Auf der Suche nach Antworten über den Tod ihres Bruders wagt Cleo den gefährlichen Schritt zurück ins Armen-Gebiet von Kapstadt. Doch anstelle eines freudigen Wiedersehens erlebt sie dort am eigenen Leib die tiefe Schneise, welche die allgegenwärtige Armen-Dabatte in ihre Gesellschaft gerissen hat. Sie spaltet nicht nur Bevölkerungsschichten, sondern scheint auch Eric von ihr zu entfernen. Immerhin ist Cleo eine Reiche und gehört somit dem mächtigen Feind an, gegen den sich die Armen-Welt verbündet. Neben ihren Bemühungen, für Gerechtigkeit zu sorgen, tun sich vor den beiden immer mehr Rätsel auf. Langsam, aber sicher, festigt sich in Cleeo das Bewusstsein, dass ihr Zwillingsschicksal viel enger mit dem Fortbestand des Gesellschaftsfriedens verknüpft ist, als sie ahnte.
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Zwillingsherzen – Wenn wir träumen“ von Ela Maus
Obwohl die zweiundzwanzig jährige Cleo dem reichen und privilegierten Teil ihrer Gesellschaft angehört, fühlt sie sich nach dem Tod ihres Bruders Cley im strikten Zweiklassensystem verloren. Cley war ihr Zwilling; der Träger ihres seelenverwandten Herzens und damit durch nichts zu ersetzen. Das dachte sie zumindest…..
Im fernen Kapstadt, wo die Grenzen zwischen Arm und Reich noch greifbar sind, sucht Cleo Abstand um den Verlust zu verarbeiten.
Doch dann wird ihrer Wohngemeinschaft von einer Diebesbande ausgeraubt und Cleo ins abgeschottete Armen-Gebiet verschleppt. Ausgerechnet Eric, der geheimnissvolle Anführer der Räuber, übt vom ersten Augenblick an eine magische Anziehungskraft auf sie aus, die dem ihres verstorbenen Zwillings ähnelt. Hat Cleo in ihm einen zweiten Seelenverwandten gefunden? Und was hat es mit den Träumen auf sich, die sie Nacht für Nacht in eine andere Welt entführen?
Ich durfte „Zwillingsherzen“ bereits vorab als Testleser lesen und bedanke mich bei der Autorin für das Vertrauen.
Das Cover zum Buch habe ich erst im Anschluss gesehen und ich war sofort begeistert davon. Normalerweise mag ich Menschen nicht so gerne auf dem Titelbild, doch hier passt es hervorragend. Auch die Farben harmonieren sehr schön miteinander.
Die Autorin versteht es, ihre Leser von der ersten Seite an zu packen. Sobald man die ersten Sätze gelesen hat, ist man auch schon mitten drin und wird förmlich in die Geschichte hineingezogen.
Es war mir kaum noch möglich, meiner Aufgabe als Testleser gerecht zu werden, denn ich konnte mich gar nicht richtig auf irgendwelche Fehler konzentrieren, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es mit Cleo und Eric weitergeht.
Ihr Schreibstil ist wunderbar lebendig und leicht zu lesen.
Erzählt wird die Geschichte jeweils aus der Sicht von Cleo und Eric.
Das gefiel mir sehr gut, denn so erhielt ich von beiden Hauptprotagonisten einen guten Einblick in ihre Gefühle und Emotionen. Das war vor allem bei Eric wichtig, denn er ist sehr Wortkarg und in sich gekehrt.
Cleo war mir sehr schnell sympathisch. Ihr fehlt nach dem Tod ihres Bruders jeglicher Antrieb. Ich konnte ihre innere Zerrissenheit zwischen der Sehnsucht nach dem Bruder und ihren Zwillingsherzen und ihren Gefühlen Eric gegenüber sehr gut spüren und nachvollziehen.
Nachdem sie Eric begegnet und das Leben im abgeschotteten Armen-Gebiet kennenlernt, verändert sie sich sehr. Sie erfährt, dass die Menschen in den reichen Bezirke angelogen werden, indem ihnen erzählt wird, dass die arme Bevölkerung völlig eigenständig und unabhängig lebt.
Doch in Wirklichkeit müssen die Bewohner in diesen Bereichen Hunger und Not leiden.
Man spürt, wie Cleo sich langsam weiterentwickelt und auch Eric öffnet sich nach und nach und gibt uns Einblicke in seine Gefühle und Emotionen.
Doch auch die Nebenfiguren, wie zum Beispiel June, die zu einer guten Freundin für Cloe wird, Jack, Cooper und alle anderen Charaktere haben mir sehr gut gefallen und sich gut in die Geschichte eingefügt.
Ela Maus hat ein tolles Setting gestaltet. Ob es sich um das Armenviertel, die Halle mit ihren Räumlichkeiten oder Eric’s Baumhaus handelte, ich hatte in allen Situationen Kopfkino.
Unzählige Wendungen und Geschehnisse halten die die Spannung auf einem konstant hohen Level.
Der Cliffhanger am Ende der Geschichte macht total neugierig die Fortsetzung der Diologie.
Ich bin schon sehr gespannt wie es mit Cloe und Eric weitergeht und freue mich auf den zweiten und finalen Teil der Reihe.
„Zwillingsherzen- Wenn wir träumen“ erhält von mir hochverdiente 5 Sterne und eine Leseempfehlung, die von ganzem Herzen kommt!
„Glaub wieder an Wunder“…
Bewertung aus München am 05.11.2023
Bewertungsnummer: 3006784
Bewertet: Buch (Paperback)
„Glaub wieder an Wunder“ Obwohl Joyce Miller, 32, schon lange nicht mehr an Märchen oder Wunder glaubt, passiert ihr in der Weihnachtsnacht genau das. Auf einer frostigen Parkbank trifft sie einen charismatischen Mann, den sie nicht mehr aus dem Kopf bekommt. Durch Zufall erfährt sie seinen vollständigen Namen und schickt ihm kurzerhand eine Mail mit einem einfachen Hello. Damit beginnt nicht nur eine wunderschöne Liebesgeschichte, sondern auch ein Krimi, der es in sich hat. An den recht einfachen Erzählstil von Joyce bzw. ihrer geistigen Mutter Veronica Fields musste ich mich erst gewöhnen. Aber dann hat mir ihr Debüt um Joyce und Peter doch Spaß gemacht und mich gut unterhalten. Da Joyce alles was sie so erlebt selbst erzählt, wird sie in ihrem Tun und ihren Gedanken sehr nahbar. Ihre Emotionen kommen allerdings in ihrer Tiefe nicht bei mir an. Sie ist zwar eine sympathische junge Frau, manchmal etwas kindisch-verpeilt, eine kleine Chaosqueen, die es verdient, endlich die Liebe ihres Lebens zu finden. Für mich fehlt bei ihr manchmal die Realitätsnähe, was aber den Unterhaltungswert der Geschichte nicht schmälert. So einen Mann wie Peter Nickel, Leiter des Key Account Managements der Versicherungsfirma Owen Winters aus Orlando, hätte ich auch gerne mal kennengelernt. Er passt wunderbar zu Joyce und für mich war schon sehr früh klar, dass sich da eine Liebesgeschichte anbahnt. Dass die dann auch noch so spannend und kriminell wird, damit hatte ich hingegen überhaupt nicht gerechnet. Da ich sehr gerne Krimis lese, kam das meinem Lesegeschmack sogar sehr entgegen. Eine Herzensfreundin wie Sophie mit einem so großen Herzen, die immer für Joyce da ist, sie tröstet, aufbaut und einen grandiosen Humor hat, sollte jede Frau haben. Sie mag ich in ihrer lebensbejahenden und quirligen Art fast noch ein kleines bisserl mehr als Joyce. Neben dem Cover, das mir in seiner pastelligen Farbzusammenstellung sehr gut gefällt, sticht bei jeder der 20 Kapitelseiten eine kleine Rose ins Auge, was gerade die kriminellen Passagen etwas auflockert. Was mich beim Lesen aber immer wieder gestört hat, sind die vielen englischen Worte und Sätze, die immer wieder eingestreut sind. Vor allem, weil ja Peter sehr gut deutsch spricht. Auch wenn mir die Übersetzungen keine Schwierigkeiten machen, mag ich dies in einem deutschen Buch nicht. Eine wunderschöne Liebesgeschichte, eine spannende Krimieinlage mit einem interessanten Ende und Menschen, die ich gerne kennengelernt habe. Ich bin jetzt schon gespannt auf Band 2.
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