Produktbild: Die im Dunkeln sieht man nicht

Die im Dunkeln sieht man nicht 70 Zeitzeugen zu den missachteten Folgen der Corona-Politik

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12,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

07.12.2020

Herausgeber

Albrecht Müller

Verlag

Westend

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

20,5/12,4/2,2 cm

Gewicht

250 g

Auflage

1. Auflage - Neuausgabe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86489-323-0

Beschreibung

Portrait

Albrecht Müller, 1938 in Heidelberg geboren, ist Diplom-Volkswirt, Bestsellerautor und Publizist. Er ist Herausgeber der NachDenkSeiten. Müller leitete Willy Brandts Wahlkampf 1972 und die Planungsabteilung unter Brandt und Schmidt. Von 1987 bis 1994 war er für die SPD Mitglied des Deutschen Bundestages. Zu seinen veröffentlichten Büchern zählen "Mut zur Wende!", "Die Reformlüge" sowie "Machtwahn". Im Westend Verlag erschienen zuletzt die "Glaube wenig, hinterfrage alles, denke selbst" (2019) und "Die Revolution ist fällig" (2020).

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

07.12.2020

Herausgeber

Albrecht Müller

Verlag

Westend

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

20,5/12,4/2,2 cm

Gewicht

250 g

Auflage

1. Auflage - Neuausgabe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86489-323-0

Herstelleradresse

Westend
Waldstraße 12a
63263 Neu-Isenburg
DE

Email: info@westendverlag.de

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Hat mich diesmal nicht überzeugt

