• Produktbild: Schliemann und das Gold von Troja
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Schliemann und das Gold von Troja Mythos und Wirklichkeit

8

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.08.2021

Abbildungen

16 Seiten farbiger Bildteil

Verlag

Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

21,7/15,1/4,7 cm

Gewicht

717 g

Farbe

Beige / Kaffee

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86971-245-1

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

"eine kenntnisreiche und auch unterhaltsam zu lesende Biografie" ("Der Tagesspiegel")
Vorpahl kennt sich aus, man merkt es von der ersten Zeile an. ("Berliner Zeitung")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.08.2021

Abbildungen

16 Seiten farbiger Bildteil

Verlag

Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

21,7/15,1/4,7 cm

Gewicht

717 g

Farbe

Beige / Kaffee

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86971-245-1

Herstelleradresse

Galiani, Verlag
Friedrichstraße 119
10117 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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  • sleepwalker

    5/5

    07.06.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ja, ich gebe es zu: ich habe…

    Ja, ich gebe es zu: ich habe trotz der Bemühungen meines Vaters von Homer noch nie mehr als ein paar Seiten gelesen und Schwabs „Die Sagen des klassischen Altertums“ gingen mehr oder weniger vollständig an mir vorbei. Durch Frank Vorpahls „Schliemann und das Gold von Troja“ habe ich gehofft, ein bisschen mehr Zugang zu den „ollen Griechen“ zu bekommen. Fan werde ich auf meine alten Tage wohl keiner mehr, aber gelernt habe ich einiges über Schliemann, sein Leben, seine Persönlichkeit und seine Projekte. Das Buch war unterhaltsam, informativ und manchmal sogar spannend – die Lesezeit war auf jeden Fall nicht vergeudet. Aber von vorn. Heinrich Schliemann hat es geschafft. Durch Fleiß, Ehrgeiz, (Sprach-)Begabung und ein Quäntchen Glück wurde er vom Kaufmannsgehilfen erst zum erfolgreichen internationalen Geschäftsmann, dann zum autodidaktischen Archäologen, der es sogar schafft, ohne Abitur in Archäologie zu promoviert zu werden. Er war ein wissensdurstiger und lernhungriger Weltenbummler mit einem sehr großen Ego – und mir dadurch reichlich unsympathisch. Frank Vorpahl beschreibt, wie Schliemann im Selbststudium mehrere Fremdsprachen lernte, wenn auch sein Altgriechisch wohl eher zu wünschen übrigließ. Er schrieb auf seinen Reisen sein Tagebuch immer in der jeweiligen Landessprache, ein polyglottes Wunderkind eben. Trotz des Ehrgeizes und der großen Geldsummen, die Schliemann in seine archäologischen Forschungen steckte, kam er aber, und das wird in Vorpahls Buch sehr deutlich, über den Status des enthusiastischen Dilettanten nicht hinaus. Und der Rest ist Geschichte: Schliemann fand 1873 in „seinem“ Troja etwas, das er den „Schatz des Priamos“ nennt, inklusive der „Maske des Agamemnon“. Die Funde sind älter als Homers Troja, daher sind sie bis heute umstritten, ebenso ist die Frage, wem die Schätze denn nun gehören (Deutschland, dem Schliemann sie geschenkt hat, Russland, da sie im zweiten Weltkrieg erbeutet hat, oder der Türkei, woher sie ursprünglich stammen?) immer noch ungeklärt. Alles in allem war die Suche nach dem Schatz von Troja auf jeden Fall spannend und wird meiner Meinung nach von Frank Vorpahl, trotz der Masse an durch Fußnoten belegten Informationen, ab etwa der Hälfte des Buchs sehr mitreißend erzählt. Es ist auch eine gekonnte Beschreibung von Schliemanns Leben und seiner Persönlichkeit. Diese war durch sein stetiges Streben nach Anerkennung geprägt, seiner Besessenheit ordnete er sowohl Familie als auch Gesundheit unter. Er war ein Getriebener, ein Enthusiast und ein wissenschaftlicher Dilettant, der sich bei seinen Forschungen an literarischen Quellen wie der Ilias und der Odyssee von Homer orientierte. Durch die Schlusskapitel schafft Vorpahl den Brückenschlag zum Heute, der politischen Debatte um Beutekunst und Kompensationsforderungen und damit nach dem Ausflug ins Abenteuerliche auch wieder die Rückkehr auf den Boden der Wissenschaft. Denn auch heute wird noch an den Funden von Troja geforscht, vor allem zur Herkunft der Rohstoffe, aus denen die Preziosen gefertigt wurden. Eine informative Lektüre mit reichlich quellenbasierten Fakten über einen Mann und sein Lebenswerk, wobei letzteres bis heute in der Fachwelt umstritten ist. Zahlreiche Bilder bereichern den Text. Sprachlich fand ich ihn ausgewogen, teils wissenschaftlich, teils aber auch flott und eher wie einen Abenteuerroman. Für mich als Laien auf jeden Fall ein großartiges Buch, für das ich gerne fünf Sterne vergebe.

