Produktbild: Marlenes Erbe

Marlenes Erbe

3

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.12.2020

Verlag

Tredition

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

19,6/12,5/2,7 cm

Gewicht

440 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-347-20560-4

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.12.2020

Verlag

Tredition

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

19,6/12,5/2,7 cm

Gewicht

440 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-347-20560-4

Herstelleradresse

tredition
Heinz-Beusen-Stieg 5
22926 Ahrensburg
DE

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  • Buecherheidrun

    aus Horb

    5/5

    16.03.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Gelungene Geschichte über einen Neuanfang

    Lebst du deinen Traum oder träumst du dein Leben? Diese Frage stellt sich die Protagonistin Susa, in diesem zu Herzen gehenden Roman. Beim Lesen beginnt man, über sein eigenes Leben nachzudenken, reflektiert getroffene Entscheidungen und fragt sich "was wäre wenn..."? Eine entzückende Geschichte, die Lust macht auf Veränderung, auf's Nähen (auch wenn man das vielleicht noch nie gemacht hat ) und im Kleiderschrank nach besonderen Outfits wühlen, auf einen Neubeginn, den Susa trotz Zweifeln und innerer Zerrissenheit gewagt hat. Sie wird durch Marlenes Erbschaft mehr oder weniger ins 'kalte Wasser' geworfen, aber sie merkt nach und nach, dass man sich warm schwimmen kann und sich vieles zum Guten wendet, wenn man etwas wagt. Tiefgründige Themen werden aufgegriffen, Lebenslügen und ein vermeintlicher Unfall aufgedeckt, ein liebenswerter Kater schnurrt sich in unser Herz und natürlich fehlt auch eine Portion Glück und Liebe nicht. Und an alle Cover-Liebhaber: falls euch das Cover evtl. nicht so anspricht, denkt daran: "Manche Bücher täuschen dich mit dem Umschlag und einige überraschen dich mit dem Inhalt!" Daher: Absolute Leseempfehlung!

  • TochterAlice

    aus Köln

    5/5

    30.12.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Susa wohnt schon lange in…

    Susa wohnt schon lange in München und mag das Leben dort eigentlich auch - es ist viel los, ihr gefällt die Atmosphäre und last but not least scharen sich dort ihre engsten Freunde und liebsten Verwandten um sie. An Vertrauten mangelt es also nicht. Auch wenn es ihr nicht so richtig gut geht: ein bisschen knabbert sie noch an der Trennung vom fiesen Frank, der sie vor Jahresfrist sang- und klanglos verließ und gleich mit einer Neuen (Jünger natürlich) aufwartete. Das weiß sie, weil auch Frank - Jahrelang ihre On-Off-Beziehung - etwas Gutes hinterlassen hat, etwas sehr Gutes sogar. Nämlich wundervolle Verwandtschaft, die nichts lieber tut, als sich mit Susa anzufreunden: seine Tante Marlene, Schneiderin, und sein Vater Albert, Koch und Inhaber der lokalen Gaststätte. Nein, nicht eines hippen Münchner Stadtteils, sondern im verschlafenen Nest Seelhausen. Das liegt in der Nordeifel - schon mal gehört? Ich als Kölnerin kenne das, aber selbst wenn die Nordeifel ein komplett weißer Fleck auf der Landkarte ist - sie werden bestimmt mal hinwollen. Und das nicht nur wegen der Nähe zu Belgien, den Niederlanden und Köln. Denn genau hierher verlegt sich die Handlung nach einem sehr, sehr traurigen Ereignis, das wie so oft im Leben mit etwas Erfreulichem einhergeht: Marlene ist plötzlich verstorben und vermacht Susa all ihre irdischen Güter. Naja, nicht ganz: etwas gibt es noch zu verteilen. Susa, selbst gelernte Schneiderin und Möchtegern-Designerin mit einer in der Schublade liegenden Kollektion nimmt die Herausforderung an und zieht von jetzt auf gleich aus dem mondänen München ins beschauliche Seelhausen. Beschaulich? Autorin Ina Raki zeichnet auf, dass nicht immer die Dorfbewohner die wahren Hinterwäldler sind, es kommt nämlich auf Herz und auf gesunden Menschenverstand an und darüber - so scheint es - verfügen in Seelhausen ganze Kohorten von Einwohnern - jeder auf seine Art. Warum die Sache doch noch zu einer Art Krimi wird und wie Susa da rauskommt, das sollten Sie bitte selbst lesen. Denn es lohnt sich unbedingt. Gerade jetzt, an trüben und vielleicht einsamen, als Isolation empfundenen Tagen, ist dieses optimistische Buch genau das Richtige: Es zeigt, dass man nicht unbedingt an einem belegten Ort sein muss, um aus der Einsamkeit herauszukommen: manchmal zeigt sich gerade an abgelegenen Orten das Besondere und Offene. Ein wenig gestört hat mich die Darstellung bzw. Benennung sexueller Vielfalt: stellenweise hatte ich den Eindruck, dass jeder Dorfbewohner in irgendeiner Form queer ist. Das war mir deutlich zu viel - das hätte es nicht gebraucht, um die Toleranz zu unterstreichen. Aber das mag auf jeden Leser subjektiv wirken. Insgesamt ist "Marlenes Erbe" eine richtig tolle Entdeckung!

