Jüdische Kontingentflüchtlinge in Deutschland ab 1990. "Privilegierte Einwanderer" aus der Sowjetunion
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- Taschenbuch ausgewählt
- eBook
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Sprache:Deutsch
9,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
02.03.2021
Verlag
GRINSeitenzahl
24
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,3 cm
Gewicht
51 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-346-33259-2
"Deutschland ist kein Einwanderungsland. Es sind daher alle humanitär vertretbaren Maßnahmen zu ergreifen, um den Zuzug von Ausländern zu unterbinden." Ungeachtet dieses Vorsatzes der Regierungsparteien CDU/CSU und FDP mit dem neuen Bundeskanzler Helmut Kohl an der Spitze verringerte sich der Ausländeranteil in der BRD seitdem nicht, sondern stieg ab 1990 sogar sprunghaft an. Heute hat ein Viertel der Bevölkerung Deutschlands einen Migrationshintergrund (Statistisches Bundesamt 2020}, wobei nur diejenigen mitzählen, die entweder selbst oder deren Eltern eingewandert sind, während aber vielfach auch Nachkommen dritter und vierter Generation noch als Nicht-Deutsche wahrgenommen werden.
Einen recht hohen Migrantenanteil stellen die russlanddeutschen Aussiedler, die nach der Öffnung des Ostblocks 1988 in großer Zahl eintrafen. Gleichzeitig mit ihnen kam ab 1990 eine weitere Migrantengruppe aus der Ex-Sowjetunion, die von der Bundesregierung explizit eingeladen wurde: Juden, welche die überalterten jüdischen Gemeinden füllten und damit das Judentum in Deutschland wieder zum Aufleben brachten.
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