Produktbild: Mitten im Sprung

Mitten im Sprung Eine Briefnovelle

2

6,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.11.2020

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

150

Maße (L/B/H)

19/12/1 cm

Gewicht

167 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7504-9973-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.11.2020

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

150

Maße (L/B/H)

19/12/1 cm

Gewicht

167 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7504-9973-7

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

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  • Sabine

    aus Köln

    5/5

    16.12.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Mitten im Sprung

    Ich wurde angesprochen von einer der Autorinnen, ob ich den gerade erschienenen Briefroman lesen möchte – sie und eine Freundin haben sich in das Abenteuer gestürzt, einen Roman zu schreiben – ohne Plot, dafür Reagieren auf das, was der andere ihm an Ideen bietet. Herausgekommen ist ein kleines Büchlein aus Mails und Briefen, das mich sehr berührt hat wegen seiner unglaublichen Tiefe und Atmosphäre. Eva und Karin treffen sich nach über 40 Jahren zufällig wieder – sie waren mal beste Freundinnen, haben sich aber dann aus den Augen verloren; die eine auf dem Sprung, versprechen sie jetzt, sich zu schreiben – und das tun sie auch. Es ist unglaublich, wie nah die beiden sich sind trotz der vielen Jahren Pause ihrer Freundschaft. Zwar schreiben sie sich zunächst, was die letzten Jahre passiert ist, hauptsächlich aber philosophieren sie über die unterschiedlichsten Themen – mal geht es um Fakten, mal um Gefühle, mal um Gedanken und immer aber um ihre Meinungen. Spannend wird dieser Austausch, weil Eva und Karin so unglaublich unterschiedlich sind. Die eine liebt Listen und braucht Routine, kann sich der Ordnung aber dennoch nicht verschreiben, liebt es zu lesen und vor allem sich zu kümmern – um Dinge und Menschen. Die andere hat ein nicht ganz so sortiertes Leben, scheint eher durchs Leben zu treiben als es streng zu planen, lässt eine 5 auch mal gerade sein und steht sich so auch schon mal selber im Weg. Beide aber sind sensible und sehr emotionale Menschen, vor allem aber haben sie ihr Herz am rechten Fleck. Auch am Schreibstil merkt man, wie unterschiedlich die beiden sind, beide aber schreiben gefühlvoll und scheuen sich auch nicht, ihre Gedanken und Emotionen auf Papier zu bringen. Einen richtigen Plot hat das Buch nicht, trotzdem hat es für mich sehr gut funktioniert. Selten bin ich Charakteren so nah gewesen wie Eva und Karin – bei beiden hatte ich das Gefühl, sie persönlich zu kennen. Die Briefe schaffen eine unglaubliche Atmosphäre und fangen das Seelenleben der beiden wunderbar ein. Einen Wermutstropfen habe ich aber leider doch – obwohl es ein Lektorat gab, haben sich viele Rechtschreibfehler und leider auch einige Grammatikfehler eingeschlichen – das ist schade, weil sie meinen Lesefluß gestört haben. Trotzdem habe ich das Büchlein wirklich sehr gerne gelesen und gebe 5 von 5 Sternen. Mein Fazit Eine wundervolle Lektüre, bei der sich zwei Freundinnen Briefe und Emails schreiben, nachdem sie sich aus den Augen verloren hatten und sich zufällig nach fast 40 Jahren wiedertreffen. Natürlich werden auch ein paar „Fakten“ ausgetauscht, vor allem aber geht es um Gedanken und Gefühle. Ein sehr gelungenes Büchlein, dem ich 5 von 5 Sternen gebe.

  • umgeBUCHt Blog

    aus Weeze

    4/5

    18.12.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Inspirierender Gedankenaustausch

    Eva und Karin sind beste Freundinnen. Nach dem Abitur trennen sich ihre Wege und sie verlieren sich aus den Augen. Fast 40 Jahre später begegnen sie sich zufällig wieder und beschließen, in Kontakt zu bleiben. Über eMails und Briefe lernen sie sich ganz allmählich neu kennen. Sie erzählen sich von den unterschiedlichen Stationen in ihrem Leben, ihrer persönlichen Entwicklung und dem, was wirklich für sie zählt. Nach und nach nähern sich die beiden Freundinnen einander wieder an und der Briefwechsel wird immer persönlicher. Beide sind etwa um die 60 Jahre alt. Es geht ums älter werden und um Situationen und Probleme, vor die Menschen mit zunehmendem Alter gestellt werden können. Die Schwierigkeiten und Auswirkungen der Kindheit und die von den Eltern getroffenen Entscheidungen spielen immer noch eine Rolle, auch wenn sie selbst „fast schon Seniorinnen sind und damit alt genug, um die Kindheit endlich würdevoll loszulassen“. Gleichzeitig steigt ihr Bewusstsein, dass sie selbst in die Position der nächsten alten Generation herein wachsen und es allmählich Zeit dafür wird, die Träume zu verwirklichen, die sie noch haben und endlich das Leben zu führen, das sie sich wirklich wünschen. Aber „Mitten im Sprung“ ist kein Buch in dem gemeckert oder gejammert wird. Vielmehr hat man es mit zwei sympathischen Protagonistinnen zu tun, die einem ein wenig bekannt vorkommen, vielleicht weil man sich in ihren Charaktereigenschaften oder in dem, was sie tun, oder nicht tun, teilweise wiedererkennen kann. Immer wieder spricht auch eine gewisse angenehm bodenständige Lebenserfahrung aus ihnen, die mir beim Lesen gut gefallen hat. „Wenn man jung ist, mangelt es an Erfahrung und Weitblick. Wenn man älter ist, hätte man beides, aber der Mut fehlt.“ (S. 46) Gern habe ich das Briefgeheimnis verletzt und gelesen, was Karin und Eva sich zu schreiben hatten. Tatsächlich hat mich die Briefnovelle zum richtigen Zeitpunkt erreicht und mich ein wenig dazu angestachelt, doch gerade hinsichtlich einer bestimmten Situation selbst etwas mehr Mut und Selbstvertrauen zu beweisen. Den beiden Autorinnen sei Dank hierfür. Einzig, dass ich die knapp 150 Seiten in elektronischer Form auf meinem eReader (Tolino Shine 3) las, habe ich etwas bereut. Denn so konnte ich die enthaltenen Grafiken nicht erkennen, die als Gestaltungsmittel an unterschiedlichen Stellen des Buches auftauchen. Aus diesem Grund würde ich eher zum Taschenbuch raten.

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