Eineinhalb

Eineinhalb

Roman

Buch (Taschenbuch)

12,99 € inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Klappentext:

Eineinhalb Mal. So oft hat Mae versucht, sich nach dem Tod ihres Freundes das Leben zu nehmen. Sie hat den Kampf gegen ihre Schuldgefühle längst aufgegeben und landet in der Greenlake Therapieanstalt. Obwohl sich der junge Pfleger Sam alle Mühe gibt, Mae zurück ins Leben zu holen, bleibt sie verschlossen. Doch er ist nicht der Einzige, der ihren Alltag ins Wanken bringt. Derek, der Neuzugang, fordert Mae heraus und überredet sie dazu, ihre Medikamente abzusetzen und sich ihrer Traurigkeit zu stellen. Wem soll sie vertrauen? Sam oder Derek? Zerstört der Blick in ihr Herz sie endgültig oder gibt sie dem Leben – und der Liebe – eine zweite Chance?

Pressetext:

Menschsein heißt: lieben, atmen und auch leiden. Manche Menschen leben in den Tag hinein, während andere von ihrer Vergangenheit verfolgt werden. Die Erinnerungen begleiten sie wie ein Schatten, der die finsteren Zeiten noch düsterer erscheinen lässt.

Mae ist eine dieser Personen, die den Entscheidungen von damals nicht entkommt. Schuld begleitet jeden ihrer Atemzüge. Aber wo Schatten ist, ist auch Licht. Liebe und Leid sind sich nicht fern. Und plötzlich ist da jemand, der Mae Hoffnung gibt: Sam zeigt ihr den Wert des Lebens.

Die Autorin beschreibt, wie vielseitig Liebe sein kann. Zart und leuchtend wie die Blüten einer Mohnblume, die selbst der Nacht trotzen. Ebenso kalt und unbarmherzig wie das Ertrinken. Eineinhalb trägt in jedem Satz Poesie mit sich, erzählt von Tod und Vergebung, Schmerz und Heilung. Davon, wie man wieder zu sich selbst findet. Und wie man der Liebe eine zweite Chance gibt.

Anna Lane wurde 1994 in Österreich geboren. Schon früh entdeckte sie die Liebe zum Schreiben und verfasste viele Fanfictions, Geschichten und Gedichte. Später arbeitete sie an ihren Romanideen, vorwiegend in den Genres Dystopie, Fantasy und Romance. Seit dem Abschluss ihres BWL-Masterstudiums arbeitet sie als Marketing-Managerin. In ihrer Freizeit liest, reist und schreibt sie. »Eineinhalb« ist ihr erster Noir-Liebesroman.

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.11.2020

Verlag

SadWolf Verlag

Seitenzahl

348

Maße (L/B/H)

20/12,8/3 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.11.2020

Verlag

SadWolf Verlag

Seitenzahl

348

Maße (L/B/H)

20/12,8/3 cm

Gewicht

442 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96478-032-4

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Es hätte emotional, schmerzhaft sein können …

