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Mein Bruder

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.01.2021

Verlag

Hanser Berlin in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

20,8/13,7/3,2 cm

Gewicht

417 g

Beschreibung

Rezension

„Karin Smirnoff treibt in Janas Ich-Erzählung ein besonderes Spiel mit Gegenwart und Vergangenheit, eine Art narratives Puzzle … Diese gleitende Bewegung hin und her zwischen den Zeitebenen findet ihre Entsprechung in einer gewissermaßen assoziativ gesteuerten Orthografie. … Tatsächlich währt bei der Lektüre die Irritation darüber nur sehr kurz; im Gegenteil wird der Lese-Flow durch das Fehlen konventioneller visueller Wegmarken eher verstärkt.“ Katharina Granzin, Frankfurter Rundschau, 11.06.2021
„Smirnoffs Debütroman ‚Mein Bruder‘ [ist ein] Familiendrama mit einer mal vorlauten, mal einfühlsamen, immer fesselnden Erzählung; mit einer Sprache, die roh ist und melodisch, die ohne ein einziges Komma auskommt, Nebensätze nicht kennt und rigoros auf innere Monologe verzichtet. Das Personal aber ist immerzu am Machen: Da wird geputzt, gesoffen, gevögelt, man schlägt ich, bedroht sich, küsst sich. Kurz, schnell, hart. […] Es ist ein großes Glück, dass Karin Smirnoff ohne Komma und Nebensatz ausschließt, dass sie sich eines Tages von der Schriftstellerei gelangweilt fühlen könnte: ‚Beim Schreiben lernt man niemals aus.‘“ Dirk van Versendaal, Stern, 28.1.2021
„Das Familienleben in der dünn besiedelten nordschwedischen Provinz Västerbotten zwischen Alkohol, Gewalt, Inzest und Religion haben schon große Literaten … immer wieder seziert. Mit der 56- jährigen Karin Smirnoff und ihrem fulminanten Debütroman ‚Mein Bruder‘ erweitert sich der Blick darauf um eine unverbraucht-frische Komponente, die trotz aller menschlichen Abgründe Humor und Hoffnung nicht verliert.“ Andreas Sommer, Heilbronner Stimme, 12.06.2021
„Keine Frage, der Roman ist hart … ‚Mein Bruder‘ wurde in Schweden zum Bestseller und mit zahlreichen wichtigen Preisen ausgezeichnet. Der trockene Humor, den ihre Hauptfigur immer wieder aufblitzen lässt, ist dabei ein Rettungsanker, an dem man sich auch beim Lesen nur allzu gern klammert.“ Karin Cerny, Profil, 21.2.2021
„Karin Smirnoff schreibt so ungeschliffen, wie ihre Figuren agieren, in einer Sprache fast ohne Satzzeichen, die nur dem Gewicht der Worte vertraut. ‚Mein Bruder‘ ist ein kraftvoller, leidenschaftlicher Roman.“ Brigitte Bücher-Sonderheft, 2/2021
„Stark, aber nicht so leicht zu verdauen.“ Jana Felgenhauer, Barbara, Februar 2021

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.01.2021

Verlag

Hanser Berlin in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

20,8/13,7/3,2 cm

Gewicht

417 g

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Jeg for ner til min bror

Übersetzer

Ursel Allenstein

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-26942-2

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Wahnsinns Debüt

buechertraumzeiten aus Aachen am 17.05.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was für ein wahnsinns Debüt! Ganz einfach gesagt, entweder wird man sofort von der Story in Bann gezogen, oder aber man kann es nicht ertragen noch eine Seite mehr zu lesen. Das Buch ist kein Wohlfühlbuch und lässt dies auch von Beginn an den Leser spüren. Es handelt vom reinsten Elend von Anfang bis Ende – Einsamkeit, Alkoholismus, Krankheit, Inzest, bis zu Gewalt, Totschlag und Selbstmord. Das Buch konnte mich trotz der tristen Stimmung von Anfang an begeistern. Karin Smirnoff schafft es gekonnt zwischen den Zeilen zu schreiben, auch wenn der Schreibstil andererseits doch sehr gewöhnungsbedürftig ist, dank fehlenden Kommata, vielen Eigennamen und fehlender wörtlicher Rede. Das nordische Folk wird gekonnt dargestellt und mit der düsteren Stimmung verbunden. Das Ende hat mir leider nicht so ganz zugesagt. Ich kann euch das Buch auf jeden Fall ans Herz legen, wenn man bereit ist sich auf diese dunkle Geschichte einzulassen. In der schwedischen Originalfassung ist bereits ein Folgeband erschienen. Ich hoffe, dass dieser auch ins deutsche übersetzt werden wird.

