Der neue Science-Fiction-Thriller von Andy Weir, dem Autor des Weltbestsellers "Der Marsianer"Als Ryland Grace erwacht, muss er feststellen, dass er ganz allein ist. Er ist anscheinend der einzige Überlebende einer Raumfahrtmission, Millionen Kilometer von zu Hause entfernt, auf einem Flug ins Tau-Ceti-Sternsystem. Aber was erwartet ihn dort? Und warum sind alle anderen Besatzungsmitglieder tot? Nach und nach dämmert es Grace, dass von seinem Überleben nicht nur die Mission, sondern die Zukunft der gesamten Erdbevölkerung abhängt.Gekürzte Lesung mit Richard Barenbergca. 15h 30min
Kundinnen und Kunden meinen
4.8/5.0
Elke
aus Heiligenhaus
5/5
18.10.2021
Hörbuch-Download (MP3)
Im Alleingang die Welt retten
Was für ein Erlebnis! Wie schon beim "Marsianer" auch sind wir mitten im Geschehen und erleben mit dem alleinigen Wissenschaftler ein Abenteuer der Sonderklasse. Humorvoll geschrieben empfinden wir die vielen wissenschaftlichen Einschübe und Erklärungen nicht als lästig, sondern als außerordentlich wichtig für ihn selbst, für die Menschheit.
Erst allmählich erwachen die Erinnerungen, zunächst einmal weiß er gar nicht, wer er ist, und erst kurz vor dem Ende überhaupt begreift er das ganze Ausmaß der unmittelbaren Vergangenheit. Doch er ist allein, und als er Entdeckungen macht, muss er selbst entscheiden, obwohl er eine völlig andere Rolle "spielen" sollte.
Sehr schön ausgetüftelt hat der Autor die kleinen Fehler, die dem Protagonisten unterlaufen und fast in einer Katastrophe hätten enden können, das wirkt menschlich, real und lockert zusammen mit der humorvollen Schreibweise diesen dicken Schinken auf.
Auch der Sprecher Richard Barenberg hat wiederum hervorragend gelesen und sich in die Geschehnisse hineingedacht, sie für uns durchlebt und eine authentische Vorstellung gegeben.
Ich bin begeistert und gebe die volle Punktzahl - 10/10 Punkte.
Buecherreise
aus Kolkwitz
5/5
13.09.2021
Hörbuch-Download (MP3)
Spurensuche im All.
Was ist zwei plus zwei?“
Mit dieser Frage im Ohr wacht der Protagonist dieser Geschichte aus dem Schlaf auf, ohne überhaupt zu wissen wer oder wo er ist. Alles was danach kommt wird durch Erinnerungsfetzen oder durch die von Andy Weir so hervorsagend ausgearbeiteten logischen Denkmuster der Hauptfigur weitererzählt. Wie auch schon in „Der Marsianer“ hat man hier das Gefühl Teil des Lösungsprozess der vielen Probleme zu sein, die zu überwinden sind. Dabei bleibt die Geschichte über weite Teile dem anfänglichen Muster der zwei parallelen Erzählstränge treu. Durch Erinnerungen erfährt man immer mehr Hintergrundwissen über die aktuelle Situation, in dem sich die Hauptfigur zu der jeweiligen Zeit befindet.
Die Geschichte an sich behandelt ein größeres Thema als noch „Der Marsianer“, hier geht es um die Rettung der ganzen Welt, nicht nur um das Überleben der Hauptfigur. Obwohl dies natürlich auch immer wieder zum Thema wird. Der Leser, oder in diesem Fall Zuhörer, wird dabei sehr spannend unterhalten. Es gibt einige Wendungen und Überraschungen in der Geschichte, aber auch komische und traurige Momente.
Gerade das Hörbuch eignet sich aber nicht zum nebenbei berieseln lassen. Es wird schon aufmerksames Zuhören erfordert, da einem sonst einzelne Aspekte oder Teile von Lösungswegen verloren gehen. Der Sprecher war sehr gut, hier habe ich nichts auszusetzen.
Wie schon beim Marsianer kam das Ende dann viel zu schnell, was positiv gemeint ist, das Hörbuch hat immerhin eine Spielzeit von über 16 Stunden. Ich persönlich hätte mir am Ende aber noch ein paar mehr Antworten erhofft, dabei geht es aber um Detailfragen zu Charakteren oder Aspekten der Geschichte.