  • Circlestones Books Blog

    5/5

    19.11.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein interessantes Sachbuch, eine Biografie, spannend wie ein Abenteuerroman

    „Erst aus dieser andauernden Teilnahme des Lesepublikums, das erfahren möchte, ob der Selfemademan aus Mecklenburg am Ende triumphiert oder untergeht, entsteht ein dramatischer Spannungsbogen. Und für Schliemann jene Popularität, die seinen atemberaubenden archäologischen Goldrausch im Frühjahr 1873 erst möglich macht.“ (Zitat Seite 175) Thema und Inhalt Am 4. Juli 1865 kommt der erfolgreiche Geschäftsmann Heinrich Schliemann, dreiundvierzig Jahre alt, nach zwanzig Monaten Weltreise nach Japan, wohin damals kaum Fremde gelangten. Die Rückreise erfolgt über New York und London, im Januar 1866 erreicht er Paris. Sein Buch über diese Reise wird in Paris verlegt, doch bleibt ein Ladenhüter. Denn 1867 beschäftigt ein völlig anderes Thema Paris: die Deutung der Ilias und die legendäre Stadt Troja, und auch Schliemann beginnt, sich mit Homer und Troja intensiv zu beschäftigen. Ein Thema, das ihn für den Rest seines Lebens nicht mehr loslassen wird. Nach mehr als einem Jahr Vorbereitung erfolgt am 9. April 1870 der erste Spatenstich in Hissarlik. Doch nicht nur die Grabungen begründeten seinen Ruhm und das öffentliche Interesse an seinen Interpretationen der Ilias und an seiner Person, sondern auch seine Berichte in insgesamt zweiundzwanzig Episoden, die er in einer Zeit verfasst, als Fortsetzungsromane in Zeitschriften sehr beliebt sind. Ob es tatsächlich die Ruinen von Troja waren, die er ausgegraben hat, bleibt ebenso ein umstrittenes, aber faszinierendes Geheimnis, wie es viele Jahre lang der Verbleib des 1945 aus Deutschland verschwundenen Goldschatzes aus Troja war, bevor bekannt wurde, dass das Gold von Troja nach Moskau gebracht worden war. Umsetzung Das intensive Quellenstudium, belegt durch umfassend zitierte Anmerkungen am Ende des Buches, gefolgt von einer ebenfalls umfangreichen Bibliografie, macht dieses biografische Sachbuch zu einer interessanten Lektüre auch für Lesende, dies schon viel über Schliemann und seine Suche nach Troja wissen. Der Autor schildert einerseits die Lebensgeschichte des erwachsenen Heinrich Schliemann ab dem Zeitpunkt, als auch er sich mit Homers Ilias beschäftigt und mit seiner Suche beginnt, andererseits erfahren wir auch die gegensätzlichen wissenschaftlichen Meinungen, es kommen immer wieder zustimmende und kritische Fachleute zu Wort, die über die Jahrzehnte Heinrich Schliemanns Tätigkeit, Funde und Veröffentlichungen verfolgten, teilweise mit ihm gemeinsam an den Ausgrabungen arbeiteten. Auch nach Schliemanns Tod geht die Geschichte weiter und führt direkt zum nach wie vor aktuellen Thema Beutekunst. Der Schreibstil berichtet sachlich, aber packend und lebhaft, was durch Originalzitate noch vertieft wird. Fotografien in der Buchmitte ergänzen den Text. Fazit Heinrich Schliemann selbst ist eine Legende, wie auch seine enthusiastische Suche nach der legendären Stadt Troja auf den Spuren Homers und seiner Helden. Dieses Sachbuch folgt seinem abenteuerlichen Leben mit Fakten, liest sich jedoch spannend wie ein Roman.