Gertie G. aus Wien am 05.01.2021

Bewertungsnummer: 1423220

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Buch geht auf eine Initiative der NachDenkSeiten zurück, jener Webseite, die zum kritischen Nachdenken anregt und die ich auch gerne besuche, um einen anderen Blickwinkel zu erhalten. In 70 ausgewählten Briefen und eMails werden die Erfahrungen, Ängste und Nöte der deutschen Bevölkerung mit der Covid-19-Pandemie dargestellt. Vieles liest sich ähnlich, der Aufschrei, seine persönliche Freiheit sei eingeschränkt und die eigene Bequemlichkeit beschnitten, macht mich persönlich ärgerlich. Als Österreicherin kann ich nicht beurteilen, ob dies wirklich so ist, wie beschrieben. Leider gibt es auch bei uns Menschen, die Verschwörungstheorien verbreiten und sich nicht an die verordneten Maßnahmen halten. In meinem Umkreis haben viele gejammert, dass die Urlaube ausfallen und man nicht reisen durfte. Was ist die Alternative zu den strengen Regeln? Alles offenlassen? So tun als ob es keine Pandemie gäbe? Einen ähnlichen Weg hat Schweden eingeschlagen, den „Erfolg“ sieht man an den Sterbezahlen. Natürlich sind die Einkommensverluste und Einbußen groß, aber deswegen gleich eine Diktatur des Staates vermuten? Vielleicht liegt der Aufschrei auch daran, dass die meisten von uns in der sozialen Hängematte großgeworden sind und weder Krieg noch Diktatur und die damit verbundenen Beschränkungen erlebt haben. Natürlich sind die Politiker überfordert. Eine solche Pandemie ist in unserer satten Gesellschaft ein Novum. Natürlich sind manche Entscheidungen zu hinterfragen. Aber das Geraunze, dass in einem deutschen Bundesland dieses und in einem anderen jenes erlaubt oder verboten ist, ist Jammern auf hohem Niveau. Warum beginnt die Ausgangssperre in einem Bundesland früher bzw. später? Warum beschließen die unterschiedlichen Kommunen verschiedene Maßnahmen? Die Unterschiede passieren deswegen, weil wir in demokratischen Ländern leben. Natürlich muss man sich als mündiger österr. Staatsbürger wundern, warum Buchhandlungen nicht aufsperren durften, aber Waffengeschäfte „als Geschäfte zur Abdeckung des persönlichen Bedarfs“ schon. Da wiehert der Amtsschimmel doch gewaltig. Also ich stufe meinen täglichen Bedarf an Büchern höher ein als an Munition. Von ersteren brauche ich viele, von zweiterem genau gar nichts. Auch meine Familie war und ist betroffen. Wir sind noch immer im Homeoffice, unser Sohn war mehrere Wochen in Kurzarbeit. Unser Urlaub ist ins Wasser gefallen. Wir durften unsere Oldies, die in einem Pensionistenheim in Wien leb(t)en von 13. März bis 08. Mai nicht sehen. Die beiden wurden von den Betreuern fürsorglich behandelt, mehrmals getestet (immer negativ). Auffallend war, dass weil die täglichen langen Spaziergänge ausgefallen sind (nur der Garten bzw. die Dachterasse war erlaubt), ein langsamer Muskelschwund eingetreten ist. Als Oma im Bad gestürzt ist und im Krankenhaus anschließend ein überdurchschnittlich schnell wachsendes Karzinom festgestellt wurde, hat die Pflegedienstleitung ihren dementen Mann in eine entsprechende Station verlegen lassen. Alles sehr liebevoll und professionell, nie hatten wir Zweifel an der Richtigkeit der Maßnahmen. Die letzten paar Tage ihres Lebens durfte Oma im Zimmer von Opa erleben. Wir konnten uns auch von ihr verabschieden. Oma ist im Sommer von uns gegangen, Opa Anfang Dezember. Auch hier, trotz erneuten Lockdowns durfte er unter Einhaltung besonderer Vorsichtsmaßnahmen doch noch besucht werden. Im Gegensatz zu den im Buch beschriebenen Zuständen/Vorfällen haben wir bei Anrufen immer Auskunft bekommen, im Gegenteil, das Pflegepersonal hat auch ungefragt zwei bis dreimal in der Woche über Opas Zustand berichtet, dass er letztlich an einer Lungenentzündung gestorben ist, hat sicher auch damit zu tun, dass er Oma vermisst hat, mit der er (bis auf wenige Wochen) mehr als 60 Jahre täglich zusammen war. Mit fällt es diesmal schwer, das Buch zu bewerten. Einerseits ist es wichtig und notwendig, andersdenkenden Raum zu geben, andererseits finde ich diese siebzig ausgewählten Wortmeldungen nicht unbedingt als repräsentativ. Das Sample ist meiner Meinung nach nicht aussagekräftig genug. Nach welchen Kriterien sind die Beiträge ausgewählt worden? Mit dem Unverständnis und Ärger, dass Fußball für kleine Vereine verboten, aber internationale Spiele stattfinden dürfen, gehe ich 100% d’accord. Ich denke, das Gemeinwohl hat im Fall einer solchen Bedrohung Vorrang gegenüber der Freiheit des Einzelnen. Wie heißt es so schön „Meine Freiheit endet dort, wo die des nächsten eingeschränkt wird“.

