Die Kooperation der syrischen Regierung mit jihadistischen Oppositionsgruppen
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Produktdetails
Format
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Nein
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Nein
Erscheinungsdatum
26.01.2021
Verlag
GRINSeitenzahl
19 (Printausgabe)
Dateigröße
704 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346335029
Für die Beantwortung der Forschungsfrage werden zunächst die Grundzüge der neorealistischen Theorie nach Kenneth Waltz dargelegt. Anschließend werden zentrale Konzepte wie "Jihadismus" und "Macht" definiert. Auf Grundlage der Theorie des Neoliberalismus werden danach die Hypothesen bezüglich des Konflikts entworfen. Unter Einbezug der Analyse der Kooperation von der Regierung mit den Gruppen Jabhat al-Nusra und dem sog. Islamischen Staat ("IS") sollen im Anschluss Erklärungsansätze für die Hypothesen dargelegt werden. Abschließend wird im Fazit das Ergebnis der Arbeit zusammengefasst und ein Ausblick auf eine sozialkonstruktivistische Perspektive gegeben.
Der Annahme des britischen Premierministers Palmerston nach, sind Bündnisse abhängig von den Interessen eines Staates. Interessen sieht er als unveränderlich an. Mehr als hundert Jahre später begründet Kenneth Waltz die Theorieschule des Neorealismus. Der Theorie nach ist Interesse von Staaten konstitutiv für ihre Handlungen im internationalen System. Ob und wie sich die Theorie anwenden lässt, soll in dieser Arbeit am Beispiel der Assad-Regierung und ihrer Kooperation mit jihadistischen Oppositionsgruppen ermittelt werden.
Syrien ist ein Land, dessen Geschichte geprägt ist von einer Vielzahl an sozialen und politischen Umbrüchen. Lange Zeit gehörte das Gebiet des heutigen Syriens zum Osmanischen Reich, später war es französische Kolonie und seit seiner Unabhängigkeit ist es dominiert von verschiedenen Diktaturen. Seit vielen Jahren herrscht Krieg, an dem verschiedene staatliche und nicht-staatliche Akteure beteiligt sind. Bedeutungsvoll für die Entwicklung des Konflikts sind nicht nur die Handlungen terroristischer bzw. jihadistischer Organisationen, sondern vornehmlich die staatlicher Regierungen, die sie unterstützen und eigene Interessen verfolgen.
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