"Wenn der Mensch gestorben ist, ist er tot. Das ist sicher, also todsicher, wie man so sagt." Das Karl Valentin Gymnasium in der Münchner Altstadt brennt. Im Keller wird die Leiche der stellvertretenden Direktorin Marianne Eichstätt geborgen - grausam erstickt. Ein Jahr zuvor starb dort der 17-jährige Schüler Fabian Brühl auf mysteriöse Art und Weise. Je tiefer Hauptkommissar Tom Perlinger gräbt, desto brisanter wird die Lage. Der Täter hat bereits die nächsten Opfer im Visier. Und Tom hat keine Ahnung, dass der Feuerteufel auch sein persönliches Schicksal bestimmt ...
Kundinnen und Kunden meinen
4.7/5.0
claudi-1963
aus Schwaben
5/5
20.04.2021
Buch (Taschenbuch)
Der Tod einer dominanten Lehrerin wirft Fragen auf
"I versteh gar net, was de alls über mi schreibn, i wui doch blos dass d´Leut in d´Vorstellung neigenga und lacha!" (Karl Valentin)
Ein nächtlicher Brand im Karl Valentin Gymnasium in der Münchner Innenstadt sorgt für großes Aufsehen. Zudem wird beim Löschen Marianne Eichstätt die Vertreterin des Direktors gefunden. Was wollte sie zu dieser Uhrzeit noch im Schulhaus? Zudem zeigen Spuren, dass sie nicht allein gewesen ist, sondern sich gewehrt hat. Mehrere Personen hätten ein Motiv, um ihr nach dem Leben zu trachten. Unter anderem Sascha Brühl, dessen 17-jähriger Sohn Fabian vor einem Jahr sehr mysteriös ums Leben kam. Tom Perlinger und sein Team ermitteln, doch je weiter sie nachforschen, desto gefährlicher wird die Lage nicht nur für weitere Opfer, sondern ebenfalls für Toms Familie. Außerdem werden zwei Personen vermisst und die Spur führt wieder einmal in die Vergangenheit zu Iwan Maslov. Hat er etwas damit zu tun und können sie den Feuerteufel rechtzeitig stoppen? ---
Meine Meinung:
Das gut gestaltete Cover mit dem Denkmal vom Karl Valentin-Brunnen passt hervorragend zum Inhalt des Buches. Wieder einmal überrascht die Autorin mit einem Münchner Urgestein, diesmal Karl Valentin, der hier in den Krimi mit eingeflochten wird. Wie schon in den Vorgängerbänden, hat die Autorin ein Faible für bayrische, historische Berühmtheiten. Nach Ludwig I und Ludwig Thoma, ist diesmal ein bayrischer Komiker dran. Der Schreibstil ist wieder locker, anspruchsvoll, informativ, unterhaltsam und spannend. Sicher hat diesmal der Leser Vorteile, der die Vorgängerbücher kennt, den hier geht es erneut ein wenig in die Vergangenheit. Inhaltlich geht es unter anderem um Missstände in Schulen, dominante Lehrer und ihre Praktiken. Es geht um Menschen, die verzweifelt sind, sodass sie sogar mit ihrer eigenen Gesundheit spielen und um deprimierte Eltern die vielleicht zu allem fähig wären. So ist der Fall zu Anfangs doch recht undurchsichtig und unüberschaubar. Jedoch immer mehr kristallisiert sich heraus, dass ein alter Bekannter Toms durchaus ebenfalls Interesse hätte, diesen Brand gelegt zu haben, nämlich der Oligarch und Baumogul Iwan Malov. Weiter tauchen Denis von Kleinschmidt und Toms Freund Claas auf, die beide noch eine Rechnung mit ihm offen haben. Karl Valentin wird hier in der Geschichte mit dem Escape-Room, der Schule, dem Brunnen und mehreren Zitaten hofiert. Erneut gut durchdacht sind außer den Hauptcharakteren, wie der smarte Kommissar Tom und die selbstbewusste Christl, die ewig mit ihrer Figur kämpfende und etwas unsichere Jessica und dem intriganten, ständig hungrigen Mayrhofer, ebenso die vielen Nebendarsteller. Es hat mich besonders erfreut, erneut über Tom, Christl, Jessica und die Hackerfamilie zu lesen. Der Krimi, der durchaus ein hohes Spannungspotenzial und mich gut unterhalten hat, endet mit einem grandiosen Showdown. Dabei gefällt mir die Münchner Kulisse wieder sehr gut, für die nicht nur die Autorin eine Schwäche hat. Für Einsteiger ist es sicher von Vorteil, dass am Buchende die Personen angegeben sind. So kann ich wieder nur voll des Lobs die Autorin hoch anerkennen für dieses Buch und erneut diesmal 5 von 5 Sterne geben.
angeliques.leseecke
aus Nübbel
5/5
20.04.2021
Buch (Taschenbuch)
Ein weiterer Fall für Tom Perlinger, spannend und fesselnd
*Klappentext (übernommen)
»Wenn der Mensch gestorben ist, ist er tot. Das ist sicher, also todsicher, wie man so sagt.«
Das Karl Valentin Gymnasium in der Münchner Altstadt brennt. Im Keller wird die Leiche der stellvertretenden Direktorin Marianne Eichstätt geborgen - grausam erstickt. Ein Jahr zuvor starb dort der 17-jährige Schüler Fabian Brühl auf mysteriöse Art und Weise. Je tiefer Hauptkommissar Tom Perlinger gräbt, desto brisanter wird die Lage. Der Täter hat bereits die nächsten Opfer im Visier. Und Tom hat keine Ahnung, dass der Feuerteufel auch sein persönliches Schicksal bestimmt …
*Meine Meinung*
"Karl Valentin ist tot" von Sabine Vöhringer ist bereits der 3. Fall mit dem sympathischen Hauptkommissaren Tom Perlinger aus München. Mir gefällt der Schreibstil der Autorin richtig gut, er ist flüssig zu lesen und megaspannend, so bin ich schnell in der Geschichte.
Der Spannungsbogen ist gut, und auch wenn man meint etwas zu ahnen, schafft es die Autorin immer wieder zu überraschen. Die Mischung Kriminalfall und Privatleben ist ausgewogen und gefällt mir gut.
Die Charaktere sind lebendig und facettenreich. Auf ein Wiedersehen mit Tom und Christl habe ich mich sehr gefreut. Sie sind mir beide schon in Band 1 ans Herz gewachsen. Aber auch alle anderen sind gut beschrieben, egal ob sympathisch oder unsympathisch. Sie werden alle glaubhaft dargestellt.
Die Beschreibungen von Land und Leute sind detailliert und ab und an auch sehr bairisch. Immer wieder lässt die Autorin einen Charakter in den Dialekt abdriften. Das verleiht dem Buch einen guten bairischen Flair.
*Fazit*
Auch der dritte Fall mit Tom Perlinger kann mich begeistern, er ist spannend, fesseln und mit viel Lokalkolorit. Von mir bekommt er eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne.
Bewertung
aus Straßlach-Dingharting
5/5
20.04.2021
Buch (Taschenbuch)
Tiefgründig und packend!
Ein Buch, das mich von der ersten Minute an absolut begeistert hat. Wie auch die beiden Vorgängerbücher. Der Schreibstil der Autorin ist auf den Punkt und packend. Die Protagonisten sind mir ans Herz gewachsen. Dieser Fall war so spannend, dass ich das Buch an zwei Tagen verschlungen habe. Wieder ein geschickter Schachzug: ein Promi aus der Geschichte. Diesmal Karl Valentin. Besonders gelungen: Karl Valentin als Symbol für »das Kind im Erwachsenen«. Im Gegensatz dazu dürfen heute oft Kinder keine Kinder sein. Authentisch und tiefgründig. Sehr empfehlenswert für alle, die intelligente Krimis mögen.
Bewertung
aus Straßlach-Dingharting
5/5
20.04.2021
Buch (Taschenbuch)
Tiefgründig und rasant
Ein wirklich tolles Buch, dass mich mit seinem klaren Schreibstil sofort gefesselt hat. Spannend und tiefgründig. Besonders hat mir die Verbindung von Karl Valentin – das Kind im Erwachsenen – zu den Kindern von heute gefallen, die oft, selbst als Kind nicht Kind sein dürfen. Alles verpackt in einen Krimi, der auf intelligenter Spannung basiert. Absolut empfehlenswert!
Bewertung
aus Berlin
5/5
20.04.2021
Buch (Taschenbuch)
Karl Valentin ist tot
Sabine Vöhringer hat mit „Karl Valentin ist tot“ ein Münchner Meisterwerk erschaffen.
Mit ihrem poetischen und spannenden Schreibstil hat Sabine Vöhringer einen fesselnden Lesestoff geschaffen. Dabei führt sie den Leser durch ihre Heimatstadt, sodass man selber denken könnte, dass man sich in München befindet. Der Krimi steckt voller Überraschungen. Also ein wunderbarer, fesselnder Krimi.
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5/5
25.06.2020
Buch (Taschenbuch)
"Kinder brauchen nicht erzogen werden, sie machen uns eh alles nach" (Karl Valentin)
"Karl Valentin würde sich im Grabe umdrehen". Zucht und Ordnung sind am Münchner Vorzeige- Gymnasium genauso präsent wie Mord und.... Da vergeht nicht nur den Schülern das Lachen! Ein Krimi mit einem Stück bayrischer Kulturgeschichte. Richtig spannend! Eine sehr lesenswerte Bereicherung nicht nur für Freunde von Karl Valentin und eine Altstadtführung mit vielen sehenswerten Orten der Landeshauptstadt. Ich hol mir gleich einen der anderen Bände von Frau Vöhringer, macht Spaß!
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