  • Circlestonesbooks.blog

    5/5

    19.11.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein interessantes Sachbuch,…

    Ein interessantes Sachbuch, eine Biografie, spannend wie ein Abenteuerroman „Erst aus dieser andauernden Teilnahme des Lesepublikums, das erfahren möchte, ob der Selfemademan aus Mecklenburg am Ende triumphiert oder untergeht, entsteht ein dramatischer Spannungsbogen. Und für Schliemann jene Popularität, die seinen atemberaubenden archäologischen Goldrausch im Frühjahr 1873 erst möglich macht.“ (Zitat Seite 175) Thema und Inhalt Am 4. Juli 1865 kommt der erfolgreiche Geschäftsmann Heinrich Schliemann, dreiundvierzig Jahre alt, nach zwanzig Monaten Weltreise nach Japan, wohin damals kaum Fremde gelangten. Die Rückreise erfolgt über New York und London, im Januar 1866 erreicht er Paris. Sein Buch über diese Reise wird in Paris verlegt, doch bleibt ein Ladenhüter. Denn 1867 beschäftigt ein völlig anderes Thema Paris: die Deutung der Ilias und die legendäre Stadt Troja, und auch Schliemann beginnt, sich mit Homer und Troja intensiv zu beschäftigen. Ein Thema, das ihn für den Rest seines Lebens nicht mehr loslassen wird. Nach mehr als einem Jahr Vorbereitung erfolgt am 9. April 1870 der erste Spatenstich in Hissarlik. Doch nicht nur die Grabungen begründeten seinen Ruhm und das öffentliche Interesse an seinen Interpretationen der Ilias und an seiner Person, sondern auch seine Berichte in insgesamt zweiundzwanzig Episoden, die er in einer Zeit verfasst, als Fortsetzungsromane in Zeitschriften sehr beliebt sind. Ob es tatsächlich die Ruinen von Troja waren, die er ausgegraben hat, bleibt ebenso ein umstrittenes, aber faszinierendes Geheimnis, wie es viele Jahre lang der Verbleib des 1945 aus Deutschland verschwundenen Goldschatzes aus Troja war, bevor bekannt wurde, dass das Gold von Troja nach Moskau gebracht worden war. Umsetzung Das intensive Quellenstudium, belegt durch umfassend zitierte Anmerkungen am Ende des Buches, gefolgt von einer ebenfalls umfangreichen Bibliografie, macht dieses biografische Sachbuch zu einer interessanten Lektüre auch für Lesende, dies schon viel über Schliemann und seine Suche nach Troja wissen. Der Autor schildert einerseits die Lebensgeschichte des erwachsenen Heinrich Schliemann ab dem Zeitpunkt, als auch er sich mit Homers Ilias beschäftigt und mit seiner Suche beginnt, andererseits erfahren wir auch die gegensätzlichen wissenschaftlichen Meinungen, es kommen immer wieder zustimmende und kritische Fachleute zu Wort, die über die Jahrzehnte Heinrich Schliemanns Tätigkeit, Funde und Veröffentlichungen verfolgten, teilweise mit ihm gemeinsam an den Ausgrabungen arbeiteten. Auch nach Schliemanns Tod geht die Geschichte weiter und führt direkt zum nach wie vor aktuellen Thema Beutekunst. Der Schreibstil berichtet sachlich, aber packend und lebhaft, was durch Originalzitate noch vertieft wird. Fotografien in der Buchmitte ergänzen den Text. Fazit Heinrich Schliemann selbst ist eine Legende, wie auch seine enthusiastische Suche nach der legendären Stadt Troja auf den Spuren Homers und seiner Helden. Dieses Sachbuch folgt seinem abenteuerlichen Leben mit Fakten, liest sich jedoch spannend wie ein Roman.

  • Jennifer

    4/5

    13.08.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wer war Heinrich Schliemann?

