Das Fräulein von Berlin
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Joan Weng

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ab 9,95 €
eBook

eBook

ab 3,99 €

Beschreibung

Details

Gesprochen von

Anja Kalischke-Bäuerle

Spieldauer

2 Stunden und 56 Minuten

Family Sharing

Ja

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

01.02.2021

Hörtyp

Lesung

Beschreibung

Details

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Anja Kalischke-Bäuerle

Spieldauer

2 Stunden und 56 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

01.02.2021

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

41

Verlag

Dp audiobooks

Sprache

Deutsch

EAN

9783968175812

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Historischer (Gesellschafts-) Roman meets Krimi

Buchweltenreise am 30.03.2024

Bewertungsnummer: 2166629

Bewertet: eBook (ePUB)

Inhalt: Berlin in den „Goldenen Zwanzigern“: Bernhard Greiff, genannt Bambi, ist als Kriegsveteran ist auch noch Jahre nach Ende des Ersten Krieges von den Schrecken und Gräueln der Schlachtfelder gezeichnet. In der Buchhandlung seiner selbstbewussten Schwester Vicky hat er eine Anstellung und einen Platz in der Gesellschaft gefunden. Als er bei einer Gassirunde auf das Dienstmädchen der schönen und erfolgreichen Schauspielerin Fräulein Schienagel trifft, ahnt er noch nicht, welche Herausforderungen die nächsten Wochen auf ihn warten. Denn als Bernhard kurze Zeit später einen Toten findet und sein guter Freund verhaftet wird, muss er handeln. Doch welches Geheimnis hatte der gefundene Tote? Und welchen Zusammenhang gibt es zu seinem Freund? Und wäre dies nicht schon alles genug, steht der schüchterne Bernhard noch vor der Aufgabe endlich das nette Dienstmädchen um eine Verabredung zu bitten… Meinung: Die Kurzgeschichte verbindet – wie es der Klappentext mehr oder weniger schon erahnen lässt – die Genres Krimi, Gesellschafts- und Historischer Roman. Mit Bernhard hat die Autorin einen überaus sympathischen Protagonisten geschaffen, den man bereits nach wenigen Seiten ins Herz schließt und ihm sogar manchmal helfen möchte, seine Kriegstraumata zu überwinden. Was der Klappentext jedoch nicht verrät, ist, dass die Geschichte auch zum Teil aus der Sicht anderer Figuren erzählt wird, so z. B. auch stellenweise von der historischen verbürgten Gestalt des Muskel-Adolfs, Vorsitzender eines der als wohltätige Vereine getarnten Zusammenschlüsse der Berliner Unterwelt. Somit erhält der Leser trotz der Kürze des Romans sowohl Einblick in die schillernde, glamouröse Welt der Reichen und Schönen als auch in die raue Welt von Kriminalität und Prostitution, die in den Goldenen Zwanzigern in Berlin koexistierten. Die Nouvelle wirkt hinsichtlich dieser gewählten Themen wie ein literarisches Pendant zu Otto Dix berühmten Triptychon Großstadt (1927/28). Es handelt sich trotz dieser teilweise schwereren Themen als auch der eingeflochtenen Krimihandlung nicht um einen durchweg düsteren oder bedrückenden Roman, spielt dieser doch sogar zur Weihnachtszeit und ist zudem durch einige amüsante Passagen ergänzt. Wie Joan Weng im Vorwort vermerkt, wurde aus dem ursprünglichen Vorsatz, tatsächlich einen düsteren Krimi, der die Gegensätzlichkeit der Zwanziger Jahre behandeln sollte, letztlich eine Kurzgeschichte „über Mann, der der Liebe wegen über sich selbst hinaus wächst; […] ein heiteres Buch über Paare, Wahnsinn und Äffchen“ (S. 4). Und genau dies erwartet auch den Leser, eine kurzweilige Lektüre über einen tapferen Protagonisten, liebenswürdige, skurrile und überaus ehrgeizige Figuren, einen mysteriösen Todesfall, sozio-historische Hintergründe und die Suche nach der Liebe, all dies eingebettet vor die Kulisse des vorweihnachtlichen Berlins. Eine Grundidee, die ich sehr ausgefallen und spannend empfunden habe und zu großen Teilen auch gut umgesetzt worden ist. Die Charaktere sind gut skizziert, wenngleich aufgrund der kurzen Länge des Romans für mich unterschiedlich greifbar gewesen. Zu Teilen mag dies aber auch die Intention der Autorin gewesen sein. Die in die Geschichte eingeflossenen historischen Hintergründe sind interessant, gut recherchiert und durch die Erläuterung zu Fiktion und Fakten im Nachwort abgerundet. Der Krimifall ist spannend, stellenweise vielleicht ein wenig vorhersehbar, angelegt und schlüssig aufgelöst. Gerade die Verbindung der zu Beginn einzeln auftretenden Figuren zueinander bot einige überraschende Wendungen und Erkenntnisse. Dennoch hatte ich gerade zu Beginn ein wenig Probleme in die Geschichte hineinzufinden, da die Nouvelle eine lose Fortsetzung zu den beiden anderen Berliner Romanen der Autorin – „Das Café unter den Linden“ und „Die Frauen vom Savigny-Platz“ – ist. Letzteren Roman habe ich zwar gelesen, aber dies schon vor einigen Jahren, sodass die Zusammenhänge der verschiedenen Figuren manchmal etwas unübersichtlich waren. Mein zweiter Kritikpunkt ist keinesfalls der Autorin geschuldet, sondern eher meinen persönlichen Lesepräferenzen. Die Kürze des Romans lässt naturgemäß nicht unbegrenzten Raum für Beschreibungen und detaillierte Figureneinführungen, alles geht ein wenig schneller und auch stellenweise geraffter von Statten. Als Leserin mit einer großen Liebe zum Detail fehlte mir ein wenig die Skizzierung der „Handlungsbühne“ und der „Hauptrollen“ sowie war die Geschwindigkeit der Erzählung für meinen ganz persönlichen Lesegeschmack zu schnell. Alles in allem handelt es sich hier jedoch um eine kurzweilige Lektüre, die auf unikate wie überzeugende Weise einen Historischen Gesellschaftsroman mit einem Krimi verbindet, sodass Spannung als auch amüsant-pointierte Gesellschaftsbeobachtungen ihren jeweiligen Raum erhalten. Die Kurzgeschichte weckt auch auf jeden Fall das Interesse, auch die weiteren Romane der Autorin lesen zu wollen! 3,5/5
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Historischer (Gesellschafts-) Roman meets Krimi

