Die solidarische Nation Wie Soziales und Nationales ineinandergreifen
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- Deutsch ausgewählt
19,80 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
30.11.2020
Verlag
Lindenbaum VerlagSeitenzahl
208
Maße (L/B/H)
21,8/15,7/2,5 cm
Gewicht
394 g
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-938176-85-6
Konservative und Rechte bilden unterdessen ein Mosaik teils unvereinbarer Positionen, oft nur geeint gegen die Gefahr des neulinken Totalitarismus. Begriffsverwirrungen und das Liebäugeln mit dem Kapitalismus beherrschen die Szene.
Der Jurist Klaus Kunze stellt vor diesem Hintergrund die „soziale Frage“ neu. Gibt es weltweit Solidaritätspflichten zwischen allen Menschen, wie es radikale Kosmopoliten fordern? Oder bilden sich menschliche Solidargemeinschaften über Gefühlsbindungen, nationale Symbole und die gemeinsame Erinnerung an ein kollektiv erlittenes Schicksal? Kunze geht von den Erkenntnissen der vergleichenden Verhaltensforschung und der Anthropologie aus, wenn er das soziale Prinzip der Solidarität mit dem nationalen als Korrektiv verbindet: Soziales ist ohne nationale Begrenzung nicht zu leisten, und Nationales ist ohne sozialen Zusammenhalt undenkbar. Kernelemente früher „rechten“ und „linken“ Denkens gehören zusammen.
Die neuen Konfliktlinien verlaufen zwischen Globalisierern und Menschen, deren Sorge der konkreten Ordnung ihrer eigenen Nation gilt. Wer „Menschheit“ sagt, will betrügen, wenn er damit nur seine eigenen ökonomischen Interessen oder seinen ideologischen Machtanspruch meint.
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