Preisentwicklung auf dem deutschen Immobilienmarkt. Handelt es sich auf dem Münchener Markt um eine Preisblase?
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
16.02.2021
Verlag
GRINSeitenzahl
22 (Printausgabe)
Dateigröße
1543 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346346506
Immobilien sind für viele Bewohner ein nicht austauschbares Gut. Sie dienen als Schutz und Rückzugsort für die persönliche Entfaltung. Nicht nur soziale Gesichtspunkte, sondern auch wirtschaftliche Gründe sind ein Anlass zur Investition in Immobilien. Sie dienen als sichere Kapitalanlage für Investoren und Privatleute. Der Wohnungsmarkt in Deutschland gilt als sicherer Hafen und zieht ebenfalls internationale Investoren an. Die starke Nachfrage nach Immobilien führt zu hohen Preisanstiegen in guten Lagen deutscher Großstädte. Zu der steigenden Nachfrage gehört ein erhöhter Zuzug aus dem In- und Ausland. Ein niedriges Zinsniveau sorgt für günstige Immobilienkredite und ein erhöhtes Kaufinteresse in der Bevölkerung.
Angesichts der rasanten Preisentwicklung gibt es Befürchtungen, dass die Immobilienpreise in deutschen Großstädten -auch aus hypothetischen Gründen- angetrieben werden. Das Platzen einer solchen Preisblase, aufgrund von Preisübertreibungen am Immobilienmarkt, kann die Finanzstärke eines Landes schwächen und Volkswirtschaften gefährden.
Das jüngste Beispiel ist die Finanzkrise aus dem Jahre 2007, die auf das Platzen der Immobilienblase in den USA zurückzuführen ist. Weitreichende Folgen sind bis heute zu spüren. In Europa haben die Volkswirtschaften aktuell noch mit einer langsamen wirtschaftlichen Erholung zu kämpfen. Sie wurden durch die Finanzkrise in eine tiefe Rezession geführt.
Die Konjunktur und die öffentlichen Kassen haben darunter gelitten. Der Internationale Währungsfonds hat die Abschreibungen der Finanzintermediäre in Folge der Finanzkrise auf rund 1200 Mrd. US-Dollar beziffert. Die Bundesregierung hat mit dem Bankenrettungsfonds SoFFin einen Rettungsschirm zur Sicherung der Finanzinstitute in Höhe von 480 Mrd. Euro bereitgestellt. Gleichzeitig haben andere Industrienationen die größten Konjunkturpakete in ihrer Geschichte verabschiedet. Die Notenbanken haben ihre Leitzinsen gegen 0 % gesenkt.
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