Atelier Rosen

Die Frauen aus der Marktgasse.

Atelier Rosen Band 1

Marie Lamballe

(18)
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Beschreibung


Kassel, 1830. Die zwanzigjährige Elise Rosen betreibt zusammen mit ihrer Mutter und Großmutter ein kleines Putzmacher-Atelier. Ihre Hutkreationen sind weithin gefragt und öffnen ihnen Türen in höchste gesellschaftliche Kreise. So macht Elise eines Tages die Bekanntschaft der jungen Sybilla von Schönhoff, mit der sie schon bald eine innige Freundschaft verbindet. Als sich deren Verlobter unsterblich in Elise verliebt, gerät diese in einen schweren Konflikt, der sie auf die Spur eines lang gehüteten Geheimnisses führt ...

Produktdetails

Verkaufsrang 372
Medium CD
Sprecher Chris Nonnast
Spieldauer 420 Minuten
Erscheinungsdatum 30.09.2021
Verlag Lübbe Audio
Anzahl 6
Fassung gekürzt
Hörtyp Lesung
Sprache Deutsch
EAN 9783785783016

Buchhändler-Empfehlungen

Sylvia Donath, Thalia-Buchhandlung Ettlingen

Atelier Rosen nimmt uns mit ans Ende des 19.Jahrhunderts in dem Deutschland noch aus vielen kleinen Staaten bestand und Frauen nur schwer eigene Wege gehen konnten. Mit viel Athmosphäre und einer spannenden Geschichte können wir in diesem Schmöker auf Zeitreise gehen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
18 Bewertungen
Übersicht
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gelungener Auftakt einer Familiensaga - berührend und spannend
von einer Kundin/einem Kunden am 17.10.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Das Atelier Rosen in der Marktgasse in Kassel ist für seine Hutkreationen berühmt und gefragt. Elise Rosen liebt ihre Arbeit dort und auch das Zusammensein mit ihrer Familie. Frauen aus der Gesellschaft beauftragen Elise oft - so auch Sybilla von Schönhoff. Mit dieser jungen Frau verbindet Elise Rosen schon bald eine Freundschaf... Das Atelier Rosen in der Marktgasse in Kassel ist für seine Hutkreationen berühmt und gefragt. Elise Rosen liebt ihre Arbeit dort und auch das Zusammensein mit ihrer Familie. Frauen aus der Gesellschaft beauftragen Elise oft - so auch Sybilla von Schönhoff. Mit dieser jungen Frau verbindet Elise Rosen schon bald eine Freundschaft, die auf eine schwierige Probe gestellt wird. Dieser erste Teil der historischen Saga um die Familie Rosen aus Kassel gibt dem Leser einen sehr guten Einblick in die Zeit, in der die Geschichte angesiedelt ist und lässt die Beziehungen, die sich entwickeln, sehr gut nachvollziehen. Es geht in diesem Roman um Liebe, Freundschaft, Loyalität und vor allem um die Umstände, in denen die Protagonistin lebt und die ihr das Leben erschweren. Die Autorin zeigt lebendig, wie es den Frauen im Jahr 1830 ergeht und wie wenig sie offiziell erreichen können. Eine unscheinbare Frau mit guten gesellschaftlichen Hintergrund befreundet sich mit einer einfachen Putzmacherin und diese Freundschaft hält trotz aller Widerstände, die sich ergeben. Elise Rosen geht ihren Weg mutig und entschlossen und wird dabei von ihrer Familie und wahren Freunden unterstützt. Es war eindrucksvoll zu erleben, wie einfach es der Obrigkeit zu jener Zeit war, persönliche Ziele durchzusetzen und andere zu diffamieren. Der schmale Grat zwischen Ehrgefühl und Loyalität gegenüber der Familie und deren Sicherheit wird beeindruckend deutlich. Marie Lamballe hat in diesen Nostalgieroman viel Recherche einfließen lassen, was der Geschichte gut bekommt. Die Gefühle der Elise Rosen und ihre Entscheidungen für ihr Leben und das Wohlergehen anderer haben mich berührt. Ich freue mich auf die Fortsetzung und gebe diesem Roman 5 Sterne.