Buchweltenreise am 30.03.2024
Bewertungsnummer: 2166629
Bewertet: eBook (ePUB)

Inhalt: Berlin in den „Goldenen Zwanzigern“: Bernhard Greiff, genannt Bambi, ist als Kriegsveteran ist auch noch Jahre nach Ende des Ersten Krieges von den Schrecken und Gräueln der Schlachtfelder gezeichnet. In der Buchhandlung seiner selbstbewussten Schwester Vicky hat er eine Anstellung und einen Platz in der Gesellschaft gefunden. Als er bei einer Gassirunde auf das Dienstmädchen der schönen und erfolgreichen Schauspielerin Fräulein Schienagel trifft, ahnt er noch nicht, welche Herausforderungen die nächsten Wochen auf ihn warten. Denn als Bernhard kurze Zeit später einen Toten findet und sein guter Freund verhaftet wird, muss er handeln. Doch welches Geheimnis hatte der gefundene Tote? Und welchen Zusammenhang gibt es zu seinem Freund? Und wäre dies nicht schon alles genug, steht der schüchterne Bernhard noch vor der Aufgabe endlich das nette Dienstmädchen um eine Verabredung zu bitten… Meinung: Die Kurzgeschichte verbindet – wie es der Klappentext mehr oder weniger schon erahnen lässt – die Genres Krimi, Gesellschafts- und Historischer Roman. Mit Bernhard hat die Autorin einen überaus sympathischen Protagonisten geschaffen, den man bereits nach wenigen Seiten ins Herz schließt und ihm sogar manchmal helfen möchte, seine Kriegstraumata zu überwinden. Was der Klappentext jedoch nicht verrät, ist, dass die Geschichte auch zum Teil aus der Sicht anderer Figuren erzählt wird, so z. B. auch stellenweise von der historischen verbürgten Gestalt des Muskel-Adolfs, Vorsitzender eines der als wohltätige Vereine getarnten Zusammenschlüsse der Berliner Unterwelt. Somit erhält der Leser trotz der Kürze des Romans sowohl Einblick in die schillernde, glamouröse Welt der Reichen und Schönen als auch in die raue Welt von Kriminalität und Prostitution, die in den Goldenen Zwanzigern in Berlin koexistierten. Die Nouvelle wirkt hinsichtlich dieser gewählten Themen wie ein literarisches Pendant zu Otto Dix berühmten Triptychon Großstadt (1927/28). Es handelt sich trotz dieser teilweise schwereren Themen als auch der eingeflochtenen Krimihandlung nicht um einen durchweg düsteren oder bedrückenden Roman, spielt dieser doch sogar zur Weihnachtszeit und ist zudem durch einige amüsante Passagen ergänzt. Wie Joan Weng im Vorwort vermerkt, wurde aus dem ursprünglichen Vorsatz, tatsächlich einen düsteren Krimi, der die Gegensätzlichkeit der Zwanziger Jahre behandeln sollte, letztlich eine Kurzgeschichte „über Mann, der der Liebe wegen über sich selbst hinaus wächst; […] ein heiteres Buch über Paare, Wahnsinn und Äffchen“ (S. 4). Und genau dies erwartet auch den Leser, eine kurzweilige Lektüre über einen tapferen Protagonisten, liebenswürdige, skurrile und überaus ehrgeizige Figuren, einen mysteriösen Todesfall, sozio-historische Hintergründe und die Suche nach der Liebe, all dies eingebettet vor die Kulisse des vorweihnachtlichen