Der Grundtatbestand der Gewinneinkünfte. Zur Auslegung des § 18 Abs. 1 Nr. 3 EStG.
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inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
24.02.2021
Verlag
Duncker & HumblotSeitenzahl
141
Maße (L/B/H)
23,8/16,2/1,5 cm
Gewicht
330 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-428-18206-0
18 Abs. 1 Nr. 3 EStG wird nach heute allgemeiner Ansicht eng ausgelegt. Eine Tätigkeit kann demnach nur dann unter diesen Tatbestand fallen, wenn sie den drei im Gesetz genannten Tätigkeiten (Testamentsvollstreckung, Vermögensverwaltung, Aufsichtsratstätigkeit) ähnlich ist. Der Autor untersucht anhand der klassischen Auslegungsmethoden, ob diese Ansicht haltbar ist. Er kommt insbesondere durch Heranziehung der historischen Vorläufernormen zu dem Ergebnis, dass die sonstige selbständige Arbeit einen erheblich größeren Anwendungsbereich hat, nämlich dass jede unabhängig und höchstpersönlich ausgeübte Tätigkeit die Voraussetzungen der Norm erfüllt. Nach Auffassung des Autors bilden somit die Einkünfte des
18 Abs. 1 Nr. 3 EStG und nicht – wie allgemein angenommen – die Einkünfte aus Gewerbebetrieb gemäß
15 EStG den Grundtatbestand der sog. Gewinneinkünfte (d.i. Land- und Forstwirtschaft, Gewerbebetrieb, selbständige Arbeit).
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