Auf jeden Fall eine klare Kaufempfehlung.
NiWa
4/5
17.10.2021
Hörbuch-Download (MP3)
Abgefahrene Robinsonade Lichtjahre von der Erde entfernt
Ryland Grace erwacht im Weltraum. Er ist allein. Er erinnert sich kaum, aber er weiß, dass die Rettung der Menschheit in seinen Händen liegt.
„Der Astronaut“ ist ein Roman von Andy Weir, der mich schon mit „Der Marsianer“ ausgezeichnet unterhalten hat.
Es geht diesmal nicht um die Rettung eines Astronauten, sondern gleich um die ganze Welt.
Ryland Grace erwacht aus dem Koma und stellt fest, dass er allein im Weltraum ist. Seine Erinnerungen brodeln unter der Oberfläche und zu Beginn weiß er nicht einmal, was er auf dem Raumschiff zu suchen hat. Nach und nach dröseln sich die Ereignisse in Rückblenden auf, während der Astronaut die Rettung der Erde als seine Mission begreift.
Andy Weirs Romane sind von Wissenschaft und Humor geprägt. Von beiden Elementen erhält der Leser auch diesmal genug, weil es bei diesem Buch ebenfalls die tragenden Säulen der Story sind. Es macht Spaß, Ryland auf seiner interstellaren Mission zu begleiten, während sich die Probleme zu einem Berg häufen. Dank Improvisationstalent, wissenschaftlichem Know-how und einem unerschütterlichen Gemüt packt er eine Lösung nach der anderen an, bis er unerwartet Unterstützung bekommt.
Die Erzählung ist spannend und die Handlung wartet mit überraschenden Wendungen auf. Den Aufbau finde ich geschickt gewählt. Dadurch, dass sich Ryland anfangs nicht erinnert, kommt der Leser gleichzeitig mit ihm den Hintergründen dieser Mission auf die Spur, was schlüssig und unterhaltsam zu lesen oder hören ist.
Dabei nimmt Andy Weir von allerhand Wissenschaft Gebrauch. Es gibt Chemie, Physik und was man sonst alles im Weltraum braucht, um die Situation zu verstehen. Obwohl ich in diesen Bereichen kaum bewandert bin, habe ich den Ausführungen dazu gespannt gelauscht. Der Autor schafft es, eine trockene wissenschaftliche Materie in ein amüsantes Abenteuer zu verwandeln, was meiner Meinung nach bewundernswert ist.
Es kommt zu einer überraschenden Entwicklung, welche dem Geschehen zusätzlichem Spielraum gibt. Darüber möchte ich nichts verraten. Aber meiner Ansicht nach hat der Autor diesen Aspekt überaus charmant umgesetzt.
Außerdem gefällt mir der trockene Humor. Ryland nimmt jede schwierige Situation, wie sie ist, ohne dabei Überlebenswillen und das Vergnügen am Problemlösen zu verlieren. Andy Weir hat für seine wissenschaftlichen One-Man-Shows - wie auch in „Der Marsianer“ - überzeugendes Talent, welches er in „Der Astronaut“ erneut unter Beweis stellt.
Anmerken will ich, dass es meinem Empfinden nach, kein Werk mit hohem literarischen Anspruch, sondern eine abgefahrene Robinsonade Lichtjahre von der Erde entfernt ist. Obwohl gesellschaftskritische Themen angesprochen werden, denke ich, dass es vor allem um Wissenschaft, Technik und Unterhaltung geht.
Meiner Meinung nach ist „Der Astronaut“ ein amüsantes interstellares Abenteuer, wie es nur Andy Weir auf die Beine stellt. Trockene Wissenschaft wird in eine humorvolle Handlung verpackt, die einerseits faszinierend und andrerseits unterhaltsam erzählt ist.
Meggie
aus Mertesheim
5/5
01.08.2026
Buch (Taschenbuch)
absolut genial
Ryland Grace wacht auf und ist orientierungslos. Schon bald bemerkt er, dass er sich in einem Raumschiff befindet mit Kurs auf Tau Ceti. Doch warum? Langsam tauchen Erinnerungen auf. Er ist auf einer Mission, die Erde zu retten. Und er weiß, dass er nicht wieder zurückkehren wird. Kurze Zeit später stößt er auf ein anderes Raumschiff mit einer außerirdischen Lebensform, die genau dasselbe Ziel hat, wie Grace. Eine ungewöhnliche Zusammenarbeit beginnt.
