Der Ursprung des Antisemitismus im Islam Ein Vergleich des Antisemitismus unter Muslimen im 7. Jahrhundert bis zur Gegenwart
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
27.01.2021
Verlag
GRINSeitenzahl
30 (Printausgabe)
Dateigröße
812 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346336446
Der Begriff Antisemitismus wird oft mit den Gräueltaten der Nationalsozialisten und dem Holocaust in Verbindung gebracht. Jedoch reicht diese Form der Judenfeindlichkeit weit zurück und findet auch im Kontext des Islams ihre historischen Ursprünge. Um ein umfassendes Verständnis zu schaffen, wird diese Arbeit im Mittelalter ansetzen, genauer gesagt, im Zeitraum von 622 n. Chr. bis 627 n. Chr. Die Offenbarung und der Schreibprozess des Korans spielen dabei eine entscheidende Rolle, insbesondere in Bezug auf die Begegnungen zwischen dem Propheten Muhammad und den jüdischen Gemeinschaften in Medina.
Die Zielsetzung dieser Arbeit ist es, die Ursprünge des Antisemitismus im Islam zu beleuchten und zu untersuchen, wie sich diese Motive bis in die Gegenwart fortgesetzt haben. Durch die Darlegung von historischen Ereignissen, wie den Begegnungen Muhammads mit den jüdischen Stämmen Banu Qaynuqa', Banu Nadir und Banu Qurayza, sowie der Analyse antisemitischer Stereotypen im 7. Jahrhundert, soll ein umfassendes Bild entstehen.
Dabei wird auch die Frage aufgegriffen, inwieweit die judenfeindlichen Motive des Mittelalters in der gegenwärtigen Erscheinungsform des Antisemitismus bei Muslimen weiterleben oder in ihnen wurzeln. Die Arbeit stützt sich auf die Quellen von Johan Bouman und die Übersetzung des Korans durch Rudi Paret, um die Auseinandersetzung zwischen Muhammad und den jüdischen Gemeinschaften in Medina eingehend zu erfassen.
Diese Untersuchung grenzt sich bewusst auf den Antisemitismus, der von Muslimen ausgeht, und bezieht den modernen Antisemitismus in die Betrachtung ein. Zur Klärung von Begrifflichkeiten werden zu Beginn die Termini "Antisemitismus", "Antijudaismus" und "moderner Antisemitismus" differenziert definiert, um eine klare Grundlage für die weitere Analyse zu schaffen.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice