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Hundepark

Roman | »Atemberaubend erzählt und spannend wie ein Krimi.« EMMA

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.01.2022

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

20,6/13,3/4,2 cm

Gewicht

578 g

Beschreibung

Rezension

»[Oksanen] gelingt es wieder meisterhaft, ein heikles Thema spannend, fast wie einen Thriller, umzusetzen. [...] mühelos jedenfalls bewegt sie sich in ihrem Roman zwischen der Ukraine, Estland, Russland und Finnland, jongliert zwischen Welten und Zeiten.« Jessika Kuehn-Velten Deutsch-Finnische Rundschau 20220301

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.01.2022

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

20,6/13,3/4,2 cm

Gewicht

578 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Koirapuisto

Übersetzt von

Angela Plöger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00011-5

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Keine leichte Kost

Anita S. aus Seewinkel am 11.09.2022

Bewertungsnummer: 1784674

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein harmloser Titel für ein Werk mit ernstem, hintergründigem Inhalt. Die Armut mancher Ukrainer lässt junge Frauen aus Verzweiflung einen düsteren Weg einschlagen, wenn die Modelkarriere scheitert. Sie wenden sich an spezielle Institutionen, um für schnelles Geld ihre Eizellen zu spenden und damit ihren Familien ein besseres Leben zu ermöglichen. Oft leider auf Kosten ihrer Gesundheit und ihrer eigenen Zukunft. Verpackt ist das ganze in eine Geschichte um eine junge Frau, die sich auf ebendiesem dunklen Pfad eine Karriere als Vermittlerin in einem Büro für elternlose, großteils westliche Paare mit Kinderwunsch aufbaut, in eine Verschwörung gerät und alles zu verlieren droht.
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Keine leichte Kost

Anita S. aus Seewinkel am 11.09.2022
Bewertungsnummer: 1784674
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein harmloser Titel für ein Werk mit ernstem, hintergründigem Inhalt. Die Armut mancher Ukrainer lässt junge Frauen aus Verzweiflung einen düsteren Weg einschlagen, wenn die Modelkarriere scheitert. Sie wenden sich an spezielle Institutionen, um für schnelles Geld ihre Eizellen zu spenden und damit ihren Familien ein besseres Leben zu ermöglichen. Oft leider auf Kosten ihrer Gesundheit und ihrer eigenen Zukunft. Verpackt ist das ganze in eine Geschichte um eine junge Frau, die sich auf ebendiesem dunklen Pfad eine Karriere als Vermittlerin in einem Büro für elternlose, großteils westliche Paare mit Kinderwunsch aufbaut, in eine Verschwörung gerät und alles zu verlieren droht.