Franci aus Ilmenau am 01.04.2022

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In ihrem Roman „Eineinhalb“ greift Anna Lane ein gewagtes Thema auf, deren Betroffene eine weitaus größere Dunkelziffer umfasst, als erahnt wird: Suizid. Es geht um Mae, oder auch Amelia, die nach eineinhalb Versuchen, sich das Leben zu nehmen, in einer „Heilanstalt“ für Wohlhabende zu Gast ist. Vor zwei Jahren brach ihre glamouröse Welt zusammen, als Raphael ging, nahm er alle Freude mit, jeden Sinn, die Leidenschaft. Geblieben sind Trostlosigkeit, Leere, Schuld und Zweifel … Erzählt wird aus wechselnder Perspektive von Mae und Sam, ein Pfleger, der in der noblen Klinik Sozialstunden ableistet und sich zu einem Vertrauten entwickelte. Beide verbindet die Kunst, was ich sehr schön fand, denn in diesen Schilderungen wirkt das Geschehen so viel lebendiger. Die Handlung ist ruhig, nur selten aufregend oder bewegend, dafür glänzt Amelia mit Sarkasmus und Schlagfertigkeit. Die Autorin schreibt passend und vorstellbar, die Stimmung ist bedrückend, doch entwickelt sich die Geschichte zu einem seichten Liebesroman mit ungewöhnlichen Ausgangsbedingungen. Es war ein Wechselbad aus Melancholie, Stillstand und skurrilem Humor. Das gewählte Setting kommt nur oberflächlich zur Geltung, ebenso wie die Protagonistin selbst. Doch dazu trägt auch die Besetzung bei: erwähnt werden kurzzeitig fünf Patienten, die alle eine typische Erkrankung haben, zwei Pfleger und Ärzte. Für diese Thematik wäre etwas mehr Aussagekraft und Tiefe vorteilhaft gewesen, denn EINEINHALB könnte so auch an einem College spielen. Zu Mae und ihrer Problematik erhält der Leser nur zäh Informationen, Emotionen erreicht die Autorin durch Flashbacks. Mit einem aufwühlenden Wendepunkt verändert sich Amelia; Sams Nähe und zwei Veranstaltungen „draußen“ tun ihr Übriges. Mit Derek ist ein skrupelloser Antagonist gelungen, der in unerwarteten Momenten auftaucht, neben Zerstörung auch Wahn bringt. Und den letzten tauben Rest in Amy aufrüttelt. Zugegeben, die beiden Hauptcharaktere waren sympathisch und facettenreich, die Dynamik und die Entwicklung auf romantischer Ebene stimmig, greifbar und zum Seufzen. Doch das eigentlich Wichtige wurde leider nur als Drumherum gesponnen. Kommen wir zu der Kritik: Vieles ist nicht durchdacht, so können zum Beispiel die speziellen bruchsicheren Scheiben von drei Schlägen eines Mädchens zersplittert werden. Die Medikamenteneinnahme wird ohne ersichtlichen Grund plötzlich überwacht, sogar mit „Mund auf“-Kontrolle. Ganz skurril wurde es aber in den letzten Kapiteln, die wohl für Spannung sorgen sollten, doch weder nachvollziehbar noch logisch waren. Um niemanden zu spoilern, werde ich darauf nicht näher eingehen. Da die Handlung sprunghaft ist, trugen die fehlenden Absätze öfter zur Verwirrung bei. Eingeschlichen haben sich auch Kommafehler, Wortwiederholungen und eine falsche Perspektive – vom SadWolf Verlag bin ich besseres gewohnt. Es hätte emotional, schmerzhaft sein können …

Es hätte emotional, schmerzhaft sein können …

Franci aus Ilmenau am 01.04.2022
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In ihrem Roman „Eineinhalb“ greift Anna Lane ein gewagtes Thema auf, deren Betroffene eine weitaus größere Dunkelziffer umfasst, als erahnt wird: Suizid. Es geht um Mae, oder auch Amelia, die nach eineinhalb Versuchen, sich das Leben zu nehmen, in einer „Heilanstalt“ für Wohlhabende zu Gast ist. Vor zwei Jahren brach ihre glamouröse Welt zusammen, als Raphael ging, nahm er alle Freude mit, jeden Sinn, die Leidenschaft. Geblieben sind Trostlosigkeit, Leere, Schuld und Zweifel … Erzählt wird aus wechselnder Perspektive von Mae und Sam, ein Pfleger, der in der noblen Klinik Sozialstunden ableistet und sich zu einem Vertrauten entwickelte. Beide verbindet die Kunst, was ich sehr schön fand, denn in diesen Schilderungen wirkt das Geschehen so viel lebendiger. Die Handlung ist ruhig, nur selten aufregend oder bewegend, dafür glänzt Amelia mit Sarkasmus und Schlagfertigkeit. Die Autorin schreibt passend und vorstellbar, die Stimmung ist bedrückend, doch entwickelt sich die Geschichte zu einem seichten Liebesroman mit ungewöhnlichen Ausgangsbedingungen. Es war ein Wechselbad aus Melancholie, Stillstand und skurrilem Humor. Das gewählte Setting kommt nur oberflächlich zur Geltung, ebenso wie die Protagonistin selbst. Doch dazu trägt auch die Besetzung bei: erwähnt werden kurzzeitig fünf Patienten, die alle eine typische Erkrankung haben, zwei Pfleger und Ärzte. Für diese Thematik wäre etwas mehr Aussagekraft und Tiefe vorteilhaft gewesen, denn EINEINHALB könnte so auch an einem College spielen. Zu Mae und ihrer Problematik erhält der Leser nur zäh Informationen, Emotionen erreicht die Autorin durch Flashbacks. Mit einem aufwühlenden Wendepunkt verändert sich Amelia; Sams Nähe und zwei Veranstaltungen „draußen“ tun ihr Übriges. Mit Derek ist ein skrupelloser Antagonist gelungen, der in unerwarteten Momenten auftaucht, neben Zerstörung auch Wahn bringt. Und den letzten tauben Rest in Amy aufrüttelt. Zugegeben, die beiden Hauptcharaktere waren sympathisch und facettenreich, die Dynamik und die Entwicklung auf romantischer Ebene stimmig, greifbar und zum Seufzen. Doch das eigentlich Wichtige wurde leider nur als Drumherum gesponnen. Kommen wir zu der Kritik: Vieles ist nicht durchdacht, so können zum Beispiel die speziellen bruchsicheren Scheiben von drei Schlägen eines Mädchens zersplittert werden. Die Medikamenteneinnahme wird ohne ersichtlichen Grund plötzlich überwacht, sogar mit „Mund auf“-Kontrolle. Ganz skurril wurde es aber in den letzten Kapiteln, die wohl für Spannung sorgen sollten, doch weder nachvollziehbar noch logisch waren. Um niemanden zu spoilern, werde ich darauf nicht näher eingehen. Da die Handlung sprunghaft ist, trugen die fehlenden Absätze öfter zur Verwirrung bei. Eingeschlichen haben sich auch Kommafehler, Wortwiederholungen und eine falsche Perspektive – vom SadWolf Verlag bin ich besseres gewohnt. Es hätte emotional, schmerzhaft sein können …

