Produktbild: Felix und die Raubgräber

Felix und die Raubgräber

2

7,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

8 - 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

24.09.2021

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

216

Maße (L/B/H)

19/12/1,6 cm

Gewicht

235 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7534-0438-7

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Taschenbuch

Altersempfehlung

8 - 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

24.09.2021

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

216

Maße (L/B/H)

19/12/1,6 cm

Gewicht

235 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7534-0438-7

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

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Spannendes Abenteuer für klein und groß

Kerstin Kartenwerkstatt Kreativ- und Buchblog aus Damme am 20.06.2021

Bewertungsnummer: 1507031

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Cover zeigt im Vordergrund einen Jungen, der an eine Mauer gelehnt steht und neben ihm sitzt ein Mädchen auf derselben Mauer. Die Mauer wirkt alt und deutet auf eine Ruine aus längst vergangener Zeit hin. Im Hintergrund steht ein Mann mit einem Metalldetektor in der Hand, der scheinbar auf der Suche nach etwas ist. Rund herum ist sehr viel grün in Form von Bäumen und Rasen zu sehen und komplettiert den Eindruck einer alten Ausgrabungsstätte. Das Cover fängt sehr gut eine Szene der Geschichte auf. Das Kinder- und Jugendbuch von Paul Hummel spielt irgendwo in Großbritannien in der Nähe einer alten Römer Festung. Felix genießt seinen Sommerurlaub mit seinem Vater in der Nähe des römischen Kastells. Im Ort lernt er das etwa gleichaltrige Mädchen Willow kennen, mit der er seine englischen Sprachkenntnisse zwangsweise aufbessern muss. Das Buch zeigt auf eine kindgerechte Art und Weise, dass man sich nicht dafür schämen muss, wenn man eine andere Sprache nicht wirklich sprechen kann. Es kommt darauf an, sich zu trauen einfach ein paar Worte zu sagen, denn auch mit nicht korrekten Sätzen kann man sich mit anderen Menschen verständigen. Paul Hummel hat mit dem spannenden Abenteuer von Felix und Willow gezeigt, dass gerade Kinder sich auch mit wenigen Worten verständigen können. Schmunzeln musste ich bei den erklärenden und belehrenden Elementen zwischen den Zeilen. So erfährt der Leser ganz neben bei was gut ist und warum etwas nicht gut ist. Und ganz nebenbei werden ein paar englische Begriffe erklärt, zum Beispiel der Unterschied zwischen Meilen und Kilometer. Die Kommunikation zwischen Felix und Willow wird mit der Zeit immer besser und Felix traut sich sein Schulenglisch anzuwenden. Ich fand es eine schöne Geschichte, die mich ein wenig an die Abenteuergeschichten von Enid Blyton denken ließ. Als Kind habe ich die „Geheimnis um“ Geschichten von Enid Blyton verschlungen. So habe ich am Ende des Buches gedacht: und wann gibt es das nächste Abenteuer von Felix und Willow? Das Buch eignet sich für Kinder und Jugendliche im Alter von acht bis zwölf Jahren, die sich gerne auf ein geheimnisvolles Abenteuer stürzen. Der Schreibstil ist locker und flockig und selbst bei sehr geringen Englischkenntnissen, kann man den kurzen Dialogen zwischen Willow und Felix folgen. Schließlich ist Felix gerade erst in der fünften Klasse und hat damit noch keinen großen Wortschatz. Ich bin gespannt, ob es weitere Abenteuer geben wird, bei denen Felix spielerisch sein Englisch verbessern kann.

