Hauptkommissarin Marlene Louven ist zurück im Dienst bei der Kripo Schleswig – seit ihrer Ertaubung kann sie nur noch mit Hilfe von Implantaten hören. Zum Wiedereinstieg soll sie sich um ungelöste Fälle kümmern und stößt auf einen mysteriösen Vermisstenfall: Eine Frau verschwand spurlos auf der Nordseeinsel Amrum, ihre Leiche wurde nie gefunden. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Fährmann macht sich Marlene auf die Suche und kommt einem Verbrechen auf die Spur, das verstörender kaum sein könnte.
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Mein erstes Buch von der Schriftstellerin Ilka Dick und ich wurde nicht enttäuscht.
Die Protagonistin Marlene Louven, nach Erkrankung ertaubt und nur mit Implantaten wieder hörend und ihr Kollege Simon nahmen mich mit auf eine spannende Lesereise. Ein lange zurückliegender Vermisstenfall führt die beiden Ermittler auf die Insel Amrum. Birthe Andresen verschwand vor Jahren, weder ein Lebenszeichen noch eine Leiche gab es seitdem. Mit fachmännischem Gespür kann man den beiden bei der Spurensuche folgen, versteht die Zusammenhänge und fiebert letztendlich dem Finale entgegen.
Auf alle Fälle lesenswert, dieser Roman macht neugierig auf weitere Fälle. 5 Sterne, drunter geht auf gar keinen Fall!
Buchwurm05
5/5
05.05.2021
Buch (Taschenbuch)
Was geschah mit Birte Andresen?
Inhalt:
Marlene Louven ist seit ihrer Ertaubung endlich wieder zurück im Dienst. Dank Implantate kann sie sogar wieder hören. Doch der Anfang ist trotz viel Übung schwierig und ungewohnt. Für den leichteren Wiedereinstieg hat ihr Chef eine neue Aufgabe für sie. Ab sofort ist Marlene und ihr Kollege Simon Fährmann für Cold Cases zuständig. Bei Durchsicht der Akten springt ihr sofort der Fall von Birte Andresen ins Auge. Sie ist vor drei Jahren von der Nordseeinsel Amrum verschwunden. Auch nach intensiver Suche wurde keine Spur von ihr gefunden. Marlene und Simon begeben sich auf die Insel, um den Fall mit Hilfe der dortigen Kollegen neu aufzurollen. Noch wissen sie nicht, mit welch perfidem Verbrechen sie konfrontiert werden....
Leseeindruck:
"Tod zwischen den Meeren" ist der 2. Fall mit Hauptkommissarin Marlene Louven. Das Besondere: durch eine Krankheit hat sie ihr Gehör verloren. Dank Implantate und intensiven Training kann sie jedoch ihren Dienst wieder aufnehmen. Bisher hatte ich von solch medizinischen Hilfen noch nichts gehört und war erstaunt was heutzutage schon alles möglich ist. Um ein Gefühl für Marlenes Behinderung zu bekommen, erlebt man den Krimi aus ihrer Sicht. An manchen Stellen fehlen in den Dialogen Wörter. Man liest sozusagen nur das was Marlene hört. Dadurch habe ich von ihren Schwierigkeiten beim Hören einen guten Eindruck bekommen und konnte mich perfekt in sie hineinversetzen. Obwohl ich erst mit vorliegendem Band in die Krimireihe eingestiegen bin, hatte ich keinerlei Probleme. Anfangs wird man kurz in die Figuren und Marlenes Lebensumstände eingeführt. Der Krimi selbst ist eher ruhig. Der Schreibstil flüssig. Nach und nach entwickelt sich der Fall. Gibt immer nur ein paar Puzzleteile preis. Das und Zwischenkapitel aus Sicht von Birte entwickeln langsam aber stetig einen Sog. Gegen Ende ist es mir schwer gefallen das Buch aus der Hand zu legen.
Fazit:
"Tod zwischen den Meeren" ist ein Krimi mit einer ungewöhnlichen Hauptprotagonistin, die trotz ihrer Behinderung alles gibt. Mir hat besonders gut gefallen, dass die Autorin es durch die Dialoge geschafft hat, dass ich mich gut in Marlene hineinversetzen konnte. Wer Krimis mag, die eher ruhig sind und die Spannung sich erst allmählich aufbaut, wird diese Reihe mögen. Ich hatte jedenfalls kurzweilige Lesestunden und gebe gerne eine Leseempfehlung.
Gartenfee
aus Berlin
5/5
22.04.2021
Buch (Taschenbuch)
Spannend bis zum Schluss
Dieser zweite Teil um Marlene Louven hat es in sich. War sie im ersten Band noch im Urlaub und hat nebenbei einen Fall gelöst, arbeitet sie mittlerweile wieder bei der Kripo. Ihre Cochlea-Implantate hat sie mittlerweile mit zusätzlichen Hilfsmitteln ausgestattet, so dass sie auch in großer Runde und am Telefon die Gespräche verfolgen kann. Sie soll sich nun mit ihrem Kollegen Simon um Cold Cases kümmern und stößt bei ihrer Recherche auf einen Entführungsfall, der schon ein paar Jahre zurück liegt.