Unterhaltsamer Schmöker für zwischendurch
von Dreamworx aus Berlin am 17.10.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

1830 Kassel. Ein kleines Hutmacher-Atelier ist die Arbeitsstätte der 20-jährigen Elise Rosen, wo sie ihrer Mutter Charlotte und Großmutter zur Hand geht und das inzwischen schon einigen Bekanntheitsgrad in der gehobenen Gesellschaft erworben hat. Dadurch lernt Elise auch Sybilla von Schönhoff kennen, die beiden Frauen sind schon... 1830 Kassel. Ein kleines Hutmacher-Atelier ist die Arbeitsstätte der 20-jährigen Elise Rosen, wo sie ihrer Mutter Charlotte und Großmutter zur Hand geht und das inzwischen schon einigen Bekanntheitsgrad in der gehobenen Gesellschaft erworben hat. Dadurch lernt Elise auch Sybilla von Schönhoff kennen, die beiden Frauen sind schon bald freundschaftlich eng verbunden, obwohl sie gesellschaftlich nicht dem gleichen Stand angehören. Als Elise dann den Verlobten Sybillas, Leutnant Johann Georg von Haynau, kennenlernt und sich beide Hals über Kopf ineinander verlieben, bringt sie damit nicht nur ihre Freundschaft zu Sybilla in Gefahr… Marie Lamballe hat mit „Atelier Rosen“ einen unterhaltsamen Auftakt für eine neue historische Reihe vorgelegt, nachdem ihre Café-Engel-Trilogie vor kurzem endete. Diesmal entführt die Autorin den Leser mit flüssigem, bildhaftem und gefühlvollem Erzählstil ins 19. Jahrhundert, wo er sich im kleinen, zugigen Hutgeschäft der Rosen-Frauen einnistet und dort neben dem geschäftigen Treiben der Putzmacherinnen auch das Schicksal von Elise hautnah miterleben darf. Während Lamballe die gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse in ihre Handlung miteinfließen lässt, sind es gerade die farbenfrohen Beschreibungen der Örtlichkeiten, die das kleine Atelier vor dem inneren Auge des Lesers entstehen lassen, wo sich die Näherinnen um die Erstellung von Hüten, Handschuhen, Stickereien, Schleifen und allerlei Accessoires für die Damen der gehobenen Gesellschaft kümmern. Ebenso interessant sind die Gespräche der Kundschaft, so dass man hier einigen Tratsch auffängt, während es bei den Angestellten im Atelier eher um persönliche Befindlichkeiten geht. Besonders ins Auge gerückt wird allerdings Elise, die Tochter der Atelierbesitzerin, die sich mit einer Dame der Gesellschaft anfreundet und sich dann auch noch in deren Verlobten verliebt. Das tut der Beziehung zwischen den beiden Frauen nicht gut, wie sich diese jedoch entwickeln wird, bleibt bis zum Ende offen und lässt den Leser unbefriedigt zurück. Der Spannungslevel ist nur mäßig vorhanden, auch die Wendungen sind fast immer vorhersehbar und lassen keine große Erwartungshaltung aufkommen. Dennoch ist die Geschichte durchweg ganz kurzweilig zu lesen, auch wenn keine großen Überraschungen vorhanden sind, woran auch das Familiengeheimnis um Elise Vater nichts ändert. Die Charaktere sind lebendig skizziert und in Szene gesetzt. Ausstaffiert mit menschlichen Ecken und Kanten ziehen sie den Leser mit sich durch die Geschichte. Elise ist eine fleißige, fröhliche junge Frau, die allerdings auch oftmals sehr naiv und leichtgläubig daher kommt. Erst auf der Suche nach ihrem Vater bekommt sie einen intelligenteren Anstrich. Elises Mutter Charlotte trägt einige Verantwortung auf ihren Schultern, denn sie muss nicht nur ihre Familie, sondern auch ihre Angestellten mit dem Verdienst durchbringen. Sie ist streng, pragmatisch und manchmal überfürsorglich. Sybilla ist von eher unscheinbarer Natur, doch durch die Freundschaft mit Elise kommt sie aus sich heraus und entwickelt sich. Moritz ist ein Filou mit Herz, der so manches Mal über die Stränge schlägt, jedoch niemandem wehtun will. Aber auch Therese, Babette und von Haynau haben interessante Auftritte in dieser Geschichte. „Atelier Rosen“ ist ein historischer Schmöker mit einem unterhaltsamen Mix aus geschichtlichem Hintergrund, Familiengeheimnissen, Liebe und Freundschaft. Schön für einen langen regnerischen Tag auf der Couch, um sich in andere Zeiten zu träumen.