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Sofi Oksanen

BücherBummler am 10.06.2022

Bewertungsnummer: 1728062

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Olenka hat den Weg gewählt, den nicht wenige junge und mittellose Frauen besonders in osteuropäischen Ländern nehmen: Sie hat sich als Eizellspenderin für reiche kinderlose Familien zur Verfügung gestellt. Doch Olenka hat Glück, schnell steigt sie in ihrer Firma auf, wird selbst zu einer jener Frauen, die für verzweifelte Paare mit Ansprüchen junge Spenderinnen oder Leihmütter auswählen. Doch das ist Jahre her. Jetzt sitzt Olenka im Hundepark in Helsinki. Warum sie dort ist, welche Umstände sie gezwungen haben, ihr altes Leben aufzugeben, warum sie in Gefahr zu sein scheint, und wer die Frau ist, die sich zu ihr setzt und eine gute Bekannte zu sein scheint, deren Auftauchen nichts Gutes bedeuten kann… Das alles wird sich nur langsam erschließen, Puzzleteil für Puzzleteil. Und auch, wie weit alles zurückreicht, bis in Olenkas Kindheit. „Hundepark“ von Sofi Oksanen war in meinem Fall ein klassisches Beispiel von falschen Erwartungen. Was ich zu lesen gehofft hatte, war ein Buch über das Geschäft mit Leihmüttern in Osteuropa und die Auswirkungen auf die Gesundheit und Psyche der jungen Frauen. Das war durchaus auch Thema, aber im Großen und Ganzen würde ich den Roman doch eher als Thriller einstufen. Als einen jener Thriller, in denen es in erster Linie um Macht und Machenschaften geht, um Kohle und Opium, um Verrat und Rache und natürlich um Geld. Also genau die Art von Thriller, die mich überhaupt nicht interessieren. Ich versuche hier also eine Rezension über ein Buch zu schreiben, dass ich normalerweise nicht hätte lesen wollen. Wenn wir meine Enttäuschung über den Inhalt beiseite lassen, dann kann ich leider immer noch nicht behaupten, eine gute Zeit gehabt zu haben. Oksanen erzählt nicht chronologisch, springt zwischen den Zeiten, was unglaublich gut sein kann, es hier aber nicht ist. Meiner Meinung nach hätte dieser Roman durch Chronologie gewonnen, Oksanens Umgang mit der Zeit fand ich eher verwirrend. Darüber hinaus hatte ich das Gefühl, dass sie die Spannung bis zur Verzweiflung dehnen will. Was zur Folge hatte, dass ich überhaupt nicht mehr gespannt, sondern eher tiefenentspannt war, wenn denn tatsächlich mal was passierte. Ich habe lange gebraucht, um für mich zusammenzubasteln, warum die Protagonistin überhaupt so hysterisch unterwegs ist. Womit wir bei den Figuren sind. Auch hier kann ich nicht in Entzücken verfallen. Dadurch, dass alles aus Sicht von Olenka erzählt ist, die sich in einem Umfeld bewegt, das von Zurückhaltung und Heimlichtuerei geprägt ist, erfahren wir nur wenig über die wahren Gefühle und Motive der anderen Personen. Ein bedauerlicher Mangel, denn einige von ihnen hätten mich mehr interessiert, als die Protagonistin. Warum ich die Lektüre am Ende aber doch keine komplette Zeitverschwendung fand, liegt daran, dass man doch nebenbei einiges über das Geschäft und die traurigen Hintergründe der Leihmutterschaft und das Eizellspenden erfährt, über die jungen Mädchen, die oft keinen anderen Weg aus der Armut heraus sehen, zum anderen aber auch das ein oder andere über die (damalige) Situation in der Ukraine mitbekommt. Insgesamt sicher kein schlechtes Buch, wenn man richtig drauf vorbereitet ist und sich dafür interessiert.
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Sofi Oksanen

