Exegese von Markus 2,23-28. "Das Abreißen der Ähren am Sabbat"
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
11.02.2021
Verlag
GRINSeitenzahl
15 (Printausgabe)
Dateigröße
592 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346344175
Die Erzählung spielt sich an einem Sabbat in Staatsfeldern ab. Alle beteiligten Personen werden schon im zweiten Satz genannt. Die Akteure sind zum einen Jesus mit seinen Jüngern und zum anderen die Pharisäer.
Das vorherige Streitgespräch "Die Frage nach dem Fasten" (Mk 2,18 - 22), in welchem es um die Fastenfrage geht, ist eng mit der zu analysierenden Perikope verbunden. Hierbei geht es darum, dass die Jünger von Jesus, im Gegensatz zu denen von Johannes und den Pharisäern, nicht am Fasten sind. Mit der Antwort Jesu: "Niemand näht ein Stück neuen Stoff auf ein altes Kleid; denn der neue Stoff reißt doch vom alten ab und es entsteht ein noch größerer Riss. Auch füllt niemand neuen Wein in alte Schläuche; der Wein ist verloren und die Schläuche sind unbrauchbar. Neuer Wein gehört in neue Schläuche" (Mk 2, 21f.) wird ausgesagt, dass neue Zeiten auch neues Handeln fordern.
Genau diese Aussage ist auch Thema in Mk 2, 23 - 28. Für eine ursprüngliche Verbindung beider Perikopen spricht außerdem, dass Jesus in der Erzählung über den Sabbat nicht mit Namen genannt wird. Der Name Jesus fällt hier kein einziges Mal. Die Rede ist nur von "er" (V. 23).
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