Konfessionspolitik und Medien in Europa 1500–1700 Konflikte, Konkurrenzen, Theorien
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inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
07.09.2021
Abbildungen
18 b/w and 12 col. Illustrationen
Herausgeber
Kai Merten + weitereVerlag
De Gruyter MoutonSeitenzahl
286
Maße (L/B/H)
24,4/17,3/2,1 cm
Gewicht
597 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-11-072517-9
Religionen bedürfen materieller Medien als Kommunikatoren des Transzendenten. Im Zuge der frühneuzeitlichen Religionskonflikte wird diese Kommunikation problematisiert. Die Kontroversen reichen von grundsätzlicher Ablehnung von Medien als ‚gefallener Materie‘ bis zur Verteidigung ihrer metaphysischen Qualitäten. Aussagen über sakrale oder diabolische Medienpraktiken schließen deshalb Aussagen über konfessionelle Standpunkte mit ein. Religiös motivierte Medienkonflikte erweisen sich sowohl als Konkurrenzen zwischen visuellen und auditiven Medientypen (Sprache, Musik, Bilder) und Medienformaten (gedrucktes Buch, Theater, Liturgie, Architektur) als auch zwischen unterschiedlichen Auffassungen von Medialität selbst. Die Beiträge des Sammelbandes beleuchten exemplarisch solche Konflikt-Konstellationen zwischen Medien, mit Medien und in Medien vom 16. bis zum 18. Jahrhundert im englischen, französischen, spanischen und deutschen Sprachraum. Insgesamt erweist sich dieser Zeitraum als ‚Sattelzeit‘ der europäischen Mediengeschichte mit spürbaren Auswirkungen bis in die heutige Zeit.
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