Die revolutionäre Haltung in der Literatur des 18. Jahrhunderts am Beispiel von Schillers Frühdramen "Die Räuber" und "Kabale und Liebe" Magisterarbeit
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Sprache:Deutsch
47,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
10.03.2021
Verlag
GRINSeitenzahl
104
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,8 cm
Gewicht
163 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-346-35284-2
Die aus der literarischen Epoche Sturm und Drang stammenden Werke spiegeln die revolutionäre Haltung eines revolutionären Dichters wider. In den beiden Dramen fasst der junge Schriftsteller den reformerischen Geist und das Denken eines ganzen Jahrhunderts sowie das Leben der ehemaligen Gesellschaft mit all ihren Problemen und Sorgen zusammen. Am 23. Februar 1793 schreibt Schiller einen Brief an seinen Freund Körner, in welchem er seine Wut zum Ausdruck bringt: "Was sprichst Du zu den französischen Sachen? Ich habe wirklich eine Schrift für den König schon angefangen gehabt, aber es wurde mir nicht wohl darüber, und da ligt sie mir nun noch da. Ich kann seit 14 Tagen keine Französische Zeitungen mehr lesen, so ekeln diese elenden Schindersknechte mich an."
Hier weist Schiller auf die am 21. Januar 1873 vollstreckte Hinrichtung des französischen Königs hin. Dieses Datum "bezieht sich auf ein weltgeschichtliches Ereignis von weitreichendem Ausmaß, das man in Europa mit Erschrecken aufgenommen hatte. Die Revolution war mit diesem Ereignis in eine Phase radikalen Denkens und Handelns eingetreten." Maximilien Robespierre und auch andere Abgeordnete vertreten die Ansicht, "daß [!] die einzige mögliche Beziehung zwischen einem Volk und einem Tyrannen der Widerstand ist". Nach Robespierres Auffassung ist die Hinrichtung des französischen Königs "der Vollzug einer Todesstrafe, kein Tyrannenmord." Schiller - so wie zahlreiche Autoren seiner Zeit - waren entsetzt über diesen Tötungsakt.
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