"Der Astronaut" im Kino war seit langem ein Film, der mich unheimlich fasziniert hat. Nicht nur die schauspielerische Leistung von Ryan Gosling, auch die Story hat mich in den Bann gezogen.
Ein weiteres Anschauen zuhause bei einem bekannten Streamingdienst hat mich dann doch dazu gebracht, auch nach dem Buch zu greifen.
Und das hat mich noch mehr fasziniert. Schon "Der Marsianer" war für mich ein voller Erfolg und der Autor hat es geschafft, mich nun auch mit "Der Astronaut" vollkommen abzuholen. Auch ein weiteres Buch aus seiner Feder (Artemis) war spannend und interessant.
Hier geht es um Ryland Grace, der auf eine Selbstmordmission geschickt wurde. Sein Flug ins Tau-Ceti-Sonnensystem ist ohne Rückfahrkarte, denn der Treibstoff reicht nicht aus, um wieder nach Hause zurückzukehren.
Doch die Erde braucht Gewissheit, warum Tau Ceti nicht von den zerstörerischen Astrophagen verdunkelt wird, im Gegensatz zu unserer Sonne.
Eine spektakuläre Rettungsmission wird gestartet. Ein Raumschiff gebaut, Astronauten ausgebildet und instruiert, die genau wissen, dass sie nie zurückkehren werden. Alle Nationen arbeiten zusammen, um eins zu tun: Die Erde zu retten.
Und unser Held Grace ist mittendrin. Er ist Physiker und hilft bei der Entwicklung des Rettungsplanes. Doch dann endet er selbst auf dem Raumschiff und seine Crew ist tot. Er ist allein und kann sich zuerst an gar nichts erinnern.
Das Buch ist so aufgebaut, dass wir erleben, wie Grace sich an Bord der Hail Mary zurechtfinden muss. Unterbrochen wird dies durch Rückblenden, in denen wir erfahren, wie es zu allem kam. Dem Bau des Raumschiffes, dem Abflug und letztendlich dann zu der Situation, in der sich Grace befindet.
Gleichzeitig wird erzählt, wie Grace sich einem weiteren Raumschiff nähert und Freundschaft schließt mit Rocky, einem Eridianer vom Planeten 40 Eridani A.
Beide haben die gleiche Mission: ihren Planeten zu retten. Und so entstehen eine ungewöhnliche Zusammenarbeit und eine Freundschaft, die ihresgleichen sucht.
Rocky ist so herzerweichend wunderbar. Ebenso auch Grace, der sich langsam aber sicher damit abfindet, sein Leben im All beenden zu müssen. Und aber doch immer wieder nach einer Lösung sucht, dies doch nicht zu müssen. Rocky ist eine so unschuldige Lebensform. Er lernt schnell, aber manchmal versteht er die Zusammenhänge nicht richtig und so ergeben sich Momente, bei denen man schmunzeln oder sogar herzhaft lachen muss.
Im Vordergrund steht natürlich das Wissenschaftliche. Und hier dreht der Autor richtig auf. Er bringt uns Physik, Astrophysik, Astronomie, Chemie und Mathematik näher. Er erklärt Raumfahrt, Schwerkraft und Zeit. Er spielt mit Elementen, Lebewesen und Stoffen. Und doch ist alles spannend und nicht langweilig. Auch wenn ich manchmal dachte "Ich verstehe nur Bahnhof" hatte ich zu keiner Zeit das Gefühl, dass sich das Buch in die Länge zog oder mein Interesse abflaute.
Es kommt nicht oft vor, dass ich ein Buch nach dem Film lese. Aber diesmal war es so und ich muss ehrlich zugeben, dass ich es nicht bereue. Denn so hatte ich beim Lesen natürlich immer die verschiedenen Schauspieler vor Augen und konnte auch Mimik und Gestik von Rocky sehr gut nachvollziehen.
Alles in allem war ich total begeistert und mache dieses Buch zu einem meiner Jahreshighlights. Den Film werde ich sicherlich noch sehr oft schauen. Gerade höre ich auch das Hörbuch, um abermals in den Weltraum abzutauchen.
