Die letzte Sinfonie
Baker Street Bibliothek Band 4

Die letzte Sinfonie

Ein viktorianischer Krimi mit den Ermittlern des Sebastian Clubs

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Beschreibung

London, 1898. Ein talentierter Trompeter bricht während eines Konzerts tot zusammen. Kurz darauf reist sein Orchester im Rahmen einer Tournee weiter nach Karlsbad.

In ihrem neuen Fall tauchen die Gentlemen vom Sebastian Club in eine Welt voller Intrigen, Schein und Eitelkeit ein.
Denn das Opfer hatte eine zweite Identität. Und auch einige seiner Kollegen setzen alles daran, ihre Geheimnisse zu bewahren. Die Detektive stehen vor einem Ensemble voller Lügner, von denen einer ein Mörder ist, der jederzeit erneut zuschlagen kann.

Geboren und aufgewachsen in Bayern, verließ Sophie Oliver nach dem Abitur ihre Heimat, um zu studieren und die Welt zu erkunden. Sie lebte in Italien und England und durfte in verschiedenen Berufen Erfahrungen sammeln. Mittlerweile ist sie zu ihren Wurzeln zurückgekehrt und wohnt mit Familie und Hund auf dem Land. Sophie liebt die bunte Vielfalt, Schräges genauso wie Schönes und vor allem 'all things British'.

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.04.2021

Verlag

Dryas Verlag

Seitenzahl

280

Maße (L/B/H)

18,8/11,8/2,2 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.04.2021

Verlag

Dryas Verlag

Seitenzahl

280

Maße (L/B/H)

18,8/11,8/2,2 cm

Gewicht

244 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-948483-33-3

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Mord in London und Karlsbad - der Sebastian Club ermittelt wieder

Bewertung aus Oberursel am 20.12.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Ermittler des Londoner Sebastian Clubs: das sind die Gentlemen Lord Philipp Dabinott, der neue Vorsitzende des Clubs, seine Nichte Freddie Westbrook (und somit die einzige „Gentle-woman“), Crispin Fox und Doktor Wallace Pebsworth. Da ich die Detektive nun schon auch die ersten 3 Bände begleitet habe, sind mir die Charaktere auch schon bekannt und ans Herz gewachsen – was ein Vorteil ist, denn gross vorgestellt werden sie hier im 4. Band der Serie nicht mehr. Man kann dem Geschehen auch so gut folgen, aber gerade bei Freddie wäre die Vorgeschichte interessant (die einzige Frau in einem altehrwürdigem Herrenclub musste sich ihren Platz hier nämlich hart erkämpfen), und ich empfehle daher, unbedingt mit dem ersten Teil zu beginnen! Hierum geht’s: wir sind im Jahre 1898. Auf einem Konzert bricht ein Trompeter tot zusammen. Für die Londoner Polizei ist der Fall schnell abgehakt, aber der Konzertveranstalter, ein reicher Mäzen, sieht seinen Ruf bedroht und engagiert die Detektive des Sebastian Clubs, um den Fall korrekt aufzuklären. Da sich das Orchester auf einer Europatournee befindet, reisen die 4 Ermittler notgedrungen den Musikern hinterher. Die nächsten Konzerte finden im mondänen böhmischen Karlsbad statt, und hier findet ein nächster Mord im Orchester statt. Die Ermittler stehen vor einer Mauer aus Lügen, und müssen ihren ganz Witz aufbieten, um den Fall zu lösen….. In einem zweiten Erzählstrang geht es um das Vermächtnis des im dritten Band verstorbenen Vorstands des Clubs, Aristotle Brown, und dessen tragisches Privatleben. Hier sind besonders Freddie und Crispin am Nachforschen und entdecken ihren verstorbenen Freund ganz neu. Die zwei Erzählstränge sind nicht miteinander verwoben, aber ich fand beide trotzdem spannend. So ist es ja auch im normalen Leben, man ist nicht nur ausschliesslich mit einer einzigen Sache beschäftigt. Man merkt, ich bin Fan der Serie, ich mag die teils skurrilen, aber immer liebenswerten Protagonisten, und ich mag auch das Flair und das Setting. Der grosse Charme der Reihe ist der historisch genaue und sehr gut recherchierte historische Background. Die Autorin schafft es, das viktorianische London und hier auch das historische Karlsbad wunderbar vor meinen Augen aufleben zu lassen. Und nebenbei gibt es hier auch ein wenig Nachhilfeunterricht in Sachen britisch-indischer Geschichte, denn Aristotle war lange Zeit in Indien stationiert, und wenn seine Freunde sein Leben rekonstruieren, erfahren wir als Leser recht viel über die Zeit der indischen Sepoy-Aufstände, respektive den Unabhängigkeitskrieg. Fand ich interessant. Was man vielleicht auch wissen sollte: das hier ist kein blutiger Thriller. Hier sind elegante Herren (plus Dame!) am Ermitteln, die eher ihren Kopf als ihre Fäuste benutzen, und niemals ihre gute Erziehung vergessen. Aber wie gesagt, das macht auch einen Teil des Charmes aus. Kurz noch mal was zur Optik des Buches: hier gibt es bei Beginn jedem Kapitels eine kleine Scherenschnitt-Illustration. Das hat mir gefallen. Einfach so ein kleiner Hingucker, siehe Foto. Dies nur nebenbei, aber wie gesagt, fand ich nett. So, komme ich jetzt mal zur Bewertung: ich hab das Buch sehr, sehr gerne gelesen, aber im Vergleich zu den ersten Teilen fällt hier ein wenig der Spannungsbogen ab. In den anderen Bänden gab es mehr verzwickte Irrungen und Verwicklungen, hier fand ich die Ermittlungen ein wenig zu geradlinig und nicht ganz so unerwartet. Das ist jetzt aber Kritik auf hohem Niveau – ich verteile 4,5 von 5 Sternen. Mit einer Leseempfehlung für alle, die sich für das viktorianische Zeitalter begeistern können!