Berlins. Eine Grundidee, die ich sehr ausgefallen und spannend empfunden habe und zu großen Teilen auch gut umgesetzt worden ist. Die Charaktere sind gut skizziert, wenngleich aufgrund der kurzen Länge des Romans für mich unterschiedlich greifbar gewesen. Zu Teilen mag dies aber auch die Intention der Autorin gewesen sein. Die in die Geschichte eingeflossenen historischen Hintergründe sind interessant, gut recherchiert und durch die Erläuterung zu Fiktion und Fakten im Nachwort abgerundet. Der Krimifall ist spannend, stellenweise vielleicht ein wenig vorhersehbar, angelegt und schlüssig aufgelöst. Gerade die Verbindung der zu Beginn einzeln auftretenden Figuren zueinander bot einige überraschende Wendungen und Erkenntnisse. Dennoch hatte ich gerade zu Beginn ein wenig Probleme in die Geschichte hineinzufinden, da die Nouvelle eine lose Fortsetzung zu den beiden anderen Berliner Romanen der Autorin – „Das Café unter den Linden“ und „Die Frauen vom Savigny-Platz“ – ist. Letzteren Roman habe ich zwar gelesen, aber dies schon vor einigen Jahren, sodass die Zusammenhänge der verschiedenen Figuren manchmal etwas unübersichtlich waren. Mein zweiter Kritikpunkt ist keinesfalls der Autorin geschuldet, sondern eher meinen persönlichen Lesepräferenzen. Die Kürze des Romans lässt naturgemäß nicht unbegrenzten Raum für Beschreibungen und detaillierte Figureneinführungen, alles geht ein wenig schneller und auch stellenweise geraffter von Statten. Als Leserin mit einer großen Liebe zum Detail fehlte mir ein wenig die Skizzierung der „Handlungsbühne“ und der „Hauptrollen“ sowie war die Geschwindigkeit der Erzählung für meinen ganz persönlichen Lesegeschmack zu schnell. Alles in allem handelt es sich hier jedoch um eine kurzweilige Lektüre, die auf unikate wie überzeugende Weise einen Historischen Gesellschaftsroman mit einem Krimi verbindet, sodass Spannung als auch amüsant-pointierte Gesellschaftsbeobachtungen ihren jeweiligen Raum erhalten. Die Kurzgeschichte weckt auch auf jeden Fall das Interesse, auch die weiteren Romane der Autorin lesen zu wollen! 3,5/5

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Leichte Kost

Bewertung aus NN am 20.01.2022

Bewertungsnummer: 1641955

Bewertet: eBook (ePUB)

"Das Fräulein von Berlin" kann man als leichte Kost gut empfehlen. Vielleicht ist es beim eBook verständlicher , aber der Einstieg ins Hörbuch war für mich schwierig zu finden. Kaum ist man in der Geschichte angekommen , ist sie auch schon zu Ende.
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Leichte Kost

Bewertung aus NN am 20.01.2022
Bewertungsnummer: 1641955
Bewertet: eBook (ePUB)

"Das Fräulein von Berlin" kann man als leichte Kost gut empfehlen. Vielleicht ist es beim eBook verständlicher , aber der Einstieg ins Hörbuch war für mich schwierig zu finden. Kaum ist man in der Geschichte angekommen , ist sie auch schon zu Ende.

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