BücherBummler am 10.06.2022
Bewertungsnummer: 1728062
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Olenka hat den Weg gewählt, den nicht wenige junge und mittellose Frauen besonders in osteuropäischen Ländern nehmen: Sie hat sich als Eizellspenderin für reiche kinderlose Familien zur Verfügung gestellt. Doch Olenka hat Glück, schnell steigt sie in ihrer Firma auf, wird selbst zu einer jener Frauen, die für verzweifelte Paare mit Ansprüchen junge Spenderinnen oder Leihmütter auswählen. Doch das ist Jahre her. Jetzt sitzt Olenka im Hundepark in Helsinki. Warum sie dort ist, welche Umstände sie gezwungen haben, ihr altes Leben aufzugeben, warum sie in Gefahr zu sein scheint, und wer die Frau ist, die sich zu ihr setzt und eine gute Bekannte zu sein scheint, deren Auftauchen nichts Gutes bedeuten kann… Das alles wird sich nur langsam erschließen, Puzzleteil für Puzzleteil. Und auch, wie weit alles zurückreicht, bis in Olenkas Kindheit. „Hundepark“ von Sofi Oksanen war in meinem Fall ein klassisches Beispiel von falschen Erwartungen. Was ich zu lesen gehofft hatte, war ein Buch über das Geschäft mit Leihmüttern in Osteuropa und die Auswirkungen auf die Gesundheit und Psyche der jungen Frauen. Das war durchaus auch Thema, aber im Großen und Ganzen würde ich den Roman doch eher als Thriller einstufen. Als einen jener Thriller, in denen es in erster Linie um Macht und Machenschaften geht, um Kohle und Opium, um Verrat und Rache und natürlich um Geld. Also genau die Art von Thriller, die mich überhaupt nicht interessieren. Ich versuche hier also eine Rezension über ein Buch zu schreiben, dass ich normalerweise nicht hätte lesen wollen. Wenn wir meine Enttäuschung über den Inhalt beiseite lassen, dann kann ich leider immer noch nicht behaupten, eine gute Zeit gehabt zu haben. Oksanen erzählt nicht chronologisch, springt zwischen den Zeiten, was unglaublich gut sein kann, es hier aber nicht ist. Meiner Meinung nach hätte dieser Roman durch Chronologie gewonnen, Oksanens Umgang mit der Zeit fand ich eher verwirrend. Darüber hinaus hatte ich das Gefühl, dass sie die Spannung bis zur Verzweiflung dehnen will. Was zur Folge hatte, dass ich überhaupt nicht mehr gespannt, sondern eher tiefenentspannt war, wenn denn tatsächlich mal was passierte. Ich habe lange gebraucht, um für mich zusammenzubasteln, warum die Protagonistin überhaupt so hysterisch unterwegs ist. Womit wir bei den Figuren sind. Auch hier kann ich nicht in Entzücken verfallen. Dadurch, dass alles aus Sicht von Olenka erzählt ist, die sich in einem Umfeld bewegt, das von Zurückhaltung und Heimlichtuerei geprägt ist, erfahren wir nur wenig über die wahren Gefühle und Motive der anderen Personen. Ein bedauerlicher Mangel, denn einige von ihnen hätten mich mehr interessiert, als die Protagonistin. Warum ich die Lektüre am Ende aber doch keine komplette Zeitverschwendung fand, liegt daran, dass man doch nebenbei einiges über das Geschäft und die traurigen Hintergründe der Leihmutterschaft und das Eizellspenden erfährt, über die jungen Mädchen, die oft keinen anderen Weg aus der Armut heraus sehen, zum anderen aber auch das ein oder andere über die (damalige) Situation in der Ukraine mitbekommt. Insgesamt sicher kein schlechtes Buch, wenn man richtig drauf vorbereitet ist und sich dafür interessiert.

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Tina Neutschmann

Thalia Bad Zwischenahn

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4/5

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nur weil Olenka eine Arbeit braucht, nimmt sie in der Ukraine einen fragwürdigen Job an und landet in der Leihmutterindustrie. Aber es gibt noch viel mehr Aspekte in diesem Roman, den man nicht so einfach weglesen kann. Ernst, erschreckend, aber auch interessant. Echter Tobak.
4/5

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nur weil Olenka eine Arbeit braucht, nimmt sie in der Ukraine einen fragwürdigen Job an und landet in der Leihmutterindustrie. Aber es gibt noch viel mehr Aspekte in diesem Roman, den man nicht so einfach weglesen kann. Ernst, erschreckend, aber auch interessant. Echter Tobak.

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Karin Harmel

Thalia Bielefeld

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3/5

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Viele spannende Themen und man weiß eigentlich gar nicht so genau, ob Olenka aus Täter- oder Opferperspektive erzählt. Oksanen reißt leider etwas sehr , sehr viele Themen an . Die Konzentration auf weniger hätte dem Buch gut getan.
3/5

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Viele spannende Themen und man weiß eigentlich gar nicht so genau, ob Olenka aus Täter- oder Opferperspektive erzählt. Oksanen reißt leider etwas sehr , sehr viele Themen an . Die Konzentration auf weniger hätte dem Buch gut getan.

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