Emotional und grandios

Imke am 16.06.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Anna Lane (SadWolf Verlag) - Eineinhalb ~•~ Meinung: Es ist eine düstere Liebesgeschichte, die dem Leser Abgründe der Psyche aufweist. Ich war gefangen in dieser Geschichte und konnte alles mit Mae mitfühlen. • Der Tod von Mae‘s Freund Raphael, lässt sie dahinführen wo die Geschichte stattfindet: in die Therapieanstalt Greenlake. Sie ertrank fast in Trauer und Schmerz. Es wird beschrieben, das Liebe vielseitig sein kann und es manchmal eine zweite Chance verdient. Liebe, so Zart aber auch kalt. • Mae kann ihre Entscheidungen aus der Vergangenheit nicht vergessen. Aber plötzlich ist da jemand, der ihr Hoffnung gibt: Sam! • Die Autorin hat durch gutdurchdachte Formulierungen es sehr echt wirken lassen. ~ Fazit: Ein toller Schreibtstil. Emotional, Ernst und tiefgründig. Viele Stellen haben mich zum nachdenken gebracht. Ich mochte es sehr gern lesen und war sehr traurig als ich es zu Ende gelesen habe. Es war zu keiner Zeit langweilig. Wer den SadWolf Verlag kennt, weiß, das die Bücher und Geschichten nichts für schwache Nerven sind. Eine Leseempfehlung, für alle die nicht zart besaitet sind :) Genre: Noir Contemporary Roman ~•~         Definitiv 5/5

Emotional und grandios

Imke am 16.06.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Anna Lane (SadWolf Verlag) - Eineinhalb ~•~ Meinung: Es ist eine düstere Liebesgeschichte, die dem Leser Abgründe der Psyche aufweist. Ich war gefangen in dieser Geschichte und konnte alles mit Mae mitfühlen. • Der Tod von Mae‘s Freund Raphael, lässt sie dahinführen wo die Geschichte stattfindet: in die Therapieanstalt Greenlake. Sie ertrank fast in Trauer und Schmerz. Es wird beschrieben, das Liebe vielseitig sein kann und es manchmal eine zweite Chance verdient. Liebe, so Zart aber auch kalt. • Mae kann ihre Entscheidungen aus der Vergangenheit nicht vergessen. Aber plötzlich ist da jemand, der ihr Hoffnung gibt: Sam! • Die Autorin hat durch gutdurchdachte Formulierungen es sehr echt wirken lassen. ~ Fazit: Ein toller Schreibtstil. Emotional, Ernst und tiefgründig. Viele Stellen haben mich zum nachdenken gebracht. Ich mochte es sehr gern lesen und war sehr traurig als ich es zu Ende gelesen habe. Es war zu keiner Zeit langweilig. Wer den SadWolf Verlag kennt, weiß, das die Bücher und Geschichten nichts für schwache Nerven sind. Eine Leseempfehlung, für alle die nicht zart besaitet sind :) Genre: Noir Contemporary Roman ~•~         Definitiv 5/5

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