Hat mich diesmal nicht überzeugt

Gertie G. aus Wien am 05.01.2021
Bewertungsnummer: 1423220
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Buch geht auf eine Initiative der NachDenkSeiten zurück, jener Webseite, die zum kritischen Nachdenken anregt und die ich auch gerne besuche, um einen anderen Blickwinkel zu erhalten. In 70 ausgewählten Briefen und eMails werden die Erfahrungen, Ängste und Nöte der deutschen Bevölkerung mit der Covid-19-Pandemie dargestellt. Vieles liest sich ähnlich, der Aufschrei, seine persönliche Freiheit sei eingeschränkt und die eigene Bequemlichkeit beschnitten, macht mich persönlich ärgerlich. Als Österreicherin kann ich nicht beurteilen, ob dies wirklich so ist, wie beschrieben. Leider gibt es auch bei uns Menschen, die Verschwörungstheorien verbreiten und sich nicht an die verordneten Maßnahmen halten. In meinem Umkreis haben viele gejammert, dass die Urlaube ausfallen und man nicht reisen durfte. Was ist die Alternative zu den strengen Regeln? Alles offenlassen? So tun als ob es keine Pandemie gäbe? Einen ähnlichen Weg hat Schweden eingeschlagen, den „Erfolg“ sieht man an den Sterbezahlen. Natürlich sind die Einkommensverluste und Einbußen groß, aber deswegen gleich eine Diktatur des Staates vermuten? Vielleicht liegt der Aufschrei auch daran, dass die meisten von uns in der sozialen Hängematte großgeworden sind und weder Krieg noch Diktatur und die damit verbundenen Beschränkungen erlebt haben. Natürlich sind die Politiker überfordert. Eine solche Pandemie ist in unserer satten Gesellschaft ein Novum. Natürlich sind manche Entscheidungen zu hinterfragen. Aber das Geraunze, dass in einem deutschen Bundesland dieses und in einem anderen jenes erlaubt oder verboten ist, ist Jammern auf hohem Niveau. Warum beginnt die Ausgangssperre in einem Bundesland früher bzw. später? Warum beschließen die unterschiedlichen Kommunen verschiedene Maßnahmen? Die Unterschiede passieren deswegen, weil wir in demokratischen Ländern leben. Natürlich muss man sich als mündiger österr. Staatsbürger wundern, warum Buchhandlungen nicht aufsperren durften, aber Waffengeschäfte „als Geschäfte zur Abdeckung des persönlichen Bedarfs“ schon. Da wiehert der Amtsschimmel doch gewaltig. Also ich stufe meinen täglichen Bedarf an Büchern höher ein als an Munition. Von ersteren brauche ich viele, von zweiterem genau gar nichts. Auch meine Familie war und ist betroffen. Wir sind noch immer im Homeoffice, unser Sohn war mehrere Wochen in Kurzarbeit. Unser Urlaub ist ins Wasser gefallen. Wir durften unsere Oldies, die in einem Pensionistenheim in Wien leb(t)en von 13. März bis 08. Mai nicht sehen. Die beiden wurden von den Betreuern fürsorglich behandelt, mehrmals getestet (immer negativ). Auffallend war, dass weil die täglichen langen Spaziergänge ausgefallen sind (nur der Garten bzw. die Dachterasse war erlaubt), ein langsamer Muskelschwund eingetreten ist. Als Oma im Bad gestürzt ist und im Krankenhaus anschließend ein überdurchschnittlich schnell wachsendes Karzinom festgestellt wurde, hat die Pflegedienstleitung ihren dementen Mann in eine entsprechende Station verlegen lassen. Alles sehr liebevoll und professionell, nie hatten wir Zweifel an der Richtigkeit der Maßnahmen. Die letzten paar Tage ihres Lebens durfte Oma im Zimmer von Opa erleben. Wir konnten uns auch von ihr verabschieden. Oma ist im Sommer von uns gegangen, Opa Anfang Dezember. Auch hier, trotz erneuten Lockdowns durfte er unter Einhaltung besonderer Vorsichtsmaßnahmen doch noch besucht werden. Im Gegensatz zu den im Buch beschriebenen Zuständen/Vorfällen haben wir bei Anrufen immer Auskunft bekommen, im Gegenteil, das Pflegepersonal hat auch ungefragt zwei bis dreimal in der Woche über Opas Zustand berichtet, dass er letztlich an einer Lungenentzündung gestorben ist, hat sicher auch damit zu tun, dass er Oma vermisst hat, mit der er (bis auf wenige Wochen) mehr als 60 Jahre täglich zusammen war. Mit fällt es diesmal schwer, das Buch zu bewerten. Einerseits ist es wichtig und notwendig, andersdenkenden Raum zu geben, andererseits finde ich diese siebzig ausgewählten Wortmeldungen nicht unbedingt als repräsentativ. Das Sample ist meiner Meinung nach nicht aussagekräftig genug. Nach welchen Kriterien sind die Beiträge ausgewählt worden? Mit dem Unverständnis und Ärger, dass Fußball für kleine Vereine verboten, aber internationale Spiele stattfinden dürfen, gehe ich 100% d’accord. Ich denke, das Gemeinwohl hat im Fall einer solchen Bedrohung Vorrang gegenüber der Freiheit des Einzelnen. Wie heißt es so schön „Meine Freiheit endet dort, wo die des nächsten eingeschränkt wird“.

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  • Produktbild: Die im Dunkeln sieht man nicht
  • I. Einführung 7

    II. 70 Zeitzeugen zu den missachteten Folgen
    der Corona-Politik 12

    III. Vier Beiträge aus den NachDenkSeiten,
    die von Beginn an dazu rieten, die Folgen zu bedenken 162

    IV. Schlusswort: Die im Dunkeln sollte man endlich
    auch sehen – und was tun 191