Zwischen Liebe und Freundschaft
von Nancy am 16.10.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Kassel, 1830 Die zwanzigjährige Elise Rosen betreibt zusammen mit ihrer Mutter und Großmutter ein kleines Putzmacher-Atelier in der Marktgasse. Eines Tages trifft Elise bei ihrer Arbeit auf die junge adlige Sybilla von Schönhoff. Trotz des Standesunterschiedes zwischen den beiden, entwickelt sich schnell eine innige Freundsc... Kassel, 1830 Die zwanzigjährige Elise Rosen betreibt zusammen mit ihrer Mutter und Großmutter ein kleines Putzmacher-Atelier in der Marktgasse. Eines Tages trifft Elise bei ihrer Arbeit auf die junge adlige Sybilla von Schönhoff. Trotz des Standesunterschiedes zwischen den beiden, entwickelt sich schnell eine innige Freundschaft, welche jedoch auf eine harte Probe gestellt wird als Sybillas Verlobter sich in Elise verliebt. Dieser Moment wirbelt Elises - bis daher eher ruhiges - Leben mächtig durcheinander und stellt sie vor allerlei Probleme und Schwierigkeiten. Der erste Teil "Atelier Rosen" der neuen Saga von Marie Lamballe konnte mich sofort von Beginn an abholen und an einen anderen Ort zu einer anderen Zeit entführen. Die damalige Zeit wird in diesem Roman überaus treffend dargestellt und der Zeitgeist super eingefangen und an den Leser weitertransportiert. Der Schreibstil ist extrem zeitgenössisch, voller für die Jahre um 1830, passender Ausdrücke, Redewendungen und Dialekte etc., welche dem Roman dadurch einmal mehr Tiefe und Authentizität verliehen. Marie Lamballes Art zu Schreiben ist außerdem sehr lebendig und malerisch. Die einzelnen Landschaften, Ereignisse und Gefühle waren allesamt so detailreich & bildhaft beschrieben, dass man das Gefühl bekam, selbst vor Ort zu sein und Elises Leben selbst zu leben. Jede Emotion sei es Freude oder Trauer, jeden Verrat, jede Hoffnung, jede Liebe, konnte ich am eigenen Körper fühlen. Ebenfalls zur geschichtlichen Authentizität beigetragen, haben die Charaktere. Ihre Verhaltens- & Denkweisen sowie Handlungen entsprachen der damaligen Zeit mit all ihren vorherrschenden gesellschaftlichen Regeln, Werten und Normen. Besonders gut gefallen hat mir die Freundschaft von Sybilla und Elise. Trotz des Gesellschaftsunterschiedes und den daraus resultierenden Vorbehalten werden die beiden enge Freundinnen und trotzen den negativen Haltungen anderer ihrer Freundschaft gegenüber. Sybilla ist eine starke, junge Frau, zwar stets etwas ruhig, verhalten und verschlossen, dennoch Elise immer loyal gegenüber und hilfsbereit, wo sie nur kann. Elise dagegen ist eher aufgeweckt und mutig. Voller Tatendrang, Kreativität und Leidenschaft lebt sie ihren Beruf und kämpft für ihre Ziele und Wünsche. Insgesamt zwei großartige und liebenswerte Protagonistinnen, die man gerne auf ihren Weg begleitet. Aber auch die anderen Charaktere von Marie Lamballe sind super getroffen. Jeder auf seine eigene Art besonders und allesamt authentisch sowie lebensnah und lebensecht, sodass einen einmal mehr vor Augen geführt wird, wie die damalige Zeit tatsächlich gesellschaftlich geprägt war. Außerdem sehr realitätsnah und auf historischen Tatsachen basierend dargestellt waren die politischen Umstände wie z.B. die Unzufriedenheit und die Forderung der Menschen nach einer Ständevertretung, die Bildung der Bürgergarde, Kurfürst Wilhelm der Zweite und seine Geliebte von Reichenbach usw. Sehr interessant und super in die Geschichte eingebunden ohne den eigentlich Kern der Handlung zu überschatten. Abzug gibt es für mich bei der Handlung. Zwar war diese von Anfang an bis zum Ende hin spannend und auch immer wieder für eine Überraschung gut, allerdings fand ich das Ende mit seinen Wendungen etwas haltlos und zu weit hergeholt und dadurch wenig glaubhaft sowie authentisch. Auch konnte ich einige Handlungen und Reaktion mancher Charaktere nicht ganz nachvollziehen. Da hat mir an der ein oder anderen Stelle etwas mehr Tiefe gefehlt. FAZIT Eine wunderbares Buch über eine junge willensstarke Frau, eine besondere Freundschaft, eine unglückliche Liebe und einen starken Familienzusammenhalt. Super authentisch und absolut lesenswert. Das Buch konnte bis zum Ende begeistern und fesseln. Ich für meinen Teil freue mich schon bald auf ein Wiedersehen im Atelier Rosen.


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