Ich finde, Ilka Dick schildert in diesem Krimi sehr spannend und anschaulich, wie Marlene sich in diesen Fall einarbeitet, vor Ort (auf der schönen Insel Amrum) recherchiert und auf Ungereimtheiten stößt. Parallel liest man vom Entführungsopfer, das in einem Verlies gefangen ist. Scheinbar aussichtslos ist dieser Fall, bis Marlene auf eine wichtige Zeugenaussage trifft und es dann bis zum Schluss immer spannender wird, ob sie es noch rechtzeitig schafft.
Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen und ich freue mich auf weitere Fälle mit Marlene, da ich es sehr interessant finde, unter welchen Schwierigkeiten sie mit ihren Implantaten zu leiden hat, aber wie toll auch andererseits eine solche Erfindung ist. Vor allem weiß ich jetzt, wie ich mit dem Vater meiner Schwägerin reden muss, damit er mich auch gut versteht. Er hat auch solche CIs.
chuckipop
aus Bünde
5/5
22.04.2021
Buch (Taschenbuch)
Ist der Tod die schlimmste Strafe?! Spannung pur in diesem Cold Case!
„Zwischen den Meeren“ von Ilka Dick ist im Februar 2021 als Taschenbuch mit 288 Seiten bei emons erschienen.
Es handelt sich um den zweiten Teil der Krimireihe um Marlene Louven, der problemlos ohne Vorkenntnis von Band 1 gelesen werden kann. Ich kenne band 1 nicht, war jedoch sofort ganz tief drin im Geschehen und hatte an keiner Stelle das Gefühl, dass mir Informationen fehlen könnten o.ä.!
Die Autorin hat hier einen sehr spannenden Krimi abgeliefert, der dank der überraschenden Entwicklung einen Cold Case, einen älteren Entführungsfall, zum Hauptthema hat.
Hauptkommissarin Marlene Louven, die nach ihrer Hirnhautentzündung, die zu Taubheit führte, sogenannte Cochlea-Implantate eingesetzt bekam, um wieder hören zu können, ist endlich wieder voll im Dienst. Sie hat sich mit ihren „Goldstücken“ (wie die Hörhilfen von ihrem Kollegen Simon betitelt werden) angefreundet und kann sie inzwischen auch sehr sinnvoll einsetzen – nur in bestimmten Situationen mit vielen Nebengeräuschen ist sie noch relativ aufgeschmissen.
Um mit ihrem Handicap besser umgehen zu können, soll sie sich zunächst in einer speziell gegründeten Abteilung mit unaufgeklärten Fällen befassen und ihr Kollege Simon Fährmann ermittelt mit ihr gemeinsam.
Marlene stößt bei ihren Recherchen auf einen Fall, in dem eine junge Frau und Mutter auf der Nordseeinsel Amrum vor mehr als drei Jahren spurlos verschwand.
Gemeinsam mit Simon reist sie nach Amrum, um die Spur in die Vergangenheit aufzunehmen…
Ilka Dick hat einen mitreißenden, lockeren Schreibstil, der den Leser mitten im Geschehen sein lässt. Es gibt farbenfrohe, detaillierte Beschreibungen von der Insel und der Küste, die den Leser die Seeluft förmlich riechen und die salzige Gischt auf den Lippen schmecken lässt!
Die Spannung wird clever aufgebaut und kontinuierlich gesteigert und der Story hält einige Überraschungen und einen wirklich aufregenden Showdown bereit.
Besonders gut gefallen haben mir die wechselnden Erzählperspektiven – es gab zwischendrin regelmäßig Kapitel aus der Sicht der Entführten aus dem Jahr 20215 und auch Einblicke in die Gedankenwelt des Täters.
Die Story entwickelt sich rasant und nachdem Marlene und Simon den übereifrigen, aber wenig hilfreichen Dorfpolizisten mit Routinearbeiten beschäftigen und endlich unvoreingenommen ermitteln konnten, geraten sie bald hinein in einen Sumpf menschlicher Abgründe, der beim Lesen erschüttert und mich des Öfteren den Atem anhalten ließ…
Die Charaktere sind vielschichtig und ausführlich erschaffen und entwickeln sich im Verlauf der Handlung deutlich weiter, allen voran Marlene, insbesondere im Umgang mit ihren anfangs noch sehr ungewohnten Hörhilfen.
Marlene ist eine taffe, ehrgeizige Polizistin und wird von ihrem Kollegen Simon, der ebenfalls sehr sympathisch ist, bestens unterstützt und ergänzt.