Spannendes Abenteuer für klein und groß

Kerstin Kartenwerkstatt Kreativ- und Buchblog aus Damme am 20.06.2021
Bewertungsnummer: 1507031
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Cover zeigt im Vordergrund einen Jungen, der an eine Mauer gelehnt steht und neben ihm sitzt ein Mädchen auf derselben Mauer. Die Mauer wirkt alt und deutet auf eine Ruine aus längst vergangener Zeit hin. Im Hintergrund steht ein Mann mit einem Metalldetektor in der Hand, der scheinbar auf der Suche nach etwas ist. Rund herum ist sehr viel grün in Form von Bäumen und Rasen zu sehen und komplettiert den Eindruck einer alten Ausgrabungsstätte. Das Cover fängt sehr gut eine Szene der Geschichte auf. Das Kinder- und Jugendbuch von Paul Hummel spielt irgendwo in Großbritannien in der Nähe einer alten Römer Festung. Felix genießt seinen Sommerurlaub mit seinem Vater in der Nähe des römischen Kastells. Im Ort lernt er das etwa gleichaltrige Mädchen Willow kennen, mit der er seine englischen Sprachkenntnisse zwangsweise aufbessern muss. Das Buch zeigt auf eine kindgerechte Art und Weise, dass man sich nicht dafür schämen muss, wenn man eine andere Sprache nicht wirklich sprechen kann. Es kommt darauf an, sich zu trauen einfach ein paar Worte zu sagen, denn auch mit nicht korrekten Sätzen kann man sich mit anderen Menschen verständigen. Paul Hummel hat mit dem spannenden Abenteuer von Felix und Willow gezeigt, dass gerade Kinder sich auch mit wenigen Worten verständigen können. Schmunzeln musste ich bei den erklärenden und belehrenden Elementen zwischen den Zeilen. So erfährt der Leser ganz neben bei was gut ist und warum etwas nicht gut ist. Und ganz nebenbei werden ein paar englische Begriffe erklärt, zum Beispiel der Unterschied zwischen Meilen und Kilometer. Die Kommunikation zwischen Felix und Willow wird mit der Zeit immer besser und Felix traut sich sein Schulenglisch anzuwenden. Ich fand es eine schöne Geschichte, die mich ein wenig an die Abenteuergeschichten von Enid Blyton denken ließ. Als Kind habe ich die „Geheimnis um“ Geschichten von Enid Blyton verschlungen. So habe ich am Ende des Buches gedacht: und wann gibt es das nächste Abenteuer von Felix und Willow? Das Buch eignet sich für Kinder und Jugendliche im Alter von acht bis zwölf Jahren, die sich gerne auf ein geheimnisvolles Abenteuer stürzen. Der Schreibstil ist locker und flockig und selbst bei sehr geringen Englischkenntnissen, kann man den kurzen Dialogen zwischen Willow und Felix folgen. Schließlich ist Felix gerade erst in der fünften Klasse und hat damit noch keinen großen Wortschatz. Ich bin gespannt, ob es weitere Abenteuer geben wird, bei denen Felix spielerisch sein Englisch verbessern kann.

