Die Rassismuskonzeption von Foucault. Ist Rassismus normal?
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
14.12.2020
Verlag
GRINSeitenzahl
13 (Printausgabe)
Dateigröße
603 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346312969
1. Versuch einer Definition von Rassismus und seine Veranschaulichung anhand von historischen Transformationen Transformation der Differenzkonstruktionen Rasse und Kultur
2. Transformation des religiösen Rassismus
3. Die vier Momente von Rassismus
4. Normalität und Rassismus
5. Produktion von Ungleichheit am Beispiel der Überweisungspraxis in Sonderschulen
6. Normalität als Imagination von Ordnung
7. "Woher kommst du?"
8. Ordnen, Trennen, Messen - Kontrollierende und regulierende Ausschlusstechniken und ihre Entstehung unter dem Aspekt der Herausbildung von modernen Nationalstaaten
9. Leben machen, sterben lassen - Foucaults Rassismuskonzeption im Hinblick auf moderne Biopolitik
10. Medien und Symbolik
11. Strategien zur Festlegung von Normalitätsgrenzen
12. "Das Boot ist voll"
13. Schlussbemerkung
Das Ziel dieser Arbeit ist es, ein möglichst umfassendes Bild vom Rassismus zu zeichnen und den LeserInnen die Entstehungsbedingungen und Wirkungsweisen von Rassismus in modernen, westlichen Nationalstaaten zu veranschaulichen. Ich möchte darüber informieren, durch welche Faktoren sich Rassismus im Allgemeinen kennzeichnet, und erörtern, wodurch sich der moderne Rassismus von früheren Erscheinungsformen unterscheidet. Dazu werde ich an Michelle Foucaults Rassismuskonzeption anschließen und Rassismus als Normalität erzeugendes, diskursiv hervorgebrachtes Dispositiv beschreiben.
Als Dispositiv gedacht ist Rassismus ein Tragpfeiler der Normalisierungsgesellschaft, deren Machtstrukturen die Subjekte in qualifizierender, messender und abschätzender Form an der Norm ausrichten und davon Abweichende als Bedrohung für das Gemeinwohl kennzeichnen und schließlich ausschließen (Foucault). Um Rassismus in dieser umfassenden Form zu kontrastieren, werde ich die historische Verschiebung der Machtstrukturen, die in einer auf das Leben gerichteten, wohlfahrtsstaatlichen Bio- Politik gipfeln, genauer beschreiben.
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