Mord in London und Karlsbad - der Sebastian Club ermittelt wieder

Bewertung aus Oberursel am 20.12.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Ermittler des Londoner Sebastian Clubs: das sind die Gentlemen Lord Philipp Dabinott, der neue Vorsitzende des Clubs, seine Nichte Freddie Westbrook (und somit die einzige „Gentle-woman“), Crispin Fox und Doktor Wallace Pebsworth. Da ich die Detektive nun schon auch die ersten 3 Bände begleitet habe, sind mir die Charaktere auch schon bekannt und ans Herz gewachsen – was ein Vorteil ist, denn gross vorgestellt werden sie hier im 4. Band der Serie nicht mehr. Man kann dem Geschehen auch so gut folgen, aber gerade bei Freddie wäre die Vorgeschichte interessant (die einzige Frau in einem altehrwürdigem Herrenclub musste sich ihren Platz hier nämlich hart erkämpfen), und ich empfehle daher, unbedingt mit dem ersten Teil zu beginnen! Hierum geht’s: wir sind im Jahre 1898. Auf einem Konzert bricht ein Trompeter tot zusammen. Für die Londoner Polizei ist der Fall schnell abgehakt, aber der Konzertveranstalter, ein reicher Mäzen, sieht seinen Ruf bedroht und engagiert die Detektive des Sebastian Clubs, um den Fall korrekt aufzuklären. Da sich das Orchester auf einer Europatournee befindet, reisen die 4 Ermittler notgedrungen den Musikern hinterher. Die nächsten Konzerte finden im mondänen böhmischen Karlsbad statt, und hier findet ein nächster Mord im Orchester statt. Die Ermittler stehen vor einer Mauer aus Lügen, und müssen ihren ganz Witz aufbieten, um den Fall zu lösen….. In einem zweiten Erzählstrang geht es um das Vermächtnis des im dritten Band verstorbenen Vorstands des Clubs, Aristotle Brown, und dessen tragisches Privatleben. Hier sind besonders Freddie und Crispin am Nachforschen und entdecken ihren verstorbenen Freund ganz neu. Die zwei Erzählstränge sind nicht miteinander verwoben, aber ich fand beide trotzdem spannend. So ist es ja auch im normalen Leben, man ist nicht nur ausschliesslich mit einer einzigen Sache beschäftigt. Man merkt, ich bin Fan der Serie, ich mag die teils skurrilen, aber immer liebenswerten Protagonisten, und ich mag auch das Flair und das Setting. Der grosse Charme der Reihe ist der historisch genaue und sehr gut recherchierte historische Background. Die Autorin schafft es, das viktorianische London und hier auch das historische Karlsbad wunderbar vor meinen Augen aufleben zu lassen. Und nebenbei gibt es hier auch ein wenig Nachhilfeunterricht in Sachen britisch-indischer Geschichte, denn Aristotle war lange Zeit in Indien stationiert, und wenn seine Freunde sein Leben rekonstruieren, erfahren wir als Leser recht viel über die Zeit der indischen Sepoy-Aufstände, respektive den Unabhängigkeitskrieg. Fand ich interessant. Was man vielleicht auch wissen sollte: das hier ist kein blutiger Thriller. Hier sind elegante Herren (plus Dame!) am Ermitteln, die eher ihren Kopf als ihre Fäuste benutzen, und niemals ihre gute Erziehung vergessen. Aber wie gesagt, das macht auch einen Teil des Charmes aus. Kurz noch mal was zur Optik des Buches: hier gibt es bei Beginn jedem Kapitels eine kleine Scherenschnitt-Illustration. Das hat mir gefallen. Einfach so ein kleiner Hingucker, siehe Foto. Dies nur nebenbei, aber wie gesagt, fand ich nett. So, komme ich jetzt mal zur Bewertung: ich hab das Buch sehr, sehr gerne gelesen, aber im Vergleich zu den ersten Teilen fällt hier ein wenig der Spannungsbogen ab. In den anderen Bänden gab es mehr verzwickte Irrungen und Verwicklungen, hier fand ich die Ermittlungen ein wenig zu geradlinig und nicht ganz so unerwartet. Das ist jetzt aber Kritik auf hohem Niveau – ich verteile 4,5 von 5 Sternen. Mit einer Leseempfehlung für alle, die sich für das viktorianische Zeitalter begeistern können!