... Spannung bis zur letzten Seite und ein toller pädagogischer Ansatz

Andreas aus Gladbeck am 20.04.2021

Bewertungsnummer: 1477606

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich habe mir mal wieder ein Kinder- und Jugendbuch zur Hand genommen und gelesen. Es muss ja nicht immer ein Thriller eines bekannten Autors sein, der für Spannung sorgt. Wer (so wie ich) mit den "Fünf Freunden" aufgewachsen ist und durch die eigenen Kinder "TKKG" und die "Drei Fragezeichen" für sich entdeckt hat, wird auch bei diesem Buch begeistert sein. Es handelt sich dabei um ein handliches Taschenbuch mit einem ansprechenden Cover. Die Bindung ist in Ordnung und die 216 Seiten sind sauber aufgebaut. Die Geschichte ist in mehreren Kapiteln unterteilt. Jedes Kapitel trägt eine passende Überschrift. Eine Inhaltsangabe mit den einzelnen Kapiteln und deren Seitenzahlen gibt es nicht. Dafür findet sich am Ende eine Seite mit Informationen und einem kleinen skizzierten Bild zum Autor. Das Coverbild ist wirklich ein Hingucker. Es zeigt die beiden Protagonisten der Geschichte Felix und Willow. Im Hintergrund sieht man eine satte grüne Landschaft und die Reste einer römischen Anlage. Beim weiteren Betrachten fällt natürlich auch ein Mann mit einem Metalldetektor und einem Spaten auf. Das Bild erstreckt sich über vor und Rückseite. Auf der Frontseite findet sich der Autorenname und der Titel des Buches. Auf der Rückseite findet sich eine kurze ansprechende Inhaltsangabe und die Internetadresse des Autors. Hier kann man sich dann auch das Coverbild herunterladen. Entweder in Farbe oder als Zeichnung, um es dann selber auszumalen. Gleich zu Beginn des Buches lernen wir Felix kennen. Einen aufgeweckten Jungen, der grade die fünfte Klasse hinter sich hat und mit seinem Vater Sommerferien in England macht. Sie wohnen in einem Ferienhaus in Lilbrough circa 42 Kilometer von der größeren bekannten Stadt Newcastle entfernt. Hier verläuft der Hadrianswall, eine römische Grenzbefestigung, welche zwischen 122 und 128 n. Chr. auf Anordnung Kaiser Hadrians erbaut wurde. Urlaub in einem Haus ohne WLAN und ohne die Möglichkeit zu zocken? Wer selber Kinder in diesem Alter hat, kann nachvollziehen, was dies zu bedeuten hat. Da kann selbst die schönste Landschaft nicht gegen ankommen. Und so geht es auch Felix. Nachdem er seinen Vater mehrfach wegen aufkommender Langeweile "nervt", darf er in die Stadt zum Bäcker und sich ein Eis kaufen. Dabei lernt er Willow kennen. Ein englisches Mädchen im ungefähr gleichen Alter. Beide verstehen sich von Anfang an und erleben auf den folgenden Seiten ein spannendes Abenteuer. Dabei ist der Satz "verstehen sich von Anfang an" auch noch aus einer anderen Perspektive zu sehen. Dies betrifft auch das sprachliche Verstehen. Felix trifft mit den englischen Grundkenntnissen der fünften Klasse auf die muttersprachliche Willow. Aber Kinder sind da einfallsreich und unkompliziert. Beide versuchen sich mit einfachen Sätzen zu unterhalten. Hat Felix mal ein Problem mit dem ein oder anderen Wort, dann wird auch mal auf Erklärungen oder Handzeichen zurückgegriffen. Zur Not gibt es dann ja auch noch Übersetzungsprogramme aus dem Internet oder die dolmetschenden Eltern. Mehr will ich zum Inhalt nicht verraten! Einen großen Teil verrät ja schon die Inhaltsangabe. Nur soviel, es ist wirklich ein tolles Buch, das bis zum Ende den Spannungsbogen aufrecht hält. Ich konnte es auch nicht so schnell aus der Hand legen und habe es innerhalb weniger Tage durchgelesen. Dabei braucht sich der Autor Paul Hummel nicht hinter den bekannten Kinder- und Jugendgeschichten der "Drei Fragezeichen", "TKKG" oder den "Fünf Freuden" nicht verstecken. Gerade durch die Intention, hier auch die sprachlichen Barrieren mit zu berücksichtigen, macht das Buch pädagogisch noch interessanter. Kinder werden hier spielerisch an eine Fremdsprache herangeführt und verlieren so ihre Angst davor. Wenn man selber schon älter ist oder länger Englisch im Unterricht hatte, kann man die Sätze gut verstehen. Interessant ist da halt wirklich Kinder zu hören, die gerade mal im fünften Schuljahr sind. Ich habe mir bewusst die „Erklärungen“ von Willow und Felix durchgelesen und versucht, diese nachzuvollziehen. Diese sind wirklich gut zu verstehen. Mal sehen, was unsere Jungs zu dem Buch sagen werden. Sicherlich ist es dann kein optimales Oxford-Englisch, aber darauf kommt es überhaupt nicht an. Paul Hummel möchte seinen Lesern nicht Englisch beibringen, sondern – möglichst realistisch – darstellen, wie jemand mit geringen Englischkenntnissen trotzdem zurechtkommen kann. Mir fehlen im Buch zwei Sachen. Ich hätte mir einen Anhang mit der ein oder anderen Vokabel gewünscht. So könnte der interessierte Leser selber schnell mal im Anhang schauen, wie die Übersetzung des einen oder anderes Begriffes ist. Klar handelt es sich nicht um ein "Schulbuch", aber es würde den ein oder anderen Leser spielerisch an eine fremde Sprache heranführen. Dann vermisse ich noch eine kleine Karte zu dem Gebiet rund um dem Hadrianswall. Hier hätte man die ein oder andere Befestigungsanlage oder Siedlung der Römer einzeichnen können. Der Autor selbst war selbst als Kind und Jugendlicher in England. Obwohl dies schon eine paar Jahre zurückliegt gelingt es ihm die englische Landschaft und das Leben gut in Szene zu setzen. Dabei vergisst er auch nicht das typisch englische Wetter. Er hat mir verraten, dass er beim Schreiben viel recherchiert hat. Nicht nur zur Umgebung, sondern auch zur Thematik der Sondengängern und dem illegalen Handel mit archäologischen Gegenständen. Den Ort "Lilbrough", in der die Geschichte spielt, sucht man jedoch vergebens. Er ist fiktiv, damit die Leser ihre eigene Fantasie einsetzen. Die Idee mit der sprachlichen Komponente hatte er durch seinen Sohn Benjamin, der beim Englisch lernen nicht immer begeistert war. Vielleicht gibt es ja auch ein weiteres Abenteuer mit den beiden Protagonisten? Das letzte Kapitel mit der Überschrift "Auf zu neuen Abenteuern" und dem Schlusssatz "Er war schon gespannt auf sein nächstes Abenteuer" lässt darauf hoffen. Ich würde mich darauf freuen und vielleicht kommt ja Willow auch mal nach Deutschland und lernt die Freunde von Felix kennen?