Wahnsinns Debüt

buechertraumzeiten aus Aachen am 17.05.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was für ein wahnsinns Debüt! Ganz einfach gesagt, entweder wird man sofort von der Story in Bann gezogen, oder aber man kann es nicht ertragen noch eine Seite mehr zu lesen. Das Buch ist kein Wohlfühlbuch und lässt dies auch von Beginn an den Leser spüren. Es handelt vom reinsten Elend von Anfang bis Ende – Einsamkeit, Alkoholismus, Krankheit, Inzest, bis zu Gewalt, Totschlag und Selbstmord. Das Buch konnte mich trotz der tristen Stimmung von Anfang an begeistern. Karin Smirnoff schafft es gekonnt zwischen den Zeilen zu schreiben, auch wenn der Schreibstil andererseits doch sehr gewöhnungsbedürftig ist, dank fehlenden Kommata, vielen Eigennamen und fehlender wörtlicher Rede. Das nordische Folk wird gekonnt dargestellt und mit der düsteren Stimmung verbunden. Das Ende hat mir leider nicht so ganz zugesagt. Ich kann euch das Buch auf jeden Fall ans Herz legen, wenn man bereit ist sich auf diese dunkle Geschichte einzulassen. In der schwedischen Originalfassung ist bereits ein Folgeband erschienen. Ich hoffe, dass dieser auch ins deutsche übersetzt werden wird.

Traumata und Kindheitserinnerungen

Bewertung aus Dresden am 10.03.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Jedes Mal betete ich zu Gott Vattern möge noch vor dem nächsten Freitag sterben.“ Nichts hat sich verändert, als Jana Kippo nach Jahren wieder in ihre Heimat zurückkehrt, um ihren Zwillingsbruder Bror zu besuchen und die Angelegenheiten ihrer Mutter zu regeln, die nach einem Schlaganfall im Pflegeheim lebt. Sie beschließt auf unbestimmte Zeit zu bleiben und sich den Geistern der Vergangenheit zu stellen: Traumata scheinen ihre Erinnerungen an die Abgründe in ihrem Leben blockiert zu haben und drohen sie zu zermürben. Kein Wunder also, dass sie sagt sie sei „zunehmend dankbar, für die Sachen, an die sie sich nicht erinnert“. Zuflucht und Zerstreuung findet Jana nur in der intimen Beziehung zu ihrem Nachbarn John, der sie jedoch zunehmend zwischen leidenschaftlicher Lust und unberechenbaren Aggressionen einschüchtert. Mit jedem Gedanken, den die junge Frau an ihre Kindheit zulässt, reißen die emotionalen Wunden ihrer Vergangenheit weiter auf, kommt der Schmerz, so eiskalt wie die Wälder ihrer Heimat. Losgelöst von zeitlicher Einordnung, zwischen gelebter Lüge und erzählter Wahrheit, erfahren Lesende, dass das scheinbar verschlafene Nest Smalånger, eine brutale Geschichte birgt. Karin Smirnoffs Debüt „Mein Bruder“ ist so abwechslungsreich wie sprachgewaltig und changiert stilistisch zwischen trocken-skandinavischem Humor und einer erzählerisch-rauen Zärtlichkeit, die fernab jedes Klischees und aller Stereotype liegt. Berauschend und leidenschaftlich, entspinnt sie ein Familiendrama mit faszinierenden Wendungen und erzählt von Intrigen, Rache und einer schweren Kindheit, mit Leichtigkeit und Wagemut. Die (oft falschen) Fährten, die Smirnoff legt, erfordern von ihren Leser*innen aufgrund des einzigartigen Schriftbildes – ohne jegliche Interpunktion –, ein wachsames Auge, beeinträchtigen den Lesefluss nach einer Eingewöhnung jedoch nicht. Das feine Gespür der Autorin für Menschen und ihre Abgründe präsentiert den Lesenden eine weite Bandbreite an Gefühlen, zieht sie in einen Bann und steigert die emotionale Spannung mit jedem Kapitel. Das fulminante Finale lässt lediglich den Wunsch nach einer baldigen Übersetzung (hoffentlich auch von Ursel Allenstein), der in Schweden bereits erschienen zwei Folgebände, offen. Ein grandioser Debütroman, der mich zutiefst bewegen und begeistern konnte! Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar! [Triggerwarnung: sexualisierte Gewalt, Tod]

Traumata und Kindheitserinnerungen

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Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

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4/5

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch ist so viel! Es vereint Liebe und Hass, Zusammenhalt und Bruch, Hoffnung und Hoffnungslosigkeit, Kälte und Wärme. Man liest es nicht einfach zwischendurch, man braucht Zeit, es auf sich wirken zu lassen, um es in seiner grandiosen Gänze erfassen zu können.
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5/5

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Dieses Buch ist ein Ungeheuer... ungeheuer gut! UND es wäre ungeheuerlich, wenn Sie es nicht lesen würden... Ein heißer Anwärter für das Lieblingsbuch des Jahres. Ich habe es verschlungen und hoffe auf baldigen Nachschub!
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