Ein neuer Fall für den Sebastians Club

wiechmann8052 aus Belm am 09.06.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Während eines Konzerts stirbt ein Musiker auf der Bühne. Die Detektive des Sebastians Club sind während der Vorstellung anwesend und erleben das Geschehen vor Ort mit. Der Mäzen der Gruppe bittet sie um Hilfe. Natürlich sind sie an einem neuen Fall interessiert. Gleichzeitig sollen sie auch für ihren verstorbenen Freund Professor Brown tätig sein. Mir gefällt der Gedanke das gut gekleidete Gentleman sich höflich an Verdächtige wenden und sie befragen. Sie spazieren durch die Stadt oder fahren in Kutschen von einem Ort zum anderen. Diese Gemütlichkeit wirkt realitätsfern insbesondere wenn es um Mord geht. Aber gerade diese Gemütlichkeit machen diese Krimis lesenswert. Es ist eine andere Welt. Der Mord geschieht aus Heimtücke oder Leidenschaft. Aber die Lust am Töten steht nicht im Vordergrund. Die Taten sind nicht sehr blutig. Auch hier ist eine gewisse Eleganz zu sehen. Das viktorianische Zeitalter spielt eine Rolle im Geschehen, die ostindische Kompanie wird erwähnt, Reisen in Luxusorte finden statt. Genauso wie die kruden Moralvorstellungen der oberen Gesellschaftsschicht. Es ist der vierte Fall dieses Teams, das eher ungewöhnlich ist. Denn zu den Detektiven gehört eine Frau.

Ein neuer Fall für den Sebastians Club

wiechmann8052 aus Belm am 09.06.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Während eines Konzerts stirbt ein Musiker auf der Bühne. Die Detektive des Sebastians Club sind während der Vorstellung anwesend und erleben das Geschehen vor Ort mit. Der Mäzen der Gruppe bittet sie um Hilfe. Natürlich sind sie an einem neuen Fall interessiert. Gleichzeitig sollen sie auch für ihren verstorbenen Freund Professor Brown tätig sein. Mir gefällt der Gedanke das gut gekleidete Gentleman sich höflich an Verdächtige wenden und sie befragen. Sie spazieren durch die Stadt oder fahren in Kutschen von einem Ort zum anderen. Diese Gemütlichkeit wirkt realitätsfern insbesondere wenn es um Mord geht. Aber gerade diese Gemütlichkeit machen diese Krimis lesenswert. Es ist eine andere Welt. Der Mord geschieht aus Heimtücke oder Leidenschaft. Aber die Lust am Töten steht nicht im Vordergrund. Die Taten sind nicht sehr blutig. Auch hier ist eine gewisse Eleganz zu sehen. Das viktorianische Zeitalter spielt eine Rolle im Geschehen, die ostindische Kompanie wird erwähnt, Reisen in Luxusorte finden statt. Genauso wie die kruden Moralvorstellungen der oberen Gesellschaftsschicht. Es ist der vierte Fall dieses Teams, das eher ungewöhnlich ist. Denn zu den Detektiven gehört eine Frau.

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