... Spannung bis zur letzten Seite und ein toller pädagogischer Ansatz

Andreas aus Gladbeck am 20.04.2021
Bewertungsnummer: 1477606
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich habe mir mal wieder ein Kinder- und Jugendbuch zur Hand genommen und gelesen. Es muss ja nicht immer ein Thriller eines bekannten Autors sein, der für Spannung sorgt. Wer (so wie ich) mit den "Fünf Freunden" aufgewachsen ist und durch die eigenen Kinder "TKKG" und die "Drei Fragezeichen" für sich entdeckt hat, wird auch bei diesem Buch begeistert sein. Es handelt sich dabei um ein handliches Taschenbuch mit einem ansprechenden Cover. Die Bindung ist in Ordnung und die 216 Seiten sind sauber aufgebaut. Die Geschichte ist in mehreren Kapiteln unterteilt. Jedes Kapitel trägt eine passende Überschrift. Eine Inhaltsangabe mit den einzelnen Kapiteln und deren Seitenzahlen gibt es nicht. Dafür findet sich am Ende eine Seite mit Informationen und einem kleinen skizzierten Bild zum Autor. Das Coverbild ist wirklich ein Hingucker. Es zeigt die beiden Protagonisten der Geschichte Felix und Willow. Im Hintergrund sieht man eine satte grüne Landschaft und die Reste einer römischen Anlage. Beim weiteren Betrachten fällt natürlich auch ein Mann mit einem Metalldetektor und einem Spaten auf. Das Bild erstreckt sich über vor und Rückseite. Auf der Frontseite findet sich der Autorenname und der Titel des Buches. Auf der Rückseite findet sich eine kurze ansprechende Inhaltsangabe und die Internetadresse des Autors. Hier kann man sich dann auch das Coverbild herunterladen. Entweder in Farbe oder als Zeichnung, um es dann selber auszumalen. Gleich zu Beginn des Buches lernen wir Felix kennen. Einen aufgeweckten Jungen, der grade die fünfte Klasse hinter sich hat und mit seinem Vater Sommerferien in England macht. Sie wohnen in einem Ferienhaus in Lilbrough circa 42 Kilometer von der größeren bekannten Stadt Newcastle entfernt. Hier verläuft der Hadrianswall, eine römische Grenzbefestigung, welche zwischen 122 und 128 n. Chr. auf Anordnung Kaiser Hadrians erbaut wurde. Urlaub in einem Haus ohne WLAN und ohne die Möglichkeit zu zocken? Wer selber Kinder in diesem Alter hat, kann nachvollziehen, was dies zu bedeuten hat. Da kann selbst die schönste Landschaft nicht gegen ankommen. Und so geht es auch Felix. Nachdem er seinen Vater mehrfach wegen aufkommender Langeweile "nervt", darf er in die Stadt zum Bäcker und sich ein Eis kaufen. Dabei lernt er Willow kennen. Ein englisches Mädchen im ungefähr gleichen Alter. Beide verstehen sich von Anfang an und erleben auf den folgenden Seiten ein spannendes Abenteuer. Dabei ist der Satz "verstehen sich von Anfang an" auch noch aus einer anderen Perspektive zu sehen. Dies betrifft auch das sprachliche Verstehen. Felix trifft mit den englischen Grundkenntnissen der fünften Klasse auf die muttersprachliche Willow. Aber Kinder sind da einfallsreich und unkompliziert. Beide versuchen sich mit einfachen Sätzen zu unterhalten. Hat Felix mal ein Problem mit dem ein oder anderen Wort, dann wird auch mal auf Erklärungen oder Handzeichen zurückgegriffen. Zur Not gibt es dann ja auch noch Übersetzungsprogramme aus dem Internet oder die dolmetschenden Eltern. Mehr will ich zum Inhalt nicht verraten! Einen großen Teil verrät ja schon die Inhaltsangabe. Nur soviel, es ist wirklich ein tolles Buch, das bis zum Ende den Spannungsbogen aufrecht hält. Ich konnte es auch nicht so schnell aus der Hand legen und habe es innerhalb weniger Tage durchgelesen. Dabei braucht sich der Autor Paul Hummel nicht hinter den bekannten Kinder- und Jugendgeschichten der "Drei Fragezeichen", "TKKG" oder den "Fünf Freuden" nicht verstecken. Gerade durch die Intention, hier auch die sprachlichen Barrieren mit zu berücksichtigen, macht das Buch pädagogisch noch interessanter. Kinder werden hier spielerisch an eine Fremdsprache herangeführt und verlieren so ihre Angst davor. Wenn man selber schon älter ist oder länger Englisch im Unterricht hatte, kann man die Sätze gut verstehen. Interessant ist da halt wirklich Kinder zu hören, die gerade mal im fünften Schuljahr sind. Ich habe mir bewusst die „Erklärungen“ von Willow und Felix durchgelesen und versucht, diese nachzuvollziehen. Diese sind wirklich gut zu verstehen. Mal sehen, was unsere Jungs zu dem Buch sagen werden. Sicherlich ist es dann kein optimales Oxford-Englisch, aber darauf kommt es überhaupt nicht an. Paul Hummel möchte seinen Lesern nicht Englisch beibringen, sondern – möglichst realistisch – darstellen, wie jemand mit geringen Englischkenntnissen trotzdem zurechtkommen kann. Mir fehlen im Buch zwei Sachen. Ich hätte mir einen Anhang mit der ein oder anderen Vokabel gewünscht. So könnte der interessierte Leser selber schnell mal im Anhang schauen, wie die Übersetzung des einen oder anderes Begriffes ist. Klar handelt es sich nicht um ein "Schulbuch", aber es würde den ein oder anderen Leser spielerisch an eine fremde Sprache heranführen. Dann vermisse ich noch eine kleine Karte zu dem Gebiet rund um dem Hadrianswall. Hier hätte man die ein oder andere Befestigungsanlage oder Siedlung der Römer einzeichnen können. Der Autor selbst war selbst als Kind und Jugendlicher in England. Obwohl dies schon eine paar Jahre zurückliegt gelingt es ihm die englische Landschaft und das Leben gut in Szene zu setzen. Dabei vergisst er auch nicht das typisch englische Wetter. Er hat mir verraten, dass er beim Schreiben viel recherchiert hat. Nicht nur zur Umgebung, sondern auch zur Thematik der Sondengängern und dem illegalen Handel mit archäologischen Gegenständen. Den Ort "Lilbrough", in der die Geschichte spielt, sucht man jedoch vergebens. Er ist fiktiv, damit die Leser ihre eigene Fantasie einsetzen. Die Idee mit der sprachlichen Komponente hatte er durch seinen Sohn Benjamin, der beim Englisch lernen nicht immer begeistert war. Vielleicht gibt es ja auch ein weiteres Abenteuer mit den beiden Protagonisten? Das letzte Kapitel mit der Überschrift "Auf zu neuen Abenteuern" und dem Schlusssatz "Er war schon gespannt auf sein nächstes Abenteuer" lässt darauf hoffen. Ich würde mich darauf freuen und vielleicht kommt ja Willow auch mal nach Deutschland und lernt die Freunde von Felix kennen?

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Felix und die Raubgräber

von Paul Hummel

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