haben. Später im Buch wird erst klar warum Adam so ist wie er ist, warum sein Vater verschwindet und seine Mutter aufhört zu reden…. Ich möchte nicht spoilern und euch das Ende verraten. Lest auf jeden Fall dieses das Buch. Von mir gibt es auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung. Es ist ein anderes Buch der Autorin wie sie sonst davor geschrieben hat. Ich würde euch vorab die Leseprobe auf den Seiten des Verlages empfehlen zu lesen.
5/5

Großartige Sprache

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine wunderbare und empfehlenswerte Geschichte von Familien, Zusammenhalt, Verzweiflung und Glück! Sprachlich hat mich das Buch einfach nur begeistert und positiv überrascht. Manche Sätze hab ich zwei drei Mal gelesen und einige musste ich immer wieder nachschlagen. Oma Leska hat mich an meiner Oma erinnert, bei ihr gingen mit dem Essen auch alle Probleme weg. „Egal wie ist Anlass, gute Essen immer hilft.“ Ich habe mir so viele Stellen im Buch markiert wie noch nie. Einiges nehme ich auf jeden Fall aus dem Buch mit, wie zum Bespiel: Einatmen, Ausatmen, Schritt zurück. Oder die Angst wegtrinken … Systematisieren …. Listen erstellen…. Da ich selbst gerne nach Listen arbeite und erledigte Punkte durchstreiche, fand ich 7 Punkte System total überschaubar und hilfreich. Die Gedichte von Rilke werde ich auf jeden Fall wieder nachlesen. Die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart ist der Autorin auf jeden Fall gut gelungen. Obwohl mich anfangs die Kapitel in der Vergangenheit mehr gefesselt haben. Später im Buch wird erst klar warum Adam so ist wie er ist, warum sein Vater verschwindet und seine Mutter aufhört zu reden…. Ich möchte nicht spoilern und euch das Ende verraten. Lest auf jeden Fall dieses das Buch. Von mir gibt es auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung. Es ist ein anderes Buch der Autorin wie sie sonst davor geschrieben hat. Ich würde euch vorab die Leseprobe auf den Seiten des Verlages empfehlen zu lesen.

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Severina Neisener

Thalia Universitätsbuchhandlung

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5/5

Phänomenales Buch, das in keinem Bücherregal fehlen sollte.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit diesem Buch habe ich mich prompt in die fiktive nordfriesische Insel Platteoog verliebt. Von dieser stammt einer der Protagonisten: Adam Riese. Anja Baumheier lässt in ihrem dritten Roman zwei Zeitstränge gekonnt aufeinandertreffen. Beide drehen sich um die Familie von Adam, doch während einer vor der Wende beginnt und wir als Leser ein Teil seiner Familie werden, spielt der andere zur heutigen Zeit und wir lernen Adam als erwachsenen Mann kennen. So wird stets das Interesse aufrechterhalten, Adam Rieses Leben mitverfolgen zu wollen. Außerdem macht die Sprache selbst in diesem Buch tatsächlich einfach nur Spaß. Anja Baumheier nutzt nicht all die abgedroschenen Floskeln, die man zwar immer wieder gerne liest aber eben doch auswendig kennt. Nicht zuletzt deshalb ist der Titel mehr als berechtigt. Tatsächlich lernen wir unterschiedliche Möglichkeiten für eine (Neu)Erfindung der Sprache kennen. Sei es eine Mutter, die verstummt und sich neuer Kommunikationsmöglichkeiten bedient, oder der Versuch sich mit einer Katze zu unterhalten. So oder so schafft es ,,Die Erfindung der Sprache" immer wieder zu überraschen, zu berühren und zu begeistern.
5/5

Phänomenales Buch, das in keinem Bücherregal fehlen sollte.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit diesem Buch habe ich mich prompt in die fiktive nordfriesische Insel Platteoog verliebt. Von dieser stammt einer der Protagonisten: Adam Riese. Anja Baumheier lässt in ihrem dritten Roman zwei Zeitstränge gekonnt aufeinandertreffen. Beide drehen sich um die Familie von Adam, doch während einer vor der Wende beginnt und wir als Leser ein Teil seiner Familie werden, spielt der andere zur heutigen Zeit und wir lernen Adam als erwachsenen Mann kennen. So wird stets das Interesse aufrechterhalten, Adam Rieses Leben mitverfolgen zu wollen. Außerdem macht die Sprache selbst in diesem Buch tatsächlich einfach nur Spaß. Anja Baumheier nutzt nicht all die abgedroschenen Floskeln, die man zwar immer wieder gerne liest aber eben doch auswendig kennt. Nicht zuletzt deshalb ist der Titel mehr als berechtigt. Tatsächlich lernen wir unterschiedliche Möglichkeiten für eine (Neu)Erfindung der Sprache kennen. Sei es eine Mutter, die verstummt und sich neuer Kommunikationsmöglichkeiten bedient, oder der Versuch sich mit einer Katze zu unterhalten. So oder so schafft es ,,Die Erfindung der Sprache" immer wieder zu überraschen, zu berühren und zu begeistern.

Severina Neisener
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von Anja Baumheier

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