Produktbild: Potsdam
Band 1

Potsdam Ein Buch der Erinnerung

Aus der Reihe Mark und Metropole
4

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.11.2020

Abbildungen

14, Fotosgrafien aus dem Nachlass von Max Baur

Verlag

Ammian Verlag

Seitenzahl

232

Maße (L/B/H)

21,3/13,4/2,7 cm

Gewicht

336 g

Auflage

2021

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-948052-01-0

Beschreibung

Rezension

„,Götterdämmerung, wenn auch im Kleinen', schreibt Sternaux in seinem 1924 publizierten und nun wieder aufgelegten Band ,Potsdam. Ein Buch der Erinnerung'. Ohne zu glorifizieren, aber mit reichlich Wehmut blickt er in seinen prosaischen Essays, die in ihrer historischen Detailfreude an seinen Lehrmeister Theodor Fontane erinnern, auf die einst glanzvolle Ära der Hohenzollern zurück." Camillo Kupke, Märkische Oderzeitung, 22.12.2020

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.11.2020

Abbildungen

14, Fotosgrafien aus dem Nachlass von Max Baur

Verlag

Ammian Verlag

Seitenzahl

232

Maße (L/B/H)

21,3/13,4/2,7 cm

Gewicht

336 g

Auflage

2021

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-948052-01-0

Herstelleradresse

Ammian Verlag
Rahnsdorfer Straße 26
12587 Berlin
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • Bewertung

    aus Magdeburg

    4/5

    21.03.2022

    Buch (Taschenbuch)

    "Welt Potsdam"

    Es handelt sich um eine Neuauflage des von Ludwig Sternaux, Schriftsteller, Theaterkritiker und Journalist, 1924 verfassten Buches. Sternaux war ein profunder Kenner und wohl auch Bewunderer der Hohenzollern, was diesem Buch deutlich anzumerken ist. Sternaux liebte Potsdam und nimmt den Leser mit auf verschiedene Spaziergänge zu den Sehenswürdigkeiten dieser Stadt. Dabei erzählt er liebevoll und sehr detailliert, aber auch melancholisch die Geschichte der jeweiligen Orte und versteht es, diese vor den Augen des Lesers entstehen zu lassen. Zu jedem Kapitel gibt es ein entsprechendes Foto von Max Baur. In einem kurzen Nachwort von Klaus Bellin erfahren wir u.a., dass Sternaux Fontane-Leser war, was dem Buch durchaus anzumerken ist. Übersetzungen der Zitate, ein Personenregister, eine Auflistung der Sehenswürdigkeiten sowie eine Konkordanz Straßennamen runden das Buch ab. Am liebsten würde mit Sternaux den einen oder anderen Spaziergang machen, um mir vom Autor selbst alles erklären zu lassen, wohl wissend, dass das heutige Potsdam nicht das vor knapp 100 Jahren ist. Und da ist mein einziger Kritikpunkt: ich hätte mir in einem Anhang Stadtpläne von 1924 und heute gewünscht, vielleicht auch einige Fotos, um die Veränderungen besser einordnen zu können. Fazit: ein ganz besonderer Begleiter durch die „Welt Potsdam“

  • MiniBonsai

    aus Nordhessen

    4/5

    13.03.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Vorab - das Buch muss in den…

    Vorab - das Buch muss in den zeitlichen Kontext der Erstauflage gesetzt werden Es handelt sich um eine Neuauflage des Buches von 1924. Das sollte man sich beim Lesen vergegenwärtigen, denn es wurde geschrieben in einer Zeit des Aufbruchs nach dem ersten Weltkrieg in der viele der Kaiserzeit nachtrauerten und andere die Kaiserzeit verdammten. Die Hyperinflation wurde 1924 abgewendet und es ging langsam wirtschaftlich aufwärts. Inhalt Ludwig Sternaux nimmt den Leser auf Spaziergängen, wohl zwischen Ende des ersten Weltkriegs im November 2018 und Erscheinen des Buchs 1924, mit nach Potsdam in die Gärten und Parks, Schlösser und weitere Gebäude. Dabei erzählt er aus der eigenen Erinnerung vom Potsdam der Vorkriegszeit, also der Kaiserzeit und vor allem gibt er historische Rückblicke auf das Entstehen, den Aufbau Potsdams mit seinen geschichtsträchtigen Gebäuden und ind die Familiengeschichte bzw zu den Vorfahren des letzten deutschen Kaisers, Kaiser Wilhelm II. "Potsdam erfasst und begreift nur der, der es in allen Stadien seiner Entwicklung verfolgt und nicht engherzig das eine gegen das andere ausspielt." (S. 114) Sterneuxs Sprache ist die der damaligen Zeit und für heutige Generationen ungewohnt leise und wohlklingend. Auf seinen Spaziergängen nimmt Sternaux den Leser mit zu wohlbekannten Orten Potsdams: Stadtschloss, Sanssouci, Pfaueninsel, Charlottenhof und Babelsberg sind nur einige von ihnen. Dabei bedauert er den Verfall und die Schäden durch den Krieg, ist aber auch fasziniert von der Möglichkeit nun Gebäude und Parks anzuschauen die früher dem gemeinen Volke nicht zugänglich waren. Mein Eindruck Letztlich ist dies Buch eine faszinierende Zeitreise. Und das im doppelten und dreifachen Sinne. Man reist in die Zeit der Spaziergänge und dann weiter zurück in die Kaiserzeit vor dem ersten Weltkrieg und noch weiter zurück zu den Anfängen von Potsdamp. Oft fiel es mir schwer, die Gebäude und Parks zuzuordnen in die heutige Geografie. Da hätte ich mich gefreut über einen Lageplan, vielleicht auch vergleichende Landkarten: Anfänge / ca 1900 / 1924 / heute. Genauso wird es sicher schwer fallen, Sternauxs Potsdam im heutigen Potsdam bei Spaziergängen wieder zu entdecken, denn dazwischen gab es viele weitere Veränderungen durch den 2. Weltkrieg und die Zeit der DDR. Wissend, dass die Fotos im Buch denen der Erstausgabe entsprechen, hätte ich mir doch auch hier vergleichende, weitere Fotos gewünscht. Aber ich weiß, es ist ein Nachdruck und da wären sowohl Landkarten als auch weitere Fotos fehl am Platz, außer in einem ausführlicheren Anhang. Dennoch hat das Buch mich absolut fasziniert, ich habe es teils wie im Rausch verschlungen. Und ich habe damit auch noch mal einen anderen Blick auf meine eigene Heimatstadt Kassel und seine Geschichte bekommen, die ja mit den Königen und Kaisern ebenfalls eng verbunden ist. Kaiser Wilhelm II weilte ja gern in Kassel. Autor Ludwig Sternaux (1885-1938) - Bei der Erstauflage 1924 war Sternaux um die 40 Jahre alt. Er war Schriftsteller, Theaterkritiker und Journalist und absolut fasziniert von Potsdam. Fotos von Max Baurs (1898-1988) Nachwort von Klaus Bellin Herausgeber ‏ : ‎ Die Mark Brandenburg Verlag für Regional- und Zeitgeschichte Sprache ‏ : ‎ Deutsch Broschiert ‏ : ‎ 232 Seiten ISBN-10 ‏ : ‎ 3948052018 ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3948052010

