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Produktbild: Miroloi

Miroloi Roman

14

15,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

43554

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.04.2021

Verlag

dtv

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

19/12,4/3,5 cm

Gewicht

387 g

Farbe

Marine / Weiß

Auflage

7. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-14788-0

Beschreibung

Rezension

›Miroloi‹ heißt der erste Roman der Theater- und Kurzgeschichtenautorin Karen Köhler, ein Miroloi ist ein Totenlied, aber dieses Werk strahlt durch sonnendurchglühte Lebendigkeit.

Produktdetails

Verkaufsrang

43554

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.04.2021

Verlag

dtv

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

19/12,4/3,5 cm

Gewicht

387 g

Farbe

Marine / Weiß

Auflage

7. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-14788-0

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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  • Bewertung

    5/5

    07.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Unbedingt lesen!

    Ich habe mir Miroloi auf Empfehlung einer Freundin gekauft. Als ich es nach Jahren zur Hand nahm, wusste ich nicht mehr, was ihr so gut gefallen hatte und ich habe komplett ohne Erwartungen angefangen zu lesen. Meine erste Reaktion war: Das Buch ist auch eine ganz eigene Art komisch, aber ich kann es schlecht weglegen. Die Sprache ist etwas gewöhnungsbedürftig zu Beginn, stört den Lesefluss aber keineswegs. Das Buch nimmt einen mit auf eine Reise voller Emotionen. Ich kann es nur empfehlen!

  • Bewertung

    5/5

    12.08.2025

    Buch (Taschenbuch)

    „Lesen ist wie atmen mit den Augen.“ – Miroloi, Karen Köhler

    Ein Buch wie ein Sturm. Wie Salz in der Luft. Wie ein Schrei, der sich in ein Lied verwandelt. Miroloi hat mich nicht einfach nur berührt – es hat mich durchdrungen. Dieses Buch ist ein Klagelied, Vers für Vers aufbegehrend gegen die Enge in den Köpfen der Menschen – erst flüsternd, dann singend, dann schreiend. Abgeschieden von der Welt, abgeschottet vom Denken, wächst das Mädchen ohne Namen in einer Dorfgemeinschaft auf, in der Regeln wichtiger sind als Menschen. Männer diskutieren und bestimmen, Frauen gehorchen und arbeiten. Sie ist die Andere, die Unglücksbringerin, die mit dem Mal des Teufels, der Fehler im System. Zu einem Leben als Ausgestoßene verdammt, der Hässlichkeit des Menschseins ausgeliefert, findet sie Liebe und Widerstand an unerwarteten Orten. Sie lernt lesen, lieben, kämpfen. Und als sie sich schließlich selbst einen Namen gibt, wird sie zu dem, wovor sich alle immer gefürchtet haben – zu einer Kraft, einem Sturm, einer Naturgewalt. Miroloi ist grausam schön. Es ist eine Geschichte vom Wachsen gegen alle Widerstände. Und eine, die bleibt – wie ein Lied, das in einem weiterklingt, lange nachdem das Buch verstummt ist.

  • Bewertung

    5/5

    06.03.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ein unerwartetes neues Lieblingsbuch

    Ich war bei einer sehr guten Freundin zu Hause, als ich zum ersten Mal dieses Buch gesehen habe. Ich fand das Cover sehr ansprechend und habe sie gefragt, welches Buch den da in ihrem Regal stehen würde. Auch so einen Titel hatte ich noch nie gelesen oder gehört. Als Antwort hat sie mir die erste halbe Seite vorgelesen. So schnell wie möglich habe ich mir dann das Hörbuch gekauft und in jeder freien Minute gehört. Ich habe es schier verschlungen, bis mich erst das Ende zum Innehalten gebracht hat. Was mich an diesem Buch so sehr überzeugt hat, waren mehrere Sachen; die Erzählstruktur, die Details in die das Buch geht, die Sprache, die Wortneuschöpfungen, die Hoffnung der Protagonistin im Angesicht ihrer Situation, ihre Rebellion gegen das herrschende System in diesem Dorf und das Ende (welches ich jetzt nicht verraten werde). Es war einfach so unglaublich gut, das hat mich richtig aus den Socken gehauen! In diesem Buch geht es um ein Mädchen ohne Namen, in einem Dorf, das sie nicht akzeptiert und trotzdem lebt sie weiter. Und dieses Dorf hat seine eigenen Gesetze, Regeln und eine eigene Religion, die unseren manchmal etwas ähnlich sind. Und trotz der vielen Regeln findet sich viel mehr Vielfalt und Nuancen zwischen den Steinen der Wege, die dieses Dorf durchziehen. Unterschwellig, aber doch eindeutig wird hierdurch auch Kritik an unserer eigenen Gesellschaft ausgeübt. Und das Ende erst, einfach ein genialer und gleichzeitig schmerzhafter Schluss! Auch sehr gut finde ich, wie die Protagonistin einerseits in ihrem Denken noch sehr jugendlich und naiv ist (schließlich ist sie das auch) und dann aber auch anfängt, ihre Welt und die ihr vorgegebene Lebensweise zu hinterfragen. Einfach ein richtiger Schmaus voller Emotionen, Sprachgewandtheit, vielen Momenten zum Mitfühlen und Rebellion! Was will man mehr?

  • Bewertung

    Book Circle Community

    4/5

    29.08.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Aus- und Aufbrechen einer gequälten, jungen Frau

    In „Miroloi“ erzählt Karen Köhler von einer jungen Frau, ohne Namen, ohne Rechte, die sich auflehnt. Es ist ein eindrucksvolles Romandebüt, der die Themen Isolation, Tradition und den Drang nach Veränderung miteinander verwebt. Die fiktive Insel, auf der die Geschichte spielt, dient als Metapher für alle Arten von geschlossenen Systemen – sei es politisch, gesellschaftlich oder religiös. Köhlers Roman ist in Strophen gegliedert, in schöner, prosaischem Sprachstil - um sich von der Realität abzugrenzen hat die Autorin neue Wörter für alltägliche Gegenstände erfunden und auch erklärt wofür sie gut sind. Sehr schön umgesetzt. Köhler erzählt detalliert über den Alltag und wie die Dorfbewohner sich vor der Aussenwelt verschließen, aus Angst vor dem Unbekannten und in dem Glauben, dass das „Böse“ außerhalb ihrer Grenzen lauert und wie die gequälte Frau ohne Namen sich einen Namen macht und ihre Flucht und ihren Aufstand plant. Im Prinzip ist es ein Totenlied (Miroloi sei der griechische Ausdruck dafür), welches in bestimmten Kulturen am Ende eines Menschenlebens über diesen gesungen wird. So “singt” die Frau ohne Namen ihre Lebensgeschichte in Prosa - ob sie tatsächlich stirbt verrate ich hier nicht. „Miroloi“ ist nicht nur eine Geschichte über das Aufeinandertreffen von Fortschritt und Tradition, sondern auch eine ergreifende Erzählung über Selbstermächtigung. Eine Leseempfehlung!

  • hamburg.lesequeen

    aus Bargfeld-Stegen

    5/5

    13.08.2021

    eBook (ePUB)

    Ein wichtiges Totenlied

    Ich wollte das Buch auf Seite 70 bereits aus der Hand legen, als es geschah: Es packte mich, fing mich ein und ließ mich bis zum Ende nicht mehr los. 571 Seiten in 2 Tagen (ok, ich bin für 15 Tage in Thailands Quarantäne weggeschlossen, aber ich hätte auch draußen jede Minute lesen müssen…) Das Mädchen ohne Namen, die Protagonistin des Buches, wurde als Baby auf die Treppe des Bethauses auf der fiktiven Insel „im schönen Dorf“ (vermutlich in Griechenland) ausgesetzt. Seitdem ist sie verantwortlich für alles Schlechte, was im Dorf passiert. Sie wird von den abergläubischen Dorfbewohnern gemoppt und beschimpft, die Dorfkinder laufen ihr hinterher: „Eselshure, Schlitzi, Nachgeburt der Hölle. Ich war schon von Anfang an so hässlich, dass meine Mutter mich lieber hier abgelegt hat, statt mich zu behalten“ (S.9). Sie gehört nicht zur Gemeinschaft, darf keinen Namen haben, nicht heiraten und auch später keine Kinder kriegen. Aber sie darf arbeiten: Auf dem Feld, im Stall, in der Küche, Wäsche waschen und nähen.. Jeder darf sich das Mädchen für Arbeiten ausleihen. Das Dorf ist hinterwäldlerisch: Frauen dürfen nicht lesen und schreiben lernen. Es gibt keinen Strom und wer nicht gehorcht, wird an den Pfahl gebunden und bestraft. Es ist die Geschichte einer männerdominierten Dorf-Gesellschaft, wo ein Mädchen Mut aufbringt und sich widersetzt. Die Sprache des Romans ist poetisch, aber naiv doch interessant. Mir hat gefallen, wie Karen Köhler es geschafft hat, verschieden Kulturen und Religionen zu verknüpfen: So heisst das Gebetbuch des Dorfes Khorabel, die 3 Götter kommen aus dem Hinduismus, wobei die Gemeinschaft eher an die Sekte Colonia Dignidad erinnert. Das Buch hat mich ein wenig traurig zurückgelassen: so weiß man, dass es diese Art von Unterdrückung noch in der heutigen Zeit gibt und Religionen als Machtmittel benutzt werden. Ein großartiges Romandebüt, ein Buch was nicht so schnell vergessen wird, ein Buchhighlight für mich!