    Der Entdecker von Troja Heinrich Schliemann (1822-1890) hat bis heute in der Archäologie keinen einfachen Stand. Denn der vermögende deutsche Kaufmann hat sich erst in der Mitte seines Lebens intensiv mit der Archäologie beschäftigt und ist über Beziehungen und Geld an seinen Doktortitel gelangt. Auch ging er bei seinen Grabungen in der Türkei (Troja) und in Griechenland (Mykene, Ithaka...) alles andere als wissenschaftlich korrekt vor und orientierte sich hauptsächlich an antiken Quellen, allen voran an der Ilias und der Odyssee des Homer. Zum anderen ist dieser Mann ein Faszinosum. Als verarmte Halbwaise hat Schliemann es aus eigener Kraft zum Selfmade-Millionär und Reiseschriftsteller gebracht. Bildung, auch wenn sie ihm auf schulischem Wege versagt blieb, holte er autodidaktisch nach. Besonders Sprachen liebte er und hat selbst über Abenteuerromane und Reisen 16 Sprachen beigebracht. Dem frühgriechischen Dichter Homer galt dabei sein besonderes Interesse, weil er unbedingt nachweisen wollte, dass es Troja und andere antike Stätten der homerischen Zeit wirklich gegeben hat. Der Eifer und unbändige Wille mit dem er seinen Traum zu verwirklichen versucht hat, wird im Buch von Frank Vorpahl sehr gut deutlich. Darin schildert der Autor auf kriminalistische Art und Weise, wie langwierig und reich an Hindernissen die Entdeckung der antiken Stadt Troja in der Westtürkei im 19. Jh. gewesen ist. Diesem hehren Ziel hat der Autodidakt alles untergeordnet und war geradezu besessen von den antiken Gestalten aus Homers Epen. Dass er dann doch Troja ausfindig machen konnte und auf Goldschätze stieß, war für ihn eine Überraschung und Erlösung zugleich. Später sollte sich allerdings herausstellen, dass Schliemann sich mit der zeitlichen Einordnung seiner Grabungsfunde verschätzt hatte. Was ihm aber fabelhaft gelang, war die Vermarktung seiner Entdeckungen. An Vorpahls Buch, das mit allerlei aufschlussreichen Fakten um Schliemanns Leben und Wirken aufwartet, haben mich manches Mal das Detailreichtum und die ausführlichen Originalzitate innerhalb der Darstellung gestört, weil dies den Lesefluss hemmte. Als Klassische Archäologin kannte ich die Thematik vorher schon und habe mich über das kontroverse Schlusskapitel gefreut, welches die bis heute wissenschaftlichen Debatten um Troja und Homer kurz anreißt und die Verschleppung der Schliemannfunde nach Russland thematisiert. Erstaunt war ich über zwei bekannte Funde, die sog. Kleopatrabüste und die sog. Helios-Metope, da ich nicht wusste, dass Schliemann diese einst entdeckt hat. FAZIT Ein wirklich ausführlich geschriebenes Buch über die polarisierende Figur Heinrich Schliemann, das den derzeitigen Wissenstand gut zusammenfasst und noch dazu die Privatperson dem Leser wesentlich näherbringt.

  • Tauriel

    aus Wuppertal

    5/5

    04.10.2024

    eBook (ePUB 3)

    Schliemann

    Heinrich Schliemann, wer kennt ihn nicht? Da kann ich euch nur dieses aussagekräftige Sachbuch von Frank Vorpahl empfehlen. Der Autor zeichnet hier ein klares Bild dieser interessanten Persönlichkeit. Informativ und gut recherchiert gelingt es dem Autor einen Einblick in das Leben dieses Selfmademans zu erlauben. Er umreißt die wichtigsten Stationen Schliemanns. Aus ärmlichen Verhältnissen stammend, schafft es Heinrich Schliemann auf erstaunliche Art und Weise sein Geld zu vermehren und letztendlich Ruhm mit der Entdeckung Trojas zu erlangen. Es liest sich ein wenig wie ein Abenteuerroman. Am Ende findet sich ein Glossar und eine Bilderstrecke. Das Buch ist an Informationen nicht zu überladen und gibt einen anderen Blickwinkel auf diese interessante Persönlichkeit wider. Mir hat es gefallen,und empfehle es gerne weiter.

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    Michael Hermanns

    Mayersche Aachen

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    4/5

    02.01.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Leben wie aus einem Karl-May-Buch....

    Ein Leben wie aus einem Karl-May-Buch. Abenteuerer, Schatzsucher, Pionier der Archäologie. Es stimmt wohl; die meisten Historiker und Altertumsforscher mögen Schliemann für seine unmöglichen Methoden verdammen, aber die Begeisterung für ihn und seinen Weg, war und ist ansteckend.

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