Schnell finden beide heraus, in welchen Bereichen Marlene seine Hilfe benötigt, was anders angegangen werden muss als früher und wie sie die Vorteile ihres neuen Hörens sinnvoll für sich nutzen kann.
Auch das restliche Team und die sonstigen Protagonisten hatte ich deutlich vor meinem inneren Auge, und auch der Stinkstiefel im Kollegenkreis durfte nicht fehlen und hat für einige Aufreger gesorgt.
„Zwischen den Meeren“ ist ein durch und durch gelungener Küstenkrimi, der sich stetig entwickelt und sich als permanent spannend und überraschend erweist – von mit eine klare Leseempfehlung!
chuckipop
aus Bünde
5/5
19.04.2021
Buch (Taschenbuch)
Ist der Tod die schlimmste…
Ist der Tod die schlimmste Strafe?! Spannung pur in diesem Cold Case! „Zwischen den Meeren“ von Ilka Dick ist im Februar 2021 als Taschenbuch mit 288 Seiten bei emons erschienen. Es handelt sich um den zweiten Teil der Krimireihe um Marlene Louven, der problemlos ohne Vorkenntnis von Band 1 gelesen werden kann. Ich kenne band 1 nicht, war jedoch sofort ganz tief drin im Geschehen und hatte an keiner Stelle das Gefühl, dass mir Informationen fehlen könnten o.ä.! Die Autorin hat hier einen sehr spannenden Krimi abgeliefert, der dank der überraschenden Entwicklung einen Cold Case, einen älteren Entführungsfall, zum Hauptthema hat. Hauptkommissarin Marlene Louven, die nach ihrer Hirnhautentzündung, die zu Taubheit führte, sogenannte Cochlea-Implantate eingesetzt bekam, um wieder hören zu können, ist endlich wieder voll im Dienst. Sie hat sich mit ihren „Goldstücken“ (wie die Hörhilfen von ihrem Kollegen Simon betitelt werden) angefreundet und kann sie inzwischen auch sehr sinnvoll einsetzen – nur in bestimmten Situationen mit vielen Nebengeräuschen ist sie noch relativ aufgeschmissen. Um mit ihrem Handicap besser umgehen zu können, soll sie sich zunächst in einer speziell gegründeten Abteilung mit unaufgeklärten Fällen befassen und ihr Kollege Simon Fährmann ermittelt mit ihr gemeinsam. Marlene stößt bei ihren Recherchen auf einen Fall, in dem eine junge Frau und Mutter auf der Nordseeinsel Amrum vor mehr als drei Jahren spurlos verschwand. Gemeinsam mit Simon reist sie nach Amrum, um die Spur in die Vergangenheit aufzunehmen… Ilka Dick hat einen mitreißenden, lockeren Schreibstil, der den Leser mitten im Geschehen sein lässt. Es gibt farbenfrohe, detaillierte Beschreibungen von der Insel und der Küste, die den Leser die Seeluft förmlich riechen und die salzige Gischt auf den Lippen schmecken lässt! Die Spannung wird clever aufgebaut und kontinuierlich gesteigert und der Story hält einige Überraschungen und einen wirklich aufregenden Showdown bereit. Besonders gut gefallen haben mir die wechselnden Erzählperspektiven – es gab zwischendrin regelmäßig Kapitel aus der Sicht der Entführten aus dem Jahr 20215 und auch Einblicke in die Gedankenwelt des Täters. Die Story entwickelt sich rasant und nachdem Marlene und Simon den übereifrigen, aber wenig hilfreichen Dorfpolizisten mit Routinearbeiten beschäftigen und endlich unvoreingenommen ermitteln konnten, geraten sie bald hinein in einen Sumpf menschlicher Abgründe, der beim Lesen erschüttert und mich des Öfteren den Atem anhalten ließ… Die Charaktere sind vielschichtig und ausführlich erschaffen und entwickeln sich im Verlauf der Handlung deutlich weiter, allen voran Marlene, insbesondere im Umgang mit ihren anfangs noch sehr ungewohnten Hörhilfen. Marlene ist eine taffe, ehrgeizige Polizistin und wird von ihrem Kollegen Simon, der ebenfalls sehr sympathisch ist, bestens unterstützt und ergänzt. Schnell finden beide heraus, in welchen Bereichen Marlene seine Hilfe benötigt, was anders angegangen werden muss als früher und wie sie die Vorteile ihres neuen Hörens sinnvoll für sich nutzen kann. Auch das restliche Team und die sonstigen Protagonisten hatte ich deutlich vor meinem inneren Auge, und auch der Stinkstiefel im Kollegenkreis durfte nicht fehlen und hat für einige Aufreger gesorgt. „Zwischen den Meeren“ ist ein durch und durch gelungener Küstenkrimi, der sich stetig entwickelt und sich als permanent spannend und überraschend erweist – von mit eine klare Leseempfehlung!
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