Zum Machtüberhang in der interkulturellen Kommunikation zwischen Sozialarbeiter*innen und unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
11.02.2021
Verlag
GRINSeitenzahl
14 (Printausgabe)
Dateigröße
5836 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346344397
Migrations- und Flüchtlingsströme führen zum Anstieg interkultureller Begegnungen in Deutschland. Ein Begegungszentrum stellt die Kinder-und Jugendhilfe dar, die unbegleitete Minderjährige Geflüchtete (umF) in Obhut nehmen. Die Arbeit von Sozialarbeiter*innen in Wohngruppen mit umF sind geprägt von interkulturellen Begegnungen, was zu Schwierigkeiten und Missverständnissen in der interkulturellen Kommunikation führen kann.
Seit den 1990er Jahren besteht der Diskurs um die Aneignung einer interkulturellen Kompetenz für Sozialarbeiter*innen, um mit Menschen aus anderen Kulturen konfliktfrei kommunizieren zu können und sie auf der Basis ihrer Wertevorstellungen zu verstehen. Auernheimer fokussiert in seinem 4-Dimensionen Modell den Machtaspekt in interkulturellen Begegnungen, das eine andere Perspektive auf den Diskurs in der interkulturellen Kompetenz wirft, indem er behauptet, dass sich die unterschiedliche Erwartungshaltung der Kommunikationspartner*innen nicht nur auf differente Kulturmuster, Fremdbilder und unterschiedliche Kollektiverfahrungen zurückführen lässt. Er steht somit kritisch der reinen Aneignung von Wissen über andere Kulturen zur Minimierung von Verständigungsproblemen gegenüber.
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