Theodor Fontanes 'Grete Minde' als Kriminalroman. Die Geschichte der Brandstifterin von Tangermünde
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
27.10.2020
Verlag
GRINSeitenzahl
27 (Printausgabe)
Dateigröße
598 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346282682
An die Thematisierung der Bedeutung des Motivs der Rache in der Literatur des Realismus allgemein anschließend wird dann der Frage nachgegangen, inwieweit Fontane in seiner Grete-Darstellung den historischen Geschehnissen um den geschichtlich belegten Brand von Tangermünde folgt. Dabei soll sein Text unter anderem der Darstellung von Parisius gegenübergestellt werden. Danach werden die Straftaten Brandstiftung und Kindstötung hinsichtlich ihrer Bedeutung und Ahndung im 17. und 19. Jahrhundert beleuchtet. Eine Analyse, auf welche Weise Fontane seine Protagonistin inszeniert, um darzustellen, wie er sie mithilfe der beschriebenen Straftaten sowohl dem Lesepublikum als Opfer der Umstände empfiehlt als auch in die Nähe von Hexen rückt, rundet die Hausarbeit ab.
Der 1879 unter dem Titel "Grete Minde. Nach einer altmärkischen Chronik" zunächst als zweiteilige Fortsetzungsgeschichte in der Monatsschrift "Nord und Süd" und 1880 auch als Buch erschienene Text wird in verschiedenen Forschungsansätzen als eine von Theodor Fontanes Kriminalgeschichten aufgeführt. Thematisiert wird in der teils als Novelle und teils als Roman bezeichneten Erzählung der geschichtlich belegte Brand in Tangermünde von 1617, für dessen Verursachung die historische Grete Minde im Jahr 1619 hingerichtet wurde.
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