  • Bewertung

    aus Kronberg

    4/5

    05.03.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Hohenzollern-Elegie

    Diese Neuauflage des 1924 erschienenen Buches führt uns mit Ludwig Sternaux‘ gewählter, melancholischer Sprache durch Potsdam, insbesondere Parks und Schlösser. Jedes Kapitel widmet sich einer anderen Sehenswürdigkeit und wird in dieser Ausgabe jeweils mit einem entsprechenden Foto versehen, was eine gelungene Idee ist. Ein kurzes Nachwort berichtet ein wenig über Sternaux. Dort wird erwähnt, dass Sternaux von Fontanes Stil beeinflusst wurde, und das ist im Buch deutlich ersichtlich. Der Umgang mit Sprache ist kunstvoll, träumerisch, gelegentlich etwas schwülstig. Zu 1924 passt es weniger als zu der von Sternaux unablässig wehmütig beschworenen Kaiserzeit. Sternaux beschreibt atmosphärisch, verliert sich manchmal ein wenig in diesen Beschreibungen. Die Formulierungen sind ausnehmend schön, im Übermaß fand ich sie allerdings etwas anstrengend, weshalb ich das Buch in kürzeren Abschnitten gelesen habe. Auch ähnelt sich vieles. Trotzdem liest sich dieser Umgang mit Sprache erfreulich und ist für jene untergegangene Welt der Schlösser, Romantik, Kunst und Könige angemessen. Die Beschreibungen sind ausführlich und liebevoll, malen Bilder. Die Detailfreude der architektonischen Beschreibungen war mir manchmal etwas zu viel. Erfreulich sind die Hintergrundinformationen sowohl zu Potsdam selbst wie auch zu der jeweiligen Geschichte der beschriebenen Bauwerke und Parks. Hier habe ich interessante Einzelheiten erfahren und man merkt, dass Sternaux mit den Hohenzollern vertraut ist. Ich könnte mir vorstellen, dass Leser, die sich mit preußischer Geschichte nicht so gut auskennen, gelegentlich ein wenig verwirrt sind, aber zu umfangreiche Erklärungen hätten zum Text nicht gepasst und Sternaux lässt Geschichte herrlich lebendig werden. Allerdings ist die romantisierende Idealisierung der Hohenzollern teilweise unangenehm. Ein Punkt, der mir das Lesevergnügen ziemlich beeinträchtigt hat, war die unablässig geäußerte Trauer über die Abdankung des Kaisers. Was beim ersten Mal noch einen interessanten Einblick in die Gemütsverfassung jener Zeiten bot, wurde beim fünften oder sechsten „die arme, gute Kaiserin liegt tot in ihrem Sarg und der arme, gute Kaiser muss Holz hacken, während hier der Pöbel alles zerstört“ nicht nur wegen der ständigen Wiederholung mit fast gleichlautender Wortwahl anstrengend. Insgesamt aber war dieser Spaziergang durch Potsdam, der mit so offenkundigem Herzblut und sprachlicher Eleganz verfasst wurde, eine interessante Erfahrung, ein Blick sowohl in die vergangene Welt der Monarchie wie auch jener unruhigen Zeit der Weimarer Republik. So gelungen bildhaft wurden Gebäude wohl selten beschrieben und wieder ins Leben gerufen.

  • Bewertung

    4/5

    03.03.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Die Geschichte Potsdams

    Der Autor Ludwig Sternaux (1885–1938) war Theaterdirektor, Dramaturg, Journalist und Schriftsteller. Sein Buch „Potsdam – Ein Buch der Erinnerung“ erschien 1926 zwischen den beiden Weltkriegen. Sensibel, anschaulich, manchmal überschwänglich aber auch melancholisch beschreibt er das Werden der Stadt, die ihr Flair den preußischen Königen verdankt. Die Texte werden von historischen Photographien von Max Baur begleitet. Da einiges an Glanz, der durch Krieg und DDR verloren ging, wieder aufgebaut wurde, ist diese Neuauflage ein guter Begleiter um Potsdam kennen und verstehen zu lernen.

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