Das Ruhrgebiet

Das Ruhrgebiet

Versuch einer Liebeserklärung

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Beschreibung


Das Ruhrgebiet gibt es (noch) nicht!

Erkenne dich selbst! Was würde es für das heutige Ruhrgebiet bedeuten, diesem Imperativ zu folgen? Zunächst die Einsicht, dass es (noch) nicht wirklich existiert. Es ist nirgends amtlich registriert, seine Grenzen sind nicht beschrieben. Es ist Mythos und doch Heimat. Wolfram Eilenberger, einer der besten Philosophen des Landes, versucht, diesem Paradox nachzugehen. Denn als Kernregion Europas ist das Ruhrgebiet am Ende ein Modell für uns alle.

Ein Jahr ist der Philosoph Wolfram Eilenberger vor Ort in Mülheim an der Ruhr. Seine dortige Mission: das Ruhrgebiet verstehen, gar lieben lernen. Aber wie eine Region lieben, die sich selbst oft missversteht? Auf keiner Landkarte verzeichnet, in keinem Register vermerkt, in keinem Kunstwerk verewigt, ist das Ruhrgebiet bis heute auf der Suche nach sich selbst. Irgendwo zwischen Kumpel und Kohlen, Stadien und Halden, Brachen und Lachen, bleibt er also zu bergen: der Schatz eines Reviers, das aus mehr bestehen will als nostalgischer Rückschau.

»Wolfram Eilenberger wagt mit ›Das Ruhrgebiet – Versuch einer Liebeserklärung‹ einen kritisch-persönlichen Blick von außen auf das Revier – für den Philosophen eine Schlüsselregion der kommenden nötigen Transformationen.«
Volker K. Belghaus, Kultur.West, September 2021 ("Kultur.West")

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.08.2021

Verlag

Tropen

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

19,3/11,7/2 cm

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.08.2021

Verlag

Tropen

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

19,3/11,7/2 cm

Gewicht

194 g

Auflage

1. Auflage 2021

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-50507-8

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Ein Philosoph schreibt über das Ruhrgebiet

Bewertung aus Bad Münstereifel am 17.01.2022

Bewertet: eBook (ePUB)

Der Autor von „Das Ruhrgebiet“ ist Philosoph und diese Tatsache lässt sich schon nach wenigen Seiten erkennen. Er lebte ein Jahr in Mühlheim an der Ruhr, um den „Pott“ zu verstehen. Vielleicht sogar lieben? Laut Eilenberger existiert es gar nicht. „Keine Landkarte zeigt das Ruhrgebiet und kein Künstler verewigte es.“ Und es bestehe hauptsächlich aus nostalgischer Rückschau. Im Ruhrgebiet geboren und als Jugendliche noch häufig vor Ort, sehe ich die Region sicher ein wenig anders. Aber okay, jeder so, wie er mag. Ich bin keine Philosophin. Der Autor schreibt von Tegtemeier, der übrigens gar nicht aus dem Ruhrgebiet stammte. Wann die letzte Schicht im Schacht war und in welcher Weise die Region sich in den letzten Jahren wandelte. Mir fehlte bei seinen Aufzählungen die Landesgartenschau, die 1999 im Ruhrgebiet stattfand. Es gab eine Zeit, da wurden händeringend Steiger gesucht, die oft aus den angrenzenden Ländern im Osten zuzogen. Später kamen dann die „Gastarbeiter“ und fanden hier ihre dauerhafte Bleibe. Aber nicht nur Zechen stehen für das Ruhrgebiet. Kunst und Universitäten sowie Rosarien und Kulturerben zeichnen es aus. Der Ich-Erzähler schrieb kurze Kapitel und bemühte sich, die Überschrift im Slang der Einwohner zu notieren. Die kurzen Passagen gefielen mir gut und auch der Sprachstil war gut zu lesen. Zum Schluss gibt es noch etliche Quellenangaben und Anmerkungen zu den Fußnoten.

Ein Philosoph schreibt über das Ruhrgebiet

Bewertung aus Bad Münstereifel am 17.01.2022
Bewertet: eBook (ePUB)

Der Autor von „Das Ruhrgebiet“ ist Philosoph und diese Tatsache lässt sich schon nach wenigen Seiten erkennen. Er lebte ein Jahr in Mühlheim an der Ruhr, um den „Pott“ zu verstehen. Vielleicht sogar lieben? Laut Eilenberger existiert es gar nicht. „Keine Landkarte zeigt das Ruhrgebiet und kein Künstler verewigte es.“ Und es bestehe hauptsächlich aus nostalgischer Rückschau. Im Ruhrgebiet geboren und als Jugendliche noch häufig vor Ort, sehe ich die Region sicher ein wenig anders. Aber okay, jeder so, wie er mag. Ich bin keine Philosophin. Der Autor schreibt von Tegtemeier, der übrigens gar nicht aus dem Ruhrgebiet stammte. Wann die letzte Schicht im Schacht war und in welcher Weise die Region sich in den letzten Jahren wandelte. Mir fehlte bei seinen Aufzählungen die Landesgartenschau, die 1999 im Ruhrgebiet stattfand. Es gab eine Zeit, da wurden händeringend Steiger gesucht, die oft aus den angrenzenden Ländern im Osten zuzogen. Später kamen dann die „Gastarbeiter“ und fanden hier ihre dauerhafte Bleibe. Aber nicht nur Zechen stehen für das Ruhrgebiet. Kunst und Universitäten sowie Rosarien und Kulturerben zeichnen es aus. Der Ich-Erzähler schrieb kurze Kapitel und bemühte sich, die Überschrift im Slang der Einwohner zu notieren. Die kurzen Passagen gefielen mir gut und auch der Sprachstil war gut zu lesen. Zum Schluss gibt es noch etliche Quellenangaben und Anmerkungen zu den Fußnoten.

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