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (14)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Vanessa Schuhmacher

    Vanessa Schuhmacher

    OSIANDER Sigmaringen

    Buchhändler*in

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    5/5

    24.05.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Die Geschichte eines etwas anderen Totenlieds

    >Miroloi<, ein Lied, das den Verstorbenen gesungen wird. Auf einer Insel lebt eine junge Frau, ein Findelkind, die in einer abgeschirmten Gesellschaft aufwächst. Sie ist nie ein Teil der Gesellschaft und wird als Außenseiterin vom örtlichen Betvater erzogen. Ihre Rebellion gegen eine Gesellschat, die von Männern geführt wird, mikroskoptisch betrachtet macht Miroloi zu meinem absoluten Lieblingsbuch. Wie unter einer Glasglocke betrachten wir das Leben der Inselbewohner. Männer, die das Sagen haben. Frauen, die das Dorgeschehen auf ihre eigene Art lenken und mittendrin eine junge Frau voller Neugier und Wut ohne Namen. Ich habe selten ein Buch gelesen, dass auf so vielen Ebenen begeistert, sprachgewaltig und so anders ist, wie Miroloi. Mein unangefochtener Lieblingstitel, der noch immer gesellschaftlich und politisch so aktuell ist.
  • Zum Bewerterprofil von Ulrike Weber-Hänsler

    Ulrike Weber-Hänsler

    RavensBuch Osiander Friedrichshafen

    Buchhändler*in

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    5/5

    02.12.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Dieses Buch gehört zu meinen all-time-favorites!

    Lieblingsbücher neu entdeckt, das Vierte: Auf einer abgelegenen Insel wird ein Findelkind vor einer Türe abgelegt. Auf dieser Insel gelten strikte Traditionen, die alten Männer bestimmen, die Frauen haben kaum Rechte, dürfen auch nicht lesen. Als Findelkind hat das Mädchen nicht einmal ein Anrecht auf einen Namen und - weil namenlos - überhaupt keine Rechte. Trotzdem wächst das namenlose Mädchen als starke und wissbegierige Persönlichkeit auf. Heimlich liest sie. Und sie sehnt sich nach Liebe. Gleich mit ihrem ersten Buch ist Karen Köhler ein großer Treffer gelungen. Dieses Buch gehört zu meinen all-time-favorites!
  • Zum Bewerterprofil von Andrea Dauter

    Andrea Dauter

    Thalia Berlin Borsig – Hallen Am Borsigturm

    Buchhändler*in

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    5/5

    26.08.2024

    Buch (Taschenbuch)

    frei schwimmen

    Die Geschichte wirkt erst einmal wie aus einer vergangenen Zeit, doch wurde mir schnell klar, dass es durchaus real sein könnte. Ein Mädchen, namenlos- wächst bei ihrem Finder und Bethausvater auf. Das verspricht Schutz und ein Stück Freiheit für Dinge, die sonst Frauen verboten sind. Doch die Regeln, die das Dorfleben festlegen, bestimmen die Ältesten. Alltäglichkeiten, die im Dorf zu erledigen sind, muss das Mädchen unter Tausendaugen und auf Zickzackwegen und ohne Schutz bewältigen, denn sie wird als Unglücksbringerin beschimpft. Sie stellt Fragen und nicht alle können beantwortet werden. Ihre Sehnsucht nach einem selbst bestimmten Leben mit Namen wächst …
  • Zum Bewerterprofil von Konstanze Mletzko

    Konstanze Mletzko

    Thalia Varel

    Buchhändler*in

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    5/5

    31.07.2021

    eBook (ePUB)

    Ein Mädchen ohne Namen, Findling, Hexenkind, Teufelsbrut...

    Wir befinden uns auf einer abgelegenen griechischen Insel. Die Protagonistin lebt hier in einer Glaubensgemeinschaft ohne die Vorzüge unserer Zivilisation. Man versorgt sich selbst und lebt äußerst traditionell. Es gibt einen Glauben und einen Ältestenrat. Auf diesen zwei Säulen hat man Regeln für diese Gesellschaft festgelegt. Die junge Frau um die es geht ist eine Ausgestoßene, ein Findlingskind, dass als Kind versucht hat wegzulaufen und dafür 'an dem Pfahl' bestraft wurde. Doch der Bethausvater nimmt sich ihrer an und erkennt ihren wachen Geist. Und auch die Liebe für die es dort eigentlich keinen Platz gibt, begegnet ihr plötzlich und bringt alles durcheinander. So beginnt sie zu fragen, warum nur sie keinen Namen hat und sonst doch alles.... und warum die Männer nicht singen dürfen und die Frauen keine Hosen tragen dürfen... Die Fragen nehmen kein Ende und die Revolution startet in ihrem Geist. Sprachlich ist dieses Buch ein Fest. Noch nie habe ich ein Buch gelesen, wo Sprache als stilistisches Mittel so akurat eingesetzt wurde. Miroloi ist eine echte Perle in der aktuellen Literatur.
  • Zum Bewerterprofil von Lisa O.

    Lisa O.

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    5/5

    18.06.2021

    eBook (ePUB)

    Kraftvolles Romandebüt

    Ein Mädchen ohne Namen als Protagonistin "singt" ein Todeslied. Ihr Todeslied, ein sogenanntes "Miroloi" Sie wächst in einer sehr Natur und Traditions verbunden Inselgemeinschaft auf, in der Frauen sich den Männern unterzuordnen haben. Doch sie ist unangepasst. Ein ganz kraftvolles Romandebüt & "hochwertige" Literatur

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