Emotionalisierungen im Nachrichtenjournalismus. Eine linguistische Analyse der ZEIT ONLINE in Python
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
16.02.2021
Verlag
GRINSeitenzahl
74 (Printausgabe)
Dateigröße
967 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346346711
Bevor die Analysekriterien erläutert werden, sind die Termini Emotion und Emotionalisierungen zu definieren. Für den Terminus Emotion existiert keine allgemeingültige Definition. Zentral für die vorliegende Arbeit ist die Definition der Emotionen als Gefühlsbewegungen, die im Kontrast zu Gefühlszuständen, auch Stimmungen genannt, nur kurz andauern. Realisiert werden Emotionen laut Schwarz-Friesel durch nonverbale Ausdrücke als Mimik und Gestik, körperliche Zustände und verbale Repräsentationsformen. In Bezug auf die für diese Arbeit relevante ,verbale Repräsentationsform' wird unter Emotionalisierung "der Prozess des Nachempfindens von Gefühlen verstanden, der bei der Lektüre in Gang gesetzt wird." Emotionalisierungen spielen sich dabei immer auf Rezipientenebene ab, d.h. die in die Texte eingebauten Emotionen sollen beim Leser eigene Emotionen hervorrufen.
Emotionen lassen sich auf Wort-, Satz- und Textebene ausdrücken. In dieser Ausarbeitung wurden zwei Analysekriterien auf Wortebene untersucht: Diminutive und Superlative. Des Weiteren wurden vier Analysekriterien auf Satzebene analysiert: die durchschnittliche Satzlänge, der Anteil an Ausrufe-, Aufforderungs- und Fragesätzen sowie der Einsatz von Doppelpunkten und Gedankenstrichen.
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