Warum fürchtet ein wahrer Philosoph den Tod nicht? Platon: Apologie 40c - 41c, Platon: Phaidon 63b - 68b
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
12.11.2020
Verlag
GRINSeitenzahl
7 (Printausgabe)
Dateigröße
495 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783346295293
Jedoch vertritt Sokrates zwei Thesen wie der Tod aussehen könnte und knüpft eine Hoffnung daran. Denn laut Sokrates ist der Tod entweder ein tiefer Schlaf oder eine Umsiedlung der Seele vom Diesseits ins Jenseits. Beide Szenarien sind für Sokrates eher schön als erschreckend. Nach Sokrates ist der Tod, welcher sich wie ein tiefer Schlaf äußert ein Gewinn, " ...denn die ganze Zeit scheint ja auch nicht länger auf diese Art als eine Nacht".1 (40e) Mit der zweiten Möglichkeit wie der Tod sich äußern könnte, verbindet Sokrates eine Hoffnung. Denn wenn der Tod tatsächlich eine Umsiedlung der Seele ist, kann er darauf hoffen, im Jenseits die Seelen aller Menschen zu treffen, die vor ihm gelebt haben. Das sieht Sokrates als eine große Chance, sein Lebenswerk fortzuführen. "Ja was das größte ist, die dort eben so ausfragend und ausforschend zu leben, wer unter ihnen weise ist und wer es zwar glaubt es aber nicht ist." 2 (41b)
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