  • kathrineverdeen

    aus Düchelsdorf

    4/5

    23.01.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Von getroffenen Entscheidungen und ihren Folgen

    Wer kennt es nicht? Insgeheim träumt man manchmal von einem umfangreichen Erbe, mit dem sich das gesamte Leben ändert und leichter wird, weil man sich einfach viele Wünsche erfüllen kann. Jedoch sollte dieses Erbe bitte von einer bisher unbekannten Person stammen. Wie einem entfernten Verwandten, von dem man bisher keine Kenntnis hatte. Zwar hat Susanne – die literarische Hauptfigur aus „Marlenes Erbe“ – das Glück über Nacht stolze Besitzerin eines Hauses samt Schneiderei zu sein, allerdings geht mit diesem Erbe sehr viel Schmerz und Unruhe einher. Zum einen, weil sich Susanne von einer lieben Freundin verabschieden muss. Zum anderen, weil sie ihre Komfortzone – ihr bisheriges Leben mit Freunden und Verwandten – verlassen muss, um von München nach Seelhausen in die Eifel zu ziehen. Was einem kleinen Kulturschock gleich kommt. Ein lebendiges Erbe und ungeahnte Möglichkeiten In Seelhausen kann Susanne endlich ihre Kreativität und ihre Leidenschaft für Mode ausleben und ihren Traum von einer eigenen Kollektion verwirklichen. Jedoch ist das Leben in ihrer neuen Heimat auch mit Umständen verbunden, die Susanne wieder mit tief sitzenden Ängsten und Sehnsüchten konfrontieren. Zum Glück hat sie nun einen treuen, pelzigen Begleiter an ihrer Seite, der ihr oft Trost spendet – Marlenes Kater Eddie. „Marlenes Erbe“ ist jedoch nicht nur eine Geschichte über einen unerwarteten Neuanfang. Zeitweise war ich mir beim Lesen nicht sicher, in welche Richtung sich dieses Buch entwickelt. Ist es eine Darstellung von Susannes Persönlichkeit in allen ihren Facetten oder gar ein Krimi, weil Marlenes Unfalltod nicht gänzlich aufgeklärt wurde? Oder entwickelt sich das Ganze zu einer Liebesgeschichte? Denn auch Seelhausen hat interessante männliche Einwohner. Unterm Strich kann man sagen, dass dieses Buch einfach eine große, bunte und interessante Palette für den Leser bereithält. Von getroffenen Entscheidungen und ihren Folgen Ich muss gestehen, dass ich mir an Susanne und ihren Selbstzweifeln oft die Zähne ausgebissen habe. Sie ist kein gefälliger Charakter, den ich sofort ins Herz geschlossen habe. Dies geschah erst nach und nach. Susanne ist ein Mensch, der für jeden da ist und darüber vergisst, für sich selbst zu sorgen. Also auch der Typ Mensch, der immer bei getroffenen Entscheidungen einknickt, weil es anderen damit nicht gut gehen könnte. Doch im Laufe der Kapitel entwickelt sie Stärke und erkennt, dass es manchmal besser ist, einen klaren Schlussstrich zu ziehen. Besonders gerne habe ich die Episoden gelesen, in denen Susanne ihrer Leidenschaft nachgeht – obgleich ich keine Ahnung habe, wie man so näht und schneidert, dass etwas Tragbares dabei entsteht. Diese Szenen werden von der Autorin so wunderbar und eindruckvoll beschrieben, dass man selbst Lust bekommt, sich eine Nähmaschine zu kaufen, um selbst kreativ zu werden. Ina Raki erzählt in ihrem neuen Roman „Marlenes Erbe“ davon, dass jedes Ende auch ein Neubeginn sein kann. Und davon, dass es sehr wichtig ist, für sich zu sorgen und an sich zu glauben. Auch, dass es Zeitverschwendung ist, darüber zu sinnieren, was andere über einen denken. Man sollte lieber leben… Und das mit allen Sinnen.

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