Neoliberalismus und Konsum Überprüfung der Legitimationsgrundlagen am Beispiel der Trickle-Down-Theorie unter Einbezug konsumsoziologischer Überlegungen
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Ja
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
11.03.2021
Verlag
GRINSeitenzahl
92 (Printausgabe)
Dateigröße
1120 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346361813
Inhaltlich teilt sich diese Arbeit in drei Teile auf. In einem ersten Schritt werden die grundsätzlichen Annahmen der neoliberalen Ideologie mit Fokus auf die Trickle-Down-Theorie beleuchtet. Die sogenannte "Pferdeäpfel-Theorie" ist dabei in die zentralen ideologischen Charakteristika (wie etwa die Definition von Freiheit oder Gerechtigkeit) und daraus abgeleiteten Zielsetzungen (beispielsweise Abbau staatlicher Regulierung) eingebettet. Mit diesem Verständnis wird im zweiten Teil die Trickle-Down-Theorie konsumsoziologisch analysiert. Unter Einbezug der theoretischen Überlegungen von Wolfgang Fritz Haug, Werner Sombart, Pierre Bourdieu, Thorstein Veblen und Zygmunt Bauman zeigt sich, dass zentrale Annahmen wie etwa rationale Konsumentscheidungen entlang des Menschenbild des Homo Oeconomicus einer Überprüfung nicht standhalten. Im Hinblick auf Werner Sombarts Definition von Luxus werden im abschließenden dritten Teil die Auswirkungen des Luxuskonsums der Oberschicht am Beispiel der Diamantenproduktion sowie des Kunstmarktes untersucht.
Ein Trickle-Down-Effekt ist zumindest in diesen beiden Anwendungsgebieten nicht zu entdecken. Demzufolge muss der Trickle-Down-Theorie in Bezug auf diesen begrenzten theoretischen Rahmen die Gültigkeit abgesprochen werden.
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