Meggies Fussnote:
Absolut lesenswert, absolut sehenswert, absolut hörenswert.
Mirco
5/5
25.07.2026
Buch (Taschenbuch)
Was eine Geschichte
Ich kam erst auf dieses Buch, da ich von dem Film mitbekam. Und ich möchte erst die Bücher lesen, bevor ich den Film schaue. So tat ich es bereits beim Marsianer. Toll umschrieben, spannend erzählt. Einfach wow, dabei bin ich selbst nicht wirklich ein Buchleser. Jetzt bin ich bereit für den Film.
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5/5
05.08.2026
Buch (Taschenbuch)
Mein Lieblinsgbuch von Andy Weir
Ein Buch das uns auf eine Achterbahn der Gefühle mitnimmt und so viel mehr verbirgt als die Beschreibung vermuten lässt.
Andy Weirs Liebe zum Detail und zur Wisschenschaft werden auch hier wieder deutlich.
Ich habs geliebt!
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5/5
03.08.2026
eBook (ePUB)
Ein Traum für Wissenschaftler*innen!
Vorab: Buch, dann Film! Dieses Buch ist an sich schon verdammt fesselnd, aber für Wissenschaftler*innen ist es eine andere Liga. Es ist kein kosmisches 'Mopsgeschwindigkeit' ohne Erklärung, sondern alles ist wissenschaftlich begründet und erklärt. So erscheint einem diese Art der Weltreise gar nicht so weit entfernt.
Ein besonderer Kniff: Die beiden Astronauten kommunizieren auf jeweils verschiedenen Wegen- und müssen doch einen Weg finden, sich gegenseitig zu verstehen.
Sie müssen nämlich zusammenarbeiten um die sogenannten Astrophagen einzusammeln, beide Planeten zu retten und wieder heimzukehren. Wird es ihnen gelingen?
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5/5
26.07.2026
eBook (ePUB)
Lesenswert
Ich habe nicht nur den Marsianer, sondern auch den Astronauten verschlungen. Der Schreibstil von Andy Weir fesselt, so dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte. Für mich hat die Geschichte alles was zu einer guten Unterhaltung gehört: Spannung mit Tiefe, unterlegt mit Humor. Und das von der ersten bis zur letzten Seite.
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5/5
22.07.2026
Buch (Taschenbuch)
Unterhaltsamer Science Fiction Roman
Andy Weir gelingt es wieder einmal einen spannenden SF Roman zu kreieren, bei dem auch der wissenschaftliche Hintergrund interessant und unterhaltsam ist. Ob die wissenschaftlichen Aussagen, die getätigt werden, wirklich profund sind, das können wahrscheinlich nur Leser mit Physik Kenntnissen beurteilen. Dennoch passt das alles und Story ist wirklich gut lesbar und unterhaltsam. Auch die für Weirs Erzählungen typische Selbstironie seiner Protagonisten, kommt hier nicht zu kurz und macht die Hauptfigur so sympathisch. Das Ende des Romanes unterscheidet sich ein wenig von dem des Filmes, ein bisschen realistischer und weniger Hollywood. Einer der besten SF Romane der vergangenen Jahre!
Ich habe dieses Buch verschlungen und am selben Abend noch den Kinofilm gesehen - und auch wenn Ryan Gosling mitspielt, ist der Film leider gegen das Buch eine etwas enttäuschende Erfahrung gewesen! Ich fand das Buch großartig wie es war - man hätte die Geschichte für den Film wirklich in keiner Weise ändern müssen! Ein verschrobener Lehrer, der gegen seinen Willen zum Astronauten wird um die Welt zu retten und dann endlich seinen Mut findet, weil er unbedingt die Erde UND seinen Alienfreund retten will! Und auch das Alien, Rocky, ist besonders, emotional, lustig, und doch so anders! Die beiden entwickeln eine Freundschaft und gegenseitige Bewunderung füreinander. Herrlich! Ich habe sooo mitgefiebert! Für jeden Sci-Fi-Fan ein Muss! Tolle Vorstellungskraft des Autors und die technischen und wissenschaftlichen Aspekte scheinen wirklich gut recherchiert und recht plausibel. 5 Daumen hoch!
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