Schillers Drama 'Die Jungfrau von Orleans' in Bezug zu seiner Abhandlung 'Über Anmut und Würde'. Liebe als Verlust der Anmut?
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
01.03.2021
Verlag
GRINSeitenzahl
20 (Printausgabe)
Dateigröße
542 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346354297
Das Drama "Die Jungfrau von Orleans" wurde am 11. September 1801 in Leipzig uraufgeführt und gehört zu Schillers berühmtesten Werken. Nicht nur die Aufführungen des Stücks wurden begeistert aufgenommen, auch dessen Lektüre wurde in der zeitgenössischen Rezeption sehr gelobt: "Göthe meint, daß es mein bestes Werk sei", schrieb Schiller am 13.05.1801 an seinen Freund Körner. Die Popularität des Dramas bedingte ein großes Forschungsinteresse, woraus zahllose Deutungsansätze hervorgingen. Angesichts der Tatsache, dass die "Rezeptionsgeschichte der Tragödie das Ergebnis überspielter Ratlosigkeiten" sei, gibt es keine kanonische Interpretation des Stücks, sondern lediglich einen Grundkonsens über prinzipielle Richtungen.
Ein Deutungsansatz, der besonders in der älteren Forschung stark vertreten war, besagt, dass Schillers Dramen nur im "Rekurs auf seine ästhetischen Schriften" umfassbar deutbar seien und Johanna, deren Göttlichkeit als humane Selbstvervollkommnung verstanden wurde, als Exemplifikation seines anthropologischen Modells betrachtet werden müsse. Abgerückt von Fragen nach der religiösen Transzendenz widmen sich jüngere Forschungsbeiträge verstärkt der Transzendenzgläubigkeit